Von Cultivated Meat bis E-Mobilität: Diese 12 Gründer stehen beim Hessischen Gründerpreis im Finale
Zwölf Unternehmen haben das Finale des Hessischen Gründerpreises 2026 erreicht. Insgesamt waren 205 Bewerbungen eingegangen.
Der Hessische Gründerpreis 2026 geht in die entscheidende Runde: Zwölf Unternehmen haben sich beim Halbfinale in Offenbach gegen die Konkurrenz durchgesetzt und stehen nun im Finale. Insgesamt hatten sich in diesem Jahr 205 Unternehmen beworben – nach Angaben der Veranstalter ein neuer Rekord. 48 von ihnen waren für das Halbfinale ausgewählt worden.
Die Finalisten treten in vier Kategorien an. In der Kategorie „Gründung aus der Hochschule“ sind Fablon aus Darmstadt, Mamaye aus Neu-Isenburg und QiTech Automation aus Darmstadt dabei. Fablon entwickelt skalierbare Druckverfahren für biologische Prozesse, zunächst für Cultivated Meat. Mamaye bringt afrikanische Gerichte als schnell zubereitete Produkte ins Glas, während QiTech die Programmierung proprietärer Maschinensteuerungen vereinfachen will.
Um die Auszeichnung für eine „Zukunftsfähige Nachfolge“ konkurrieren die Gebr. Schulz Holding aus Wiesbaden, Nolte Bedachungen aus Frankfurt am Main und das Pflegezentrum Rosenhöhe aus Bad König.
In der Kategorie „Gesellschaftliche Wirkung“ stehen das Improtheater Fulda, Political X Change aus Heuchelheim und Schutzlicht aus Frankfurt am Main im Finale. Ihre Angebote reichen von Trainings für Kommunikation und Resilienz über eine App zur Beteiligung junger Menschen an kommunaler Politik bis zu Präventions- und Selbstbehauptungsangeboten.
Technologie spielt insbesondere bei den Finalisten der Kategorie „Innovative Geschäftsidee“ eine zentrale Rolle. Enviotech aus Bad Vilbel entwickelt intelligente Straßenbeleuchtung, bei der bestehende Infrastruktur weitergenutzt werden kann. ODW Engineering aus Wald-Michelbach arbeitet an autonomen elektrischen Geräteträgern für Routinearbeiten in Pferdebetrieben und Kommunen. Elmi Power aus Niddatal entwickelt intelligente und netzoptimierte Systeme für Schnellladestationen von Elektrofahrzeugen.
Auffällig ist die regionale Verteilung: Die Mehrheit der zwölf Finalisten stammt laut Veranstalter nicht aus hessischen Großstädten. Zudem werden fünf der zwölf Unternehmen von mindestens einer Unternehmerin geführt.