Robotik-Fachhändler noDNA startet Crowdinvesting

© PR / noDNA

Der Robotik-Fachhändler noDNA aus Ismaning bei München ist Europas größter Robotik-Onlinehändler im Bereich Bildung und Forschung. Der Onlineversand wurde 2001 gegründet, machte zuletzt einen Umsatz von 600.000 Euro und ist profitabel. Um weiter zu expandieren, hat noDNA auf der Crowdinvestingplattform Companisto gerade eine Finanzierungsrunde für ein Venture Loan mit einer Festverzinsung von acht Prozent jährlich eingeläutet.

 

Das Unternehmen handelt mit Komponenten und Komplettsystemen aus den Bereichen Robotik sowie künstlicher Intelligenz. Kunden sind Universitäten und Forschungseinrichtungen, Luft- und Raumfahrt, Filmindustrie, aber auch private Endkunden. Mit dem frischen Kapital sollen Service und Kundenstamm ausgebaut werden. Geplant sind auch Entwicklung und Produktion eigener Roboterbausätze sowie eines Roboterarmes für die Forschung. Auf companisto.com schließen sich viele Personen über das Internet zusammen, um sich mit Risikokapital an Wachstumsunternehmen zu beteiligen.

Robotik ist ein Wachstumsmarkt

noDNA-Geschäftsführer Robert Dotzauer war schon immer von Robotik fasziniert: Als sich 2014 die Chance ergab, den seit 2001 bestehenden Robotik-Fachhändler zu übernehmen, griff der studierte Betriebswirt sofort zu. „Roboter begegnen uns nicht nur auf der Kinoleinwand, sondern immer mehr auch im Alltag. Allein von 2010 bis 2014 stieg der deutsche Umsatz laut dem Fachverband Robotik+Automation von zwei Milliarden auf 3,2 Milliarden Euro, was einem Plus von 60 Prozent entspricht“, so Dotzauer.

Das E-Commerce-Unternehmen erzeugt Umsatz durch den Handel mit Komponenten und Komplettsystemen aus den Bereichen Robotik sowie künstlicher Intelligenz. Motoren und Servomotoren aller Art, Chassis für Roboterbau, Sensoren und kleinere Komponenten sowie 3D-Drucker sind ebenfalls im Sortiment. 70 Prozent des Umsatzes werden mit Universitäten und Großkunden erzielt.

Crowd-Capital soll eigene Entwicklungen ermöglichen

noDNA beliefert dabei Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen namhafter Unternehmen wie etwa Siemens, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder das Fraunhofer Institut. Das Unternehmen sucht dazu weltweit nach innovativer Robotik-Technik und vermarktet diese teilweise als Exklusivhändler.

Das Crowd-Capital soll auch der Entwicklung eigener Roboter made in Germany dienen: Robert Dotzauer hat einen Marktbedarf von größeren Roboterarmen mit intelligenter Steuerung für Forschungs- und Entwicklungsprojekte festgestellt.

Die Entwicklung zum Serienmodell soll mithilfe der Investoren realisiert werden. Ein weiteres Projekt ist die Entwicklung einer Roboterplattform, die mit den gewünschten Komponenten individuell an die Anforderungen von Universitäten und Forschungseinrichtungen angepasst werden kann.

Zukunftsthema Robotik – noDNA will junge Menschen begeistern

noDNA-Geschäftsführer Dotzauer, der selber Vater von zwei Töchtern ist, will aber für das Thema Zukunftsthema Robotik begeistern. „Hier geht es darum, durch ausgefuchste Technik einer Konstruktion eigenständiges und intelligentes Arbeiten einzuhauchen. Das ist eine spannende und faszinierende Herausforderung, die auch das logische Denken fördert“, sagt der studierte Betriebswirt.

noDNA plant die Produktion eigener Roboterbausätze für Jugendliche und Robotik-Einsteiger. Insgesamt sind rund zehn Typen geplant: Wer übrigens über das Crowdinvesting eine bestimmte Summe in noDNA investiert, der hat die Chance Namenspate für einen der Roboterbausätze zu werden.

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