Gründungsoffensive für die Bioökonomie

Die HHL Leipzig Graduate School of Management startet mit dem Projekt GISBERT eine innovative Maßnahme zur Vernetzung der Forschungskompetenz im Spitzencluster BioEconomy mit der regionalen Gründungsförderung in Mitteldeutschland. Weiterhin zielt das Projekt auf die Beschleunigung von (Aus-) Gründungen in den Innovationsfeldern der Bioökonomie, einer jungen Forschungsdisziplin, die Wirtschaft und Ökologie verknüpft, ab. Das Projekt GISBERT wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert und läuft bis 31. August 2017. Bereits in wenigen Monaten sind die ersten Gründerwerkstätten und Matchmaking-Events geplant.

Mitteldeutsche Projektpartner heben Potenziale biobasierter Geschäftsmodelle

Die mehrheitlich in Mitteldeutschland ansässigen Partner arbeiten an Mechanismen, die Forschungsarbeit der insgesamt 44 Verbundprojekte und 144 Einzelprojekte im Spitzencluster BioEconomy mit den unternehmerischen Potenzialen der Region zusammenzubringen. So werden gezielt Gründer angesprochen, die wirtschaftliches Fachwissen und Geschick mit einer Affinität zu biobasierten Geschäftsmodellen verbinden. Der Technologietransfer im Cluster soll intensiviert und die neuen jungen Unternehmer auch mit potentiellen Investoren in Kontakt gebracht werden.

Veranstaltungen und neuer Award

Konkrete Formate bilden Matchmaking-Events unter Mottos wie „Wirtschaft trifft Wissenschaft“, „Design trifft BioEconomy“ sowie Pitch-Veranstaltungen oder ein spezielles Innovation Bootcamp. Erste Veranstaltungen sind bereits für Februar 2016 geplant. Einer der Höhepunkte wird am 15. Juni 2016 die erstmalige Einbindung des Schwerpunktes Bioökonomie in den jährlich stattfindenden HHL Investors Day sein, wo Gründerteams mit innovativen Ideen auf potentielle Kapitalgeber treffen. Zudem wird dieses Jahr erstmalig der Best Bio-Based Business Award für Pitches aus den Bereichen Bioökonomie, Biotechnologie, Life Sciences und Medizintechnik vergeben. Für weitere Informationen zum Projekt wenden Sie sich gern an die Projektkoordinatorin Fr. Busch (julia.busch@hhl.de).

4. Januar 2016

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