FH und Uni in Lübeck fördern Gründer gemeinsam

Die Universität und die Fachhochschule Lübeck erweitern ihre Ressourcen für Technologietransfer und Firmenausgründungen. Sie eröffnen den GründerCube II.

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Die Universität und die Fachhochschule Lübeck erweitern ihre Ressourcen für Technologietransfer und Firmenausgründungen. Sie eröffnen den GründerCube II. Damit erhalten Hochschulangehörige und Absolventen, die mit Ideen und dem Mut zu Unternehmens- und Firmenausgründungen aus Universität und Fachhochschule den Weg in die Selbständigkeit gehen wollen, ein neues und erweitertes Zuhause.

Die Präsidentin der Fachhochschule Lübeck, Dr. Muriel Helbig, und der Präsident der Universität zu Lübeck, Prof. Dr. Dr. h.c. Hendrik Lehnert, stellen bei der Einweihung die Bedeutung der Gründungsaktivitäten im Rahmen des von beiden Hochschulen initiierten BioMedTec Wissenschaftscampus Lübeck heraus.

Der GründerCube II befindet sich mit einer Grundfläche von 97,8 Quadratmetern unmittelbar neben dem 2012 errichteten ersten GründerCube und ist mit ihm verbunden. Zu den bestehenden vier Büroräumen, einem Co-Working- und Besprechungsraum sowie einer kleinen Pantry auf bisher 120 Quadratmetern kommen jetzt weitere fünf Arbeitsräume hinzu. Zwei von ihnen dienen künftig dem Beratungsteam, einer bietet Platz für ungestörte Beratungsgespräche, und in zwei Räumen erledigen Gründungsinteressierte, Gründerinnen und Gründer die Ausarbeitung ihrer Geschäftsideen, Förderanträge und weitere gründungsrelevante Arbeiten. Durch die räumliche Nähe zum Beratungsteam können offene Fragen schnell diskutiert werden.

Die GründerCubes sind baugleich, wobei Energieversorgung, Heizung und Sanitäranlagen durch den ersten Cube gewährleistet werden. Beide Pavillons sind als mobile Einheiten auf der Basis vorgefertigter Bauteile konzipiert, die eine spätere Verlegung auf dem Campusgelände erlauben. Die Possehl-Stiftung und die gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck unterstützen die Errichtung des zweiten Gründerpavillons mit insgesamt 210.000 Euro. Die Differenz von ca. 40.000 Euro zu den voraussichtlichen Gesamtkosten des Pavillons inklusive Ausstattung und Netzwerktechnik wird von den Hochschulen getragen.

Mit der Erweiterung des Gründerzentrums setzen Universität, Fachhochschule, der Wissenschafts- und Technologiepark Lübeck und der Verein Zukunft Hanse ein weiteres Zeichen für unternehmerisches Denken und Handeln in der Region. Zugleich stärken sie das Brückeninstitut Entrepreneurship der beiden Hochschulen und den Ausbau des gemeinsamen Gründercampus.

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