Coworking Spaces Wien: Charmantes Zusammenarbeiten – Übersicht 2018

Fast jeder in Europa kennt die berühmte Wiener Kaffeehauskultur: In den Kaffeehäusern der österreichischen Hauptstadt entstanden berühmte Werke, wurden weltverändernde Ideen diskutiert und entworfen, fand der unvermeidbare und inspirierende Austausch zwischen Künstlern, Philosophen und vielen äußerst klugen Köpfen statt. Entsprechend orientieren sich Coworking Spaces in Wien an dieser Kultur.

Die Zeiten haben sich mithin gewandelt – was früher die Kaffeehäuser waren, leisten heute die Coworking Spaces. Auch von denen gibt es einige herausragende in der charmanten österreichischen Hauptstadt – wir stellen euch die interessantesten Spaces einmal vor: unser CoWorking Überblick 2018 für Wien:

Coworking im Loffice – Design & Nachhaltigkeit

Das Designer-Coworking im wahrsten Sinn des Wortes: der gesamte Space wurde von der Szupernova Design Gruppe entworfen und sieht dementsprechend atemberaubend aus. Nicht nur die schöne Optik war aber Ziel der Designer – auch Nachhaltigkeit und eine möglichst umweltbewusste Gestaltung gehörten zu den Zielvorgaben der Designer. Urteil: definitiv gelungen. Flex-Desks gibt es in der schönen Atmosphäre ab 15 Euro pro Tag, den Fix-Desk ab 250 EUR pro Monat. Auch zwei kleine Büroräume und diverse Veranstaltungs- und Besprechungsräume können im Loffice gemietet werden.

Web: http://loffice.at
Adresse: 7. Bezirk, Schottenfeldgasse 85, 1070 Wien

Schraubenfabrik – Gediegenes Coworking

In der Schraubenfabrik herrscht eine beinahe ebenso gediegenen Atmosphäre wie im Loffice – nur mit dem Unterschied, dass hier nicht Designer am Werk waren, sondern die Schraubenfabrik schon immer so war, wie sie heute ist. In der ehemaligen Manufaktur aus den Anfangszeiten der Industrialisierung in Wien ist heute ein gesuchter Space geworden, der mit seiner authentischen Fabrikloft-Atmosphäre und den Gußasphaltböden fast jeden Besucher begeistert. Überdies ist die Schraubenfabrik als Coworking-Space sogar älter als alle anderen: schon 2002 fand hier Coworking statt, als den Begriff noch gar keiner kannte.
Neben den Büroarbeitsplätzen gibt es hier auch – ganz im industriellen Erbe verhaftet – auch eine große Werkstatt in der auch Dinge wie althergebrachter Buchdruck, Heißfolienprägung und Farbschnitt stattfinden. Als Beitrag zu einer besseren und ökologischeren Welt gibt es auch eine Food-Coop, eine Lebensmittelkooperative, über die Mitglieder im Space zusammen direkt bei Bauern einkaufen können. Terrasse, Lounge und Meetingräume gehören natürlich auch dazu – eh klar, wie der Wiener so schön sagt.

Web: http://www.schraubenfabrik.at
Adresse: 2. Bezirk, Lilienbrunngasse 18, 1020 Wien

Rochuspark – Coworking in der alten Schmiede

Der Rochuspark ist der „große Bruder“ der Schraubenfabrik. Ebenfalls in einem ehemaligen alten Fabrikgebäude – in diesem Fall einer alten Schmiede – eingerichtet, ist das Ambiente im Rochuspark aber anders als in der Schraubenfabrik deutlich moderner und ein bisschen weniger „loftig“. Plätze sind hier – obwohl der Fixdesk zwischen 325 Euro und 375 Euro pro Monat kosten – immer Mangelware und es gibt eine Warteliste für freiwerdende Plätze. Im Space gibt es unterschiedlich große Räume, die jeweils auch ihre ganz eigenen Charakteristika haben – diese Vielfalt macht den Space besonders ansprechend.

Web: www.rochuspark.at
Adresse: 3. Bezirk, Erdbergstrasse 10, 1030 Wien

Coworking Packhaus – Mitten im Wiener Museum

Flankiert wird DAS PACKHAUS in seiner allernächsten Umgebung von lauter berühmten Gebäuden: die Hofburg, das Kunsthistorische Museum und das berühmte Café Central liegen in Sichtweite vom PACKHAUS, gerade ein paar Straßen entfernt finden sich auch das Burgtheater, das Hundertwasserhaus und die Staatsoper. Man kann also zu recht sagen: DAS PACKHAUS liegt mitten in Wien. So ganz nebenbei wurde DAS PACKHAUS auch zum Sieger des Coworker Member Choice Award 2018 gewählt – und Wiens größter Startup-Hub mit über 4.200 m² Fläche und insgesamt mehr als 85 Firmen ist es sowieso.
Neben Flex- und Fixdesks kann man hier auch größere Büroräume für Teams und sogar Praxis- und Therapieräume und ein Fotostudio mieten.

Web: www.daspackhaus.at
Adresse: 3. Bezirk, Marxergasse 24 & Seidlgasse 21, 1030 Wien

Funkensprung – drei Coworking Spaces in Wien

Der Name ist hier durchaus Programm – in den insgesamt 3 Spaces ist die bestmägliche Atmosphäre geschaffen worden, damit kreative Funken sprühen können. Die Spaces sind dabei angenehm reduziert aber gediegen ausgestattet, Spielzimmer mit Tischfußball und Billard inklusive, und sogar ein mobiler, typisch wienerischer „Schanigarten“ steht zur Verfügung. Insgesamt stehen in allen 3 Spaces zusammen 140 Arbeitsplätze zur Verfügung, für einen Flex-Desk bezahlt man dabei ab 250 Euro, der Fix-Desk kostet 450 Euro. Stundenweises Mieten ist auch möglich.

Web: www.funkensprung.com
Adresse: 2. Bezirk, Untere Donaustrasse 13 – 15, 1020 Wien / 3. Bezirk, Rasumofskygasse 26, 1030 Wien / / 6. Bezirk, Mariahilfer Straße 93, 1060 Wien

Klein, fein und kuschelig – das Kommod

Im österreischischen Dialekt heißt „kommod“ auch genau das, wofür dieser Space steht: bequem, gemütlich und kuschelig. Das Kommod ist „kommoderweise“ dabei auch einer der günstigeren Spaces, bei dem man mit weniger als 200 Euro für einen Fix-Desk bezahlen muss – bei den Coworking Spaces in Wien eher eine Seltenheit. Für die kuschelige Wohlfühl-Atmosphäre im Space sorgen auch die Vintage-Möbel und der offene Kamin im Ess- und Recreation-Bereich. Einen rundum kostenlosen Probetag kann man auch absolvieren.

Web: www.daskommod.at
Adresse: 6. Bezirk, Esterházygasse 11 A, 1060 Wien

Ganz generell sind die Spaces in Wien fast alle deutlich hochwertiger, als man das vom deutschen Durchschnitt her gewöhnt ist: es wird viel Wert auf eine gediegene Atmosphäre gelegt, viele Spaces sind von professionellen Designern gestaltet. Die meisten Spaces bieten auch ihr ganz besonderes Extra oder besondere Services – von 100 m² Terrasse mit Blick über die Stadt über den Schanigarten bis hin zur Napping-Box.

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