Mindmap online erstellen – die neue Top-10-Liste der Online-Mindmapping-Tools 2021

Die besten 10 Mindmapping Online-Tools im Vergleich 2021: Damit euer Mind-Map richtig schick aussieht, könnt ihr spezielle Programme verwenden – diese (zum Teil kostenlosen) Onlinetools zur Erstellung von Mindmaps haben wir hier zusammengesucht, und in unserer Übersicht gelistet, inkl. Links, Preise, Kosten und besondere Features.

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Am häufigsten werden Mind Map`s zur Verwaltung von Aufgaben eingesetzt – To Do-Listen sind so überschaubarer in ihrem Zeitablauf und wer für was verantwortlich ist. Auch als Protokoll in Besprechungen eignet sich eine Mindmap gut. Und im Projektmanagement gehört das Mindmapping inzwischen zum Brainstorming- und Projektplanungs-Repertoire. Denn die Gedankenlandkarten (= Mindmaps) haben neben ihrer Übersichtlichkeit noch einen weiteren Effekt: Sie sprechen die kreativen Areale im Gehirn an – sorgen also für euren Ideenreichtum.

Ein Mindmap hält nicht nur alle Ideen fest, er zeigt auch auf einen Blick den Umfang eines Projektes, die Bereiche, offene Punkte und Zuständigkeiten. Daher wird Mindmapping gerne in Meetings von Unternehmensstrategie bis hin zu Eventplanung eingesetzt. Damit euer Mindmap auch noch schick aussieht, z.B. für eine Präsentation, einen Businessplan, o.ä., gibt es spezielle online Mindmapping Programme. Die Anforderungen an ein Mindmapping-Programm sind ebenfalls immer komplexer geworden: inzwischen kann man im Team daran arbeiten, zeitversetzt, virtuell, und mit verschiedenen Programmen verknüpfen.

Welches Mindmapping-Programm sich besonders gut für dein Vorhaben eignet zeigen wir die hier, in unserer Übersicht 2021.

Unsere 10 Lieblingstools, um einen Profi-Mind-Map online zu erstellen.

Top 1 Der Standard: Effizientes Mind Mapping mit MindMeister

Mindmeister-Screenshot

MindMeister ist wohl der im deutschen Sprachraum am häufigsten genutzte Onlinedienst für MindMaps. Seine Vorteile: Er ist einfach und selbsterklärend in der Bedienung, führt zu ansprechenden Ergebnissen – ideal also für Einsteiger. Beim Webtool meldet ihr euch einfach an und könnt loslegen. In der kostenlosen Variante sind die Designs allerdings begrenzt, wollt ihr auf die Fülle an Vorlagen zugreifen, müsst ihr ein Abo abschließen. Neue Features sind die History View: Ein Klick öffnet eine Zeitleiste, in der alle vorgenommenen Änderungen der Mind-Map visualisiert werden, man kann sogar den Stand der Map auf einen beliebigen Zeitpunkt zurücksetzen. Ebenfalls neu sind WikiMaps – Mind-Maps, die nach dem Wiki-Prinzip von allen verändert und befüllt werden können.
Tipp: Besonders geeignet für alle, die sich mit MindMapping noch nicht auskennen. Die Designs sind technisch, recht übersichtlich und wer zum Beispiel seinen Businessplan skizzieren will oder ein erstes Brainstorming machen will, ist hier richtig.

Top 2 Quietschebunt und spaßig: Mit bubbl.us kreativen Mindmap erstellen

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Lustig, knubbelig und lolli-bunt: bubbl.us macht vor allem Spass. Auch wenn es, streng nach Mindmapping-Erfinder Tony Buzan, kein echter Mindmap ist, sondern eher ein Cluster. Doch daran muss man sich nicht stören. Hier nimmt dafür die Kreativität ihren freien Lauf: die Gedanken zu euer Marketingplanung oder eurem Businessplan entfalten sich frei und bunt. Durch den gelbgestreiften Hintergrund fühlt man sich unglaublich inspiriert. Veröffentlichen könnt ihr euren Mindmap durch einen embedded-HTML-code oder als Export in den Bildformaten JPG oder PNG.
Tipp: Manchmal ist es eben nicht genug, mit Kästchen und Linien zu arbeiten. Bunte Bilder und farbige Designs können euren Plan verdeutlichen und unterstützen.

Top 3 Handgeschrieben: Mit MapMyself erstellt ihr ein echtes Mindmap

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Eher ein organisches Tool, bunt und kurvig ist MapMyself. Der Slogan des Onlinetools trifft es: Handwritten online Mindmapping. Die Grossbuchstaben auf den Hauptästen und die Kleinschreibung auf den Unterästen sorgen für ein individuelles Erscheinungsbild, beinahe handgemacht eben. Auch hier gibt es eine kostenpflichtige und eine kostenlose Variante, für letztere muss man sich mit Namen und Email anmelden. Exportformate sind PNG, DOCX und MindManager (MMAP). Außerdem arbeitet Mapmyself auch offline.
Tipp: Wenn ihr es besonders originär wollt, euer Mind-Map also wie auf dem Papier gezeichnet aussehen soll, dann seid ihr bei diesem Mindmapping Onlinetool genau richtig. Doch Vorsicht: Schreibschriften sind nicht immer ganz leicht zu lesen, wird euer Mind-Map zu komplex, solltet ihr doch eine technischere Variante benutzen.

Top 4: Einfaches Mindmapping mit SpiderScribe.net

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Spiderscribe kommt mit einem einfachen und überschaubaren Design, liefert ein gutes Videotutorial auf der Startseite – hier ist der Einstieg schnell und effizient. Der kostenlose Account für private Nutzer erlaubt drei Mind-Maps, 3 MB Speicherplatz für Dateien und Bilder und einen Nutzer.

Top 5 Deutsches Startup: SubTask verbindet Mindmap mit Kalender

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Subtask ist ein Startup aus Karlsruhe und verbindet eine Mindmap mit einem Aufgabenplaner inklusive Kalenderfunktion. Das Onlinetool ist einfach zu bedienen und lässt sich auch nur als simples Mindmapping-Tool benutzen: Man beginnt wie gewohnt mit einem Thema in der Mitte einer weißen Seite und fügt dann beliebig viele Äste hinzu. Spannend ist aber die Erweiterung als Aufgabenplaner: Jeder einzelne Ast oder Unterast wird zu einem Task. Diesen könnt ihr nach Erledigung abhaken, mit einer Notiz versehen oder einem Kalenderdatum zuordnen.
Tipp: Die kostenlose Variante von Subtask ist begrenzt und wer die ganze Stärke dieses Tools nutzen will, kommt um ein monatliches Abo nicht drumrum. Dann aber ist es ein spannendes und effizientes Mindmap-Programm zur Organisation eines Projektes oder Unternehmens.

Top 6 Für schnelle Mindmaps zwischendurch: WiseMapping

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WiseMapping sieht schön aus und wirkt auf den ersten Blick sympatisch. Das bestätigt sich schon beim zweiten Blick: Den Onlinedienst kann man auch nutzen, ohne sich einzuloggen oder anzumelden. Auch die vielen, leicht nutzbaren Features überzeugen.

Top 7 Für Flowcharts geeignet: der online Mind Map Dienst Gliffy

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Etwas komplexer wird es mit Gliffy: Hier muss man schon etwas mehr Zeit und Mühe investieren, um die Möglichkeiten des Onlinedienstes zu nutzen. Dafür erhält man dann aber nicht nur einfache Mind-Maps sondern kann auch Flowcharts und Lagepläne damit anlegen.

Top 8 Free, fast, simple: Mind42 ist der Einstieg ins Mind Mapping

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Kostenlos ist Mind42 auch – doch das besondere: Hier könnt ihr euren Mindmap mit unlimitiert vielen Bearbeitern teilen. Und natürlich funktioniert der Export als embedded-code für eure Website oder als RTF-Datei.

Top 9 Create & Share: Mit DropMind teilt ihr eure Mindmaps auch

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Beim kostenlosen Mindmap-Anbieter DropMind können nur zwei Bearbeiter an einer Mind Map basteln. Dafür aber gleichzeitig und ihr seht in Echtzeit, was eure Kollegen da gerade gemacht haben. Das System speichert eine History, ihr können also jederzeit zurück springen und Änderungen rückgängig machen. Außerdem funktioniert der Import bestehender Mindmaps aus den Offlineprogrammen MindManager und Freemind, sowie aus RTF. und DOC-Dateien. Leider unterstützt die kostenlose Variante keine Exporte, dies geht erst mit dem Premiumdienst, dann als RTF, DOC, PDF, HTML oder als Bilddateien.

Top 10 Mindmapping-Open-Source: Mindmaps online erstellen – kostenlos mit Glinkr

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Hört man open-souce dann verspricht das vor allem eines: kostenlos. Stimmt bei Glinkr, allerdings verzichtet ihr als Nutzer auf wichtige Features: Der Export ist nicht möglich, die Mindmaps können lediglich über einen HTML-code auf eurer Website eingebunden werden. Auch die Varianten in Gestaltung und Design sind beschränkt.

 

Was ist Mindmapping? Bringt MindMapping mit einem Tool genauso viel wie Mindmapping per Hand?

Beobachtet euch mal genauer bei einer Telefonkonferenz: Wenn ihr euch Notizen macht, dann werdet ihr neben Wörtern jede Menge Kringel und Kästchen, Pfeile und Verbindungslinie ziehen. Ihr macht das, weil euch inhaltliche Verknüpfungen der Stichwörter helfen, eure Niederschrift später besser zu verstehen. Ihr macht das ganz intuitiv. Dieses Prinzip wurde schon in den 1970er Jahren professionalisiert: Der britische Psychologe Tony Buzan entwickelte das Mindmapping, die so genannte Gedankenlandkarte. Ein Mindmap hält nicht nur alle Ideen fest, er zeigt auch auf einen Blick den Umfang eines Projektes, die Bereiche, offene Punkte und Zuständigkeiten. Anfangs hiess es immer, handgeschriebene MindMaps seien viel besser, weil verschiedene Hirnareale durch die Bewegung der Hand ebenfalls aktiviert werden würden. Inzwischen gibt es tolle Programme, mit denen man alleine, im Team vor Ort oder virtuell an einem MindMap arbeiten und brainstormen kann. Daher würden wir sagen, dass das MindMapping mit einem Tool ebenso bei der Gedankenstrukturierung und Ideenentwicklung helfen kann wie MindMapping mit Stift und Papier.

Wie ihr Mindmapping als Methode für eure Unternehmensplanung einsetzen könnt, lest ihr in unserem Fachartikel Mind Mapping: Strukturiert gegen das eigene Gründungs-Chaos vorgehen.

 

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