Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Grün­der­sto­ry Smart­jobr: Frei­be­ruf­ler matchen mit Agenturen

Matching-App für Agen­tu­ren und Selbst­stän­di­ge – eine bei­na­he klas­si­sche Start­up Idee aus dem Tech­la­bor – drei Jungs aus Han­no­ver haben das in die Tat umge­setzt und sind damit erfolgreich.

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Wie das funk­tio­niert, erfahrt ihr in unse­rem neu­en Por­trait aus unse­rer Rei­he von Grün­der­sto­ries.

Name: Smart­jobr Start­up aus: Han­no­ver Gegrün­det: Mai 2015 Web­sei­te: www​.smart​jobr​.com

Das ist Smartjobr:

Smart­jobr ist die ers­te Matching-App, die Fre­e­lan­cer und Auf­trag­ge­ber welt­weit ein­fach und effek­tiv zusam­men­bringt. Die intui­tiv gestal­te­te Benut­zer­ober­flä­che bie­tet Fre­e­lan­cern die Mög­lich­keit, ein aus­sa­ge­kräf­ti­ges Pro­fil zu hin­ter­le­gen. Unse­re eigens ent­wi­ckel­te intel­li­gen­te Matching-Tech­no­lo­gie sorgt dafür, dass sie auto­ma­tisch pas­sen­de Job­an­ge­bo­te per Benach­rich­ti­gung erhal­ten. Unser Ange­bot rich­tet sich vor allem an die Krea­tiv- und Digitalbranche.

Das sind unse­re Kunden…

Auf der einen Sei­te Fre­e­lan­cer aus bspw. Design, Mar­ke­ting und IT. Auf der ande­ren Sei­te Agen­tu­ren, Start­ups, Per­so­nal­ver­mitt­ler, Mit­tel­ständ­ler oder auch Tech­no­lo­gie­un­ter­neh­men, die Fre­e­lan­cer für Pro­jek­te suchen. Wir befin­den uns aktu­ell noch in der Open Beta, haben aber bereits Kun­den aus vie­len unter­schied­li­chen Bran­chen. Sie sind vor allem deutsch­spra­chig, aber Ame­ri­ka­ner, Inder, Ost­eu­ro­pä­er und ande­re Natio­na­li­tä­ten haben Smart­jobr schon für sich entdeckt.

Unser USPs / Das unter­schei­det uns von unse­ren Konkurrenten …

Wir kom­bi­nie­ren unse­re Matching-Tech­no­lo­gie mit einem Busi­ness-Netz­werk und bie­ten unse­ren Ser­vice als App an. Der Fokus von Smart­jobr liegt auf der mobi­len Nut­zung, was es in die­ser Form bis­her noch nicht gibt.

So kam uns die Idee, das haben wir vor­her gemacht …

Wir sind bereits seit vie­len Jah­ren in der Krea­tiv- und Wer­be­bran­che unter­wegs und haben bis­her qua­si „manu­ell” gear­bei­tet. Ich unter ande­rem in der Per­so­nal- und Manage­ment­be­ra­tung und Pas­cal mit sei­nem Edel­kol­lek­tiv sowie selbst als Fre­e­lan­cer. Mit Smart­jobr haben wir unse­re Pro­fes­sio­nen in die digi­ta­le Welt trans­fe­riert und bie­ten damit unse­ren Ziel­grup­pen einen kom­for­ta­blen Ser­vice an.

So wur­de aus der Geschäfts­idee ein ech­tes Unternehmen …

Pas­cal und ich ken­nen uns berufs­be­dingt bereits seit eini­gen Jah­ren. Im Febru­ar 2015 haben wir uns das ers­te Mal kon­kre­ter über unse­re Plä­ne aus­ge­tauscht und wenig spä­ter mit der Grün­dung begon­nen. Flo­ri­an, unser CTO, kam dann spä­ter als Co-Grün­der dazu.

Jede Fir­ma braucht einen Namen – unse­ren fan­den wir so …

Den hat­te Pas­cal schon lan­ge im Kopf, und sei­ne Idee hat uns sehr schnell über­zeugt. Zum Einen drückt er unse­re Mobi­le First-Stra­te­gie aus, und zum Ande­ren bringt die Kurz­form von „Job­ber” (jobr) eine Geschwin­dig­keit zum Aus­druck, die in unse­rem Busi­ness sehr wich­tig ist.

Das Start­ka­pi­tal haben wir ein­ge­wor­ben, indem wir …

… erst­mal unse­re Kon­ten geplün­dert haben.

Ven­ture Finan­zie­rung: Das Geld haben wir eingeworben …

Wir haben mit der Rulebrea­ker Manage­ment GmbH bereits einen tol­len stra­te­gi­schen Part­ner an unse­rer Sei­te, der uns bei der wei­te­ren Ent­wick­lung und Inter­na­tio­na­li­sie­rung beglei­ten wird. Was sich zukünf­tig noch ergibt, wer­den wir sehen. Wir sind auf jeden Fall offen für wei­te­re Koope­ra­tio­nen und arbei­ten aktu­ell an einer wei­te­ren Finan­zie­rungs­run­de, die zeit­nah abge­schlos­sen sein soll.

Das ist unse­re Visi­on… und das die nächs­ten wich­ti­gen Meilensteine …

  1. Als ers­tes möch­ten wir raus aus der Open Beta, wenn wir die nächs­ten Funk­tio­nen imple­men­tiert haben und tech­nisch wei­ter­hin so sta­bil sind.
  2. Mit einem Por­tal möch­ten wir unse­ren Kun­den auch die Mög­lich­keit bie­ten, Smart­jobr zusätz­lich am Desk­top zu nut­zen. Davon ver­spre­chen wir uns noch­mal einen Sprung bezüg­lich der Userzahlen.
  3. Wenn das geschafft ist, wer­den wir uns ver­stärkt auf die Inter­na­tio­na­li­sie­rung kon­zen­trie­ren, die wir schritt­wei­se ange­hen: von der DACH-Regi­on nach Euro­pa und schließ­lich auch weltweit.

Wie groß war das Team beim Start? Und jetzt?

Pas­cal, Flo­ri­an und ich haben gemein­sam ange­fan­gen. Mitt­ler­wei­le sind wir ein Team von elf Leu­ten mit stei­gen­der Tendenz.

Von wich­tigs­ten Mar­ke­ting- & PR-Aktio­nen bisher …

Das tes­ten wir aktu­ell noch ganz flei­ßig, denn im B2B-Umfeld ist das etwas spe­zi­el­ler. Ad-Kam­pa­gnen bei­spiels­wei­se sind auf XING oder Lin­kedIn ziel­füh­ren­der sind als auf Instagram.

Die­se Per­so­nen / Insti­tu­tio­nen haben uns beson­ders geholfen …

Unse­re Frau­en, Freun­de, Bekann­te, Men­to­ren, Coa­ches, Rulebrea­ker und vor allem unse­re User.

Stich­wort Lean Start­up: So haben wir unse­re Zielgruppe/unser Pro­dukt erst­mal getestet…

Über Prä­sen­ta­tio­nen, Inter­views und eine pri­va­te Beta. Da wir aus der Bran­che kom­men und selbst von bei­den Sei­ten die Ziel­grup­pen waren, hat­ten und haben wir bereits einen gro­ßen Wis­sens­schatz, von dem wir gera­de hin­sicht­lich der Wei­ter­ent­wick­lung der App und Ver­mark­tung sehr profitieren.

Das wür­den wir nicht wie­der tun, bzw. die­sen Feh­ler wür­den wir beim nächs­ten Mal vermeiden …

Wir haben die App zunächst hybrid ent­wi­ckelt. Das bedeu­tet in Kurz­form, dass wir eine Code­ba­sis für iOS und Andro­id hat­ten. Somit kann man zwar rela­tiv schnell und res­sour­cen­scho­nend (z.B. ein Ent­wick­ler für bei­de Sys­te­me gleich­zei­tig) zu einem Pro­to­ty­pen kom­men. In unse­rem Fall war er auch erfolg­reich hin­sicht­lich des User­feed­backs, hat sich aber wegen unse­res anspruchs­vol­len User Inter­face Designs und der zuneh­men­den Kom­ple­xi­tät auf­grund der Funk­tio­nen die Smart­jobr bie­tet, am Ende als Sack­gas­se ent­puppt. Schwe­ren Her­zens muss­ten wir neun Mona­te Pro­gram­mie­rung beer­di­gen und es blieb nichts übrig außer die Erfah­rungs­wer­te. Immer­hin. Dann haben wir nativ (iOS und Andro­id sepa­rat) von vor­ne angefangen.

Kri­sen? Wir haben sie gemeis­tert durch …

Wir sind ein Team, unter­stüt­zen uns alle immer gegen­sei­tig und kön­nen uns ein­fach auf­ein­an­der verlassen.

3 Mobi­le Apps, ohne die wir nicht Leben & Arbei­ten können…

1. Smart­jobr natürlich.
2. Wir lie­ben Base­camp, da wir damit viel an inter­ner Kom­mu­ni­ka­ti­on und Orga abde­cken können.
3. Rain​drop​.io, eine Book­mar­king-App für alles im Netz.

3 Bücher, die man als Gründer unbe­dingt gele­sen haben sollte …

Da sind wir sehr unter­schied­lich. Aber Sport – wie Lau­fen oder Fuß­ball – ist bei uns allen noch eine Kom­po­nen­te. Oder auch Medi­ta­ti­on. Ansons­ten sind wir viel unter­wegs auf diver­sen Ver­an­stal­tun­gen. Pas­cal hat auf jeden Fall eine Schwä­che für Gaming.

Über­blick Unter­neh­mens­da­ten Smartjobr

Name:Smart­jobr GmbH
Logo:
Grün­dungs­da­tum:Mai 2015
Gesell­schafts­form (heute/angestrebt):GmbH
Grün­der & Geschäftsführer:Pas­cal Wab­nitz (CEO), Nils Krey­en­ha­gen (COO) und Flo­ri­an Miel­ke (CTO)
Invol­vier­te Busi­ness Angels & Finanziers:Rulebrea­ker Manage­ment GmbH
Web­site:www​.smart​jobr​.com
Fir­men­sitz:Voß­str. 9 * 30161 Hannover
Soci­al Media:facebook

 

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