Texte vom Profi: So kauft ihr Texte eure Website von Textkauf-Portalen, Content-Maklern und Text-Brokern

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Um sein Unternehmen im Internet zu präsentieren, braucht ihr vor allem eins: Texte. Am besten gute Texte. Doch Schreiben fürs Web ist nicht jedes Gründers Sache – und das merkt man so einigen Seiten an. Einem Artikel auf homepage-ratgeber.de zufolge „tragen gut geschriebene Texte wesentlich zur Nutzerfreundlichkeit eines Internet-Auftritts bei und machen ihn dadurch attraktiver“. Doch nicht jeder Mensch ist wortgewandt. Auch hier gilt: Man frage jemanden, der sich damit auskennt. Eine Möglichkeit: Der Kauf von einzelnen Texten über Content-Broker. Wie das funktioniert, erfahrt ihr in diesem Fachtext.

Das Outsourcing der Texterstellung ist im Bereich des Onlinemarketings gang und gäbe: Nur wenige Unternehmen schreiben ihre Artikel selbst. Auch wenn sie dazu in der Lage wären, fehlt ihnen die Zeit. Was aber spricht für den Einkauf von Texten im Internet?

3 Gründe, Texte online bei einem Content-Broker zu kaufen

Die Frage, warum Gründer Texte online kaufen sollten, ist durchaus berechtigt. Beim Besuch eines Blogs beispielsweise erwarten Leser, dass sie die Meinung des Besitzers auffinden. Es gibt aber Seiten, bei denen der persönliche Stil keine große Bedeutung hat: Onlineshops, Affiliate-Webseiten, Unternehmensseiten zum Beispiel. Folgende Gründe sprechen für das Outsourcing von Texten:

  • Zeit- & Kostenersparnis: Zeit ist bekanntlich Geld – beides steht nicht in unendlicher Form zur Verfügung. Erfolgreiche Gründer können sowohl ihr Budget als auch ihre Zeit so aufteilen, dass ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis resultiert.
  • Kein Rechercheaufwand: Die Erstellung von Artikeln ist in fast jedem Fall mit einer Recherche verbunden. Diese fällt beim Kauf von Texten im Internet weg – sie führt nämlich der Autor aus.
  • Konstante Qualität: Niemand ist in allen Themengebieten gebildet, was sich auf die Qualität der Texte negativ auswirkt. Wer Artikel online kauft, kann sie von Autoren kaufen, die Experten im jeweiligen Themengebiet sind.

Gute Qualität hat ihren Preis

Die Vorteile des Outsourcings für die Texterstellung haben ihren Preis – im wahrsten Sinne des Wortes. Hochwertige Artikel gibt es gegen eine entsprechende Entlohnung. Immer wieder wird als Argument gegen gekaufte Artikel die Qualität angesprochen. Es gibt durchaus Autoren, die Texte als Hobby, zum Zeitvertreib oder als Nebenverdienst erstellen; auf der anderen Seite gibt es fleißige Menschen, die mit Artikeln ihr Geld verdienen und professionelle Texte verfassen.

Gründer können das Risiko, schlechte Texte einzukaufen, minimieren – das ist in anderen Branchen wie Webdesign oder SEO kaum möglich. Textkauf-Portale verfügen über ein Bewertungssystem für Autoren und Kunden. Und: Jeder Autor wird nach seiner Anmeldung auf der Seite einem Test unterzogen, der seinen Wissensstand messen soll. Anschließend erhält der Schreiber eine Wertung, die ein Indiz für die Qualität seiner Texte darstellt.

Die meisten Portale weisen ihren Autoren Sterne zu: Bei einem 2-Sterne-Autor könnt ihr simple Texte erwarten, die nicht perfekt sind; ab vier Sternen erhaltet ihr hochwertige Artikel; alles darüber ist beinahe professioneller Content.

Textkauf-Portale: Die erste Adresse für Onlinetexte

Der simpelste Weg, Texte online zu erwerben, ist über Textkaufplattformen. Die beiden bekanntesten Anbieter sind Textbroker sowie content.de. Auf beiden Plattformen findet ihr tausende Texter, die ein breites Themengebiet abdecken. Auch ist auf beiden Seiten das angesprochene Bewertungssystem zu finden, damit Sie Ihr Risiko senken und die gewünschte Qualität erhalten. Grundsätzlich könnt ihr von Preisen zwischen 1,30 Cent (2-Sterne-Text) bis 7,00 Cent (5-Sterne-Texte) pro Wort rechnen.

Doch Gründer können Autoren auf über einen Direktauftrag (Direct Order) beauftragen. Der Preis beträgt dann mindestens zwei Cent je Wort, der Tarif kann aber von Texterstellern individuell festgelegt werden.

So gibst du einen Artikel/Text in bei einem Textkauf-Portal in Auftrag

Schritt 1 – Konto erstellen, Geld draufladen

Nach den Anmeldung auf dem Content-Broker-Portal deiner Wahl musst du deinen Account bereits mit Geld versehen – das geht am besten per Paypal.

Schritt 2 – Open Order: Textauftrag für alle

Gerade wenn du neu beginnst, hast du keine Erfahrungen mit den Texdtern, du solltest also deinen Auftrag an alle Texter rausschicken. Das ist ein Open Order.

Schritt 3: Lege dein Projekt an und definiere deinen Auftrag

Als erstes legst du ein Projekt an, danach suchst du die für dich passende Kategorie aus.
Die Qualitätsstufe ist ebenfalls auszuwählen – sie bestimmt eben die Qualität und somit auch den Preis deines gewünschten Textes. Jetzt legst du die Bearbeitungszeit fest.

Wie lang dein Artikel werden soll, hängt vom Thema und dem Format ab: Für normale informative Artikel reichen 300 bis 400 Wörter, soll dein Leser aber ein Thema etwas ausführlicher bei dir finden, dann solltest du mit 800 und mehr Zeichen rechnen.

Auch die SEO Optionen must du festlegen, dh. wichtige Keywords, wie oft diese im Text wiederholt werden sollen und für dich wichtige Metadaten solltet du abfragen.

Besonders wichtig ist dein Auftragstitel: Er zeigt dem Autor (und später vielleicht auch deinem Leser) was du möchtest, was Inhalt dieses Textes sein soll.

Alternativen zu Kaufplattformen

Neben den genannten Plattformen gibt es weitere Bezugsmöglichkeiten von Artikeln:

  1. Professionelle Textbüros liefern maßgeschneiderte Texte, die sich für Firmenwebseiten und Newsletter eignen. Die hohe Qualität hat ihren Preis.
  2. Einige Texter sind auf Karriereplattformen wie XING oder LinkedIn unterwegs; zwar verzichtet man auf Bewertungsmechanismen, dafür können Gründer die Qualität mit einem Probetext testen.
  3. Die dritte Anlaufstelle sind Jobbörsen wie texterjobboerse.de, wo Gründer eine Anzeige stellen können. Auch hier gibt es keine andere Möglichkeit, die Qualität sicherzustellen, als einen Probetext anzufordern.
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