Deutsche Unternehmer sind Europas Optimisten

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Eine internationale Studie „DNA of an Entrepeneur“ zur Markteinschätzung von Unternehmern kleiner und mittelständischer Unternehmen des Spezialversicherers Hiscox in Deutschland zeigt: Deutsche Unternehmer sind optimistisch.

Doch auch an deutschen Unternehmen geht die anhaltende Wirtschaftskrise nicht spurlos vorüber: Der Anteil der Unternehmen, die optimistisch ins Jahr 2014 blicken, ist von 59 Prozent im letzten Jahr auf nur noch 48 Prozent gefallen. Dies ist jedoch unter allen untersuchten Ländern noch immer der zweithöchste Wert. Nur in den USA erwarten mit 50 Prozent mehr Unternehmer eine bessere wirtschaftliche Entwicklung im kommenden Jahr.

Dennoch scheuen sich auch deutsche Unternehmer, zusätzliches Personal einzustellen. Nur 11 Prozent planen, ihre Belegschaft zu vergrößern. Sie liegen damit im internationalen Schnitt: 10 Prozent aller Befragten planen zusätzliche Anstellungen. 2012 waren dies noch 15 Prozent. Die Talsohle der Krise scheint also noch nicht durchschritten. Während im von der Krise hart getroffenen Spanien Innovationskraft ein Ausweg aus der Rezession scheint, setzen deutsche Unternehmer eher auf Altbewährtes. 39 Prozent der spanischen Unternehmen entwickelten in den letzten zwölf Monaten ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung, gegenüber 22 Prozent ihrer deutschen Kollegen.

Lange Arbeitszeit, viel Urlaub

Deutsche Unternehmer arbeiten mit 43,7 Stunden pro Woche ganze 2,6 Stunden mehr als der internationale Schnitt – und sogar beinahe sechs Stunden mehr als britische Unternehmer. Gleichzeitig nehmen sie sich jedoch den meisten Urlaub unter den untersuchten Ländern. Mit durchschnittlich 21,6 Urlaubstagen gönnen sich die Befragten in Deutschland drei Tage mehr als der internationale Durchschnitt und sogar mehr als doppelt so viel Urlaub als ihre US-amerikanischen Kollegen.

Die ganze Studie ist unter www.hiscoxdnareport.com abrufbar.

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