Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

LOHAS

LOHAS, Life­styles of Health and Sustai­na­bi­li­ty – in deutsch etwa gesun­de und nach­hal­ti­ge Lebens­ti­le – bezeich­net Per­so­nen, die gesund leben und sich dabei an öko­lo­gi­schen und sozia­len Stan­dards ori­en­tie­ren. Die LOHAS hat man im Mar­ke­ting als beson­de­ren Kon­su­men­ten­typ definiert.

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LOHAS, Life­styles of Health and Sustai­na­bi­li­ty – in deutsch etwa gesun­de und nach­hal­ti­ge Lebens­ti­le – bezeich­net Per­so­nen, die gesund leben und sich dabei an öko­lo­gi­schen und sozia­len Stan­dards ori­en­tie­ren. Die LOHAS hat man im Mar­ke­ting als beson­de­ren Kon­su­men­ten­typ definiert.

LOHAS-Kon­su­men­ten sind Natur- und Out­door-Urlau­ber, Kun­den von Bio­lä­den oder Bio­super­märk­ten. Übli­cher­wei­se leben sie in Städ­ten, haben aber ein Fern­weh zum ein­fa­chen dörf­li­chen Leben. Häu­fig han­delt es sich um Per­so­nen mit über­durch­schnitt­li­chem Einkommen.
In den USA wur­de das Phä­no­men im Jahr 2000 erst­mals von dem Sozio­lo­gen Paul Ray in dem Buch „The Cul­tu­ral Crea­ti­ves: How 50 Mil­li­on Are Chan­ging The World“ beschrie­ben, in Deutsch­land wur­de es durch Eike Wen­zel und durch Mat­thi­as Horx’ Zukunfts­in­sti­tut mit der Stu­die „Ziel­grup­pe Lohas“ 2007 populär.

Der Begriff LOHAS ist umstrit­ten: Eini­ge Kri­ti­kern glau­ben, dass bewuss­ter, oft hoch­wer­ti­ger Kon­sum mit Nach­hal­tig­keit nicht oder nur schwer ver­ein­bar ist. Gera­de Ver­tre­ter tra­di­tio­nel­ler Umwelt­be­we­gun­gen kri­ti­sie­ren, hier wür­de dem Kon­su­mis­mus nur ein zeit­geist­ty­pi­sches Image ver­passt. Auf der ande­ren Sei­te beto­nen eini­ge die neue Macht von „Mora­lis­ten“: Durch bewuss­ten Kon­sum oder auch Kon­zum­ver­zicht wird Druck auf die Indus­trie aus­gübt und damit sozia­le und öko­lo­gi­sche Stan­dards durchgesetzt.

Die LOHAS sind eine so genann­te hybri­de Ziel­grup­pe: Nach zahl­rei­chen Stu­di­en geht es ihnen nicht nur um Gesund­heits­be­wusst­sein und Nach­hal­tig­keits­ori­en­tie­rung, son­dern auch Tech­nik- und Natur­be­zo­gen­heit, Indi­vi­dua­li­tät und Gemein­sinn, Genuss, Ver­ant­wor­tung und zahl­rei­che ande­re Wer­te. Folg­lich ent­wi­ckel­ten das Unter­neh­men Sinus Socio­vi­si­on und Kar­ma­Kon­sum fünf LOHAS-Typen: den ver­ant­wor­tungs­be­wuss­ten Fami­li­en­men­schen, den Con­nais­seur, den Wel­ten­bür­ger, den Sta­tus­ori­en­tier­ten und den wert­kon­ser­va­ti­ven Moralisten.

Grün­der­rat: Die LOHAS als Zielgruppe

Die LOHAS-Gemein­de ist auch im Inter­net gut ver­netzt: Inter­net­sei­ten wie Kar­ma­Kon­sum oder Uto­pia bie­ten hier vor allem Exis­tenz­grün­der mit grü­nen Pro­duk­ten und nach­hal­ti­gen Stra­te­gi­en einen Zugang zu der immer belieb­ter wer­den­den Zielgruppe.

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