Oracle hat die Nase vorn: vor Microsoft und IBM im Big Data Geschäft

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25 Prozent der Befragten sehen in Oracle das Unternehmen, das im Rennen ums Big Data Geschäft die Vorreiterrolle übernehmen wird – gefolgt von Microsoft und IBM. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage, die die Developer Week unter Softwareentwicklern durchführte.

Smart Devices, mobile Vernetzung und eine Flut an Sensoren-Informationen: Die Menge an Daten explodiert förmlich. Das immense Datenaufkommen kann mit klassischen Datenbanken kaum mehr verarbeitet, analysiert und sinnvoll ausgewertet werden.

Kein Internet der Dinge ohne Big Data

Bis 2016 soll der Umsatz mit Big Data Lösungen jährlichum 48 Prozent wachsen. McKinsey schätzt, dass das Geschäft mit den Daten alleine in den USA schon in sechs Jahren ein Volumen von 325 Milliarden US-Dollar erreicht. 25 Prozent der befragten Softwareentwickler sind der Meinung, dass Oracle im Rennen um die großen Datenmengen die Nase vorn haben wird – und damit auch im Kampf um die großen Budgets. Microsoft räumen knapp 19 Prozent der Befragten die führende Rolle im Datenbankgeschäft ein, gefolgt von IBM mit 15 Prozent und SAP mit 14 Prozent der Stimmen.

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Zukunftsträchtige Analyse der Daten

Das Erkennen von Mustern, Vorhersagen in Echtzeit oder ein neues Verständnis der Welt dank Algorithmen für komplexe Korrelationen, all das sind Analysen, die in Zukunft die gesellschafts- und wirtschaftspolitische Informationslage verbessern könnten. Doch dies bedarf einer Datenbankarchitektur, die solchen Auswertungen gewachsen sind. Lediglich 13 Prozent der Softwareentwickler sind der Meinung, dass relationale Datenbanken den Kampf mit den gigantischen Datenmengen der Zukunft aufnehmen können. 22 Prozent der Befragten glauben, dass sich der Key-Value Store bei den Datenbanken durchsetzen wird, knapp 16 Prozent sehen im Event-Store den Schlüssel zum Erfolg mit Big Data. 20 Prozent wollen sich nicht festlegen und denken, dass dies sich erst mittelfristig zeigen wird, 29 Prozent wagen erst gar nicht, eine Prognose dazu abzugeben.

„Die enormen Datenmengen, die das Internet der Dinge mit sich bringt, dürfen nicht zum digitalen Abgas mutieren“, ist Florian Bender, Projektleiter der Developer Week und Initiator der Studie, überzeugt. „Die große Herausforderung für Softwareentwickler wird es in Zukunft sein, die riesigen analysierbaren Datenmengen in eine neue Ressource zu wandeln, nämlich die der transparenten Information. Skalierbarkeit von Datenbanken wird dabei in den nächsten Jahren ebenso im Fokus stehen wie die Entwicklung von Standards in der Datenevaluation.“

Die Developer Week führt eine Online-Befragung unter Softwareentwickler zu den IT Brennpunkthemen Internet der Dinge, Big Data und Fachkräftemangel durch. Die Ergebnisse über die Big Data-Thematik sind ein vorläufiger Zwischenbericht, die Befragung läuft noch bis Mitte April. Die Ergebnisse der kompletten Studie werden am 28. April 2014 vorliegen.

Mehr zur Developer Week erfahren Sie hier.

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