Startups bekommen mehr Geld vom High-Tech Gründerfonds

Seit 2005 finanziert der High-Tech Gründerfonds (HTGF) Technologie-Startups, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen – von Cleantech und Robotik bis Wirkstoffentwicklung, Chemie und Software. Der als Public-Private-Partnership aufgelegte Fonds hat mehr als 420 Unternehmen finanziert. Sofern sich private Investoren in mindestens gleicher Höhe wie der HTGF an den Startups beteiligen, sind die Konditionen frei verhandelbar. Ist der HTGF größter Investor, beteiligt er sich zu attraktiven Standardbedingungen.

Diese Finanzierungskonditionen für Neuinvestments werden angepasst

  • Der maximale Investitionsbetrag in der Seedfinanzierung wird von 500.000 auf 600.000 Euro erhöht. Weiterhin erwirbt der Fonds nur 15 Prozent der Gesellschaftsanteile ohne vorherige Bewertung. Zusätzlich stehen pro Unternehmen bis zu 1,5 Millionen EUR für Anschlussrunden zur Verfügung.
  • Der Zinssatz des Nachrangdarlehens in der Seedphase wird von zehn Prozent auf sechs Prozent gesenkt. Die Zinsen werden nach wie vor für vier Jahre gestundet, um die Liquidität des Startups zu schonen.
  • Der erforderliche Eigenanteil der Gründer wird in den alten und neuen Bundesländern auf einheitlich zehn Prozent des HTGF Erstinvestments angeglichen. Die Hälfte davon können Investoren (Business Angels, private und öffentliche Investoren) übernehmen.

Der HTGF hat sich zur Aufgabe gemacht, dem Markt für High-Tech Gründungen deutliche Impulse zu geben. Mit den geänderten Konditionen möchte er, auch wenn er höhere Risiken eingeht, ein Signal in die Venture Capital Branche setzen. Denn gerade bei Branchen wie den Life Sciences oder dem Maschinenbau ist der Kapitalbedarf von Beginn an hoch. „Eine Anpassung der Finanzierungskonditionen ist aus unserer Sicht notwendig, um weiterhin marktgerechte, attraktive Konditionen anzubieten. Ziel der Aufstockung der Seedfinanzierung ist es, die Liquidität der Unternehmen in den ersten 12 – 18 Monate sicher zu stellen“, so Dr. Michael Brandkamp und Dr. Alex von Frankenberg, Geschäftsführer des High-Tech Gründerfonds.

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