Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Kei­ne Nach­zah­lung bei frei­wil­lig abge­ge­be­ne Steuererklärung?

Befreit mich eine frei­wil­lig abge­ge­be­ne Steu­er­erklä­rung von einer Nachzahlung?

5/5 (3)

Das ist rich­tig. Soll­te die Steu­er­erklä­rung wider Erwar­ten nicht zu einer Rück­zah­lung füh­ren, son­dern eine Auf­for­de­rung zur Nach­zah­lung nach sich zie­hen, kann der Steu­er­zah­ler den Antrag auf Ein­kom­men­steu­er­ver­an­la­gung wie­der zurückziehen.

Dies ist aller­dings nur solan­ge mög­lich, wie der Steu­er­be­scheid noch nicht bestands­kräf­tig ist – bzw. inner­halb eines Monats, nach­dem der Bescheid zuge­gan­gen ist. Eine Ver­pflich­tung zur Nach­zah­lung besteht nur dann, wenn der Arbeit­ge­ber vor­schrifts­wid­rig zu wenig Lohn­steu­er abge­führt hat und gene­rell, wenn der Steu­er­zah­ler zur Abga­be einer Ein­kom­men­steu­er­erklä­rung ver­pflich­tet ist. In die­sem Fall kann er einer etwai­gen Nach­zah­lung nicht entkommen.

Es ant­wor­tet für Sie: Jörg Frey, Exper­te für Kleinst- und Kleinunternehmen

joerg-frey

Jörg Frey ist Geschäfts­füh­rer bei der Hau­fe-Lex­wa­re GmbH & Co KG, einem Unter­neh­men der Hau­fe Grup­pe. Wei­te­re Tex­te von ihm auf Grün­der­kü­che fin­det ihr hier.

Bit­te bewer­te die­sen Artikel:

Kommentare
X