Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

TE16 – Das war der Tech Eco­sys­tems 2016 in Frankfurt/Main

Was macht ein Grün­der­öko­sys­tem aus? Wel­che wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen müs­sen herr­schen, wel­che Res­sour­cen wer­den benö­tigt und wie sind die Zugän­ge zu Geld, Strom und Räu­men für Start­ups zu gestal­ten, dass eine akti­ve Start­up-Sze­ne ent­ste­hen kann? In Frankfurt/Main haben sich ges­tern wich­ti­ge Köp­fe und Key­p­lay­er getrof­fen, um in klei­nen Arbeits­grup­pen gro­ße The­men zu bear­bei­ten und weg­wei­sen­de Ant­wor­ten zu finden.

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Was macht ein Grün­der­öko­sys­tem aus? Wel­che wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen müs­sen herr­schen, wel­che Res­sour­cen wer­den benö­tigt und wie sind die Zugän­ge zu Geld, Strom und Räu­men für Start­ups zu gestal­ten, dass eine akti­ve Start­up-Sze­ne ent­ste­hen kann? In Frankfurt/Main haben sich ges­tern wich­ti­ge Köp­fe und Key­p­lay­er getrof­fen, um in klei­nen Arbeits­grup­pen gro­ße The­men zu bear­bei­ten und weg­wei­sen­de Ant­wor­ten zu finden.

Tel Aviv, Sili­con Val­ley, Ber­lin – Frankfurt?

Tel Aviv, Sili­con Val­ley, Sin­g­a­po­re, Hel­sin­ki, Ber­lin – das Grün­der­öko­sys­tem Rhein-Main hat es nicht gera­de ein­fach im Ver­gleich mit den „Gro­ßen“ der Start­up-Sze­ne. Doch was JF Gaut­hi­er, CFO & Head of Biz­Dev, den Hes­sen in sei­ner Key­note zum The­ma „(Fin)Tech Eco­sys­tems: Design vs. Evo­lu­ti­on? Pre­con­di­ti­ons and mecha­nisms for vibrant eco­sys­tems“ auf den Weg gab, soll­te Mut machen. Kon­zen­triert Euch auf Euren Stand­ort-Vor­teil und vor allem: Bin­det erfolg­rei­che Grün­der an die Regi­on und for­dert sie dazu auf, sich im Grün­der­öko­sys­tem einzubringen.

Doch an die­sem Abend blieb es nicht bei gro­ßen Wor­ten: Der Tech Eco­sys­tems war vor allem von so genann­ten Deep-Dives geprägt, klei­nen Arbeits­grup­pen, in denen es um Details und nicht um All­ge­mein­plät­ze ging. Tief ein­ge­drun­gen in die Mate­rie sind etwa Pro­fes­sor Andre­as Hacket­hal von der Goe­theu­ni Frank­furt in sei­nem Impuls­vor­trag und die Teil­neh­mer des Deep-Dives „The ven­ture­so­me con­su­mer: Ready for dis­rup­ti­on?“. Die grund­sätz­li­che Fra­ge: Wie kön­nen Fin­Tech Start­ups poten­zi­el­len Kun­den ihre Tech­no­lo­gi­en nahe­brin­gen? In dem Deep-Dive dis­ku­tier­ten Grün­der, Ban­ken­ver­tre­ter und Fin­Tech Exper­ten die­ses Pro­blem und fan­den Lösun­gen. Grund­sätz­lich gilt es, in einem funk­tio­nie­ren­den Grün­der­öko­sys­tem, dass Start­ups die Welt nicht kom­plett neu erfin­den son­dern sich dort Unter­stüt­zung holen und auf Erfah­run­gen bau­en, die für ihr Busi­ness Modell nütz­lich sind. Also: Kun­den­ver­hal­ten, mög­li­che Mar­ke­ting­maß­nah­men und ihre Erfol­ge – hier soll­te man zum erfah­re­nen Bank­haus Kon­takt auf­neh­men und Zusammenarbeiten.

Gibt es eine gemein­sa­me Start­up-DNA in Europa?

Euro­pä­isch agie­ren – das ist für fast alle Start­ups The­ma und oft stellt sich die Fra­ge schon bei der Wahl des Stand­or­tes. Kann ich über­all mei­ne Geschäfts­idee auf­zie­hen? Nein, so stellt das Deep-Dive „Is the­re a Euro­pean start­up DNA?“ unter Mode­ra­ti­on von Kai Mor­gen­stern vom RKW Kom­pe­tenz­zen­trum fest: Eine gemein­sa­me DNA gibt es nicht. Zu unter­schied­lich sind die Kul­tu­ren, zu vie­le ver­schie­de­ne Län­dern mit eige­ner His­to­rie bevöl­kern den Kon­ti­nent. Aber, und das macht die­se Über­le­gung auch so span­nend: Als Grün­der soll­te man sich die Öko­sys­te­me und kul­tu­rel­len Unter­schie­de genau anschau­en und so den bes­ten Grün­dungs­ort für sei­ne Idee finden.

Wei­te­re Ergeb­nis­se des TE16 wer­den in einem aus­führ­li­chen White­pa­per zusam­men­ge­fasst. Hier gibt es einen Über­blick über das TE16 Camp.

Impres­sio­nen vom TE16

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