Das sind die sechs Finalisten beim Smart Country Startup Award

Startups aus Berlin, Bochum, Hamburg, Hannover, Köln und München stehen im Finale des Smart Country Awards am 27. und 28. Oktober. Auf der Smart Country Convention geht es um insgesamt 10.000 Euro Preisgeld in den Kategorien E-Government und Smart City.

Sechs Startups wollen dafür sorgen, dass Ämter und Behörden digitaler und Städte und Gemeinden smarter werden. Am 27. und 28. Oktober entscheidet sich auf der Smart Country Convention, welches Startup in den Kategorien E-Government und Smart City die besten Ideen und Lösungen hat. Denn dann müssen die Finalisten, die sich unter rund 100 Bewerbern in der ersten Runde durchgesetzt haben, beim diesjährigen Smart Country Startup Award das Publikum überzeugen, das in einer Online-Abstimmung über die Sieger entscheidet.

Die beiden Gewinner in der jeweiligen Kategorie erhalten neben dem Titel ein Preisgeld von je 5.000 Euro sowie eine kostenlose Get-Started-Mitgliedschaft. “Die Corona-Pandemie hat uns vor Augen geführt, welche entscheidende Bedeutung digitale Technologien haben, um unseren Alltag krisenfest zu machen. Der Smart Country Startup Award zeigt, dass eine Vielzahl von Gründerinnen und Gründer konkrete Lösungen entwickelt haben, die sich sofort einsetzen lassen”, sagt Jenny Boldt, Leiterin Startups beim Digitalverband Bitkom. “Die Smart Country Convention, die in diesem Jahr online stattfindet, ist eine hervorragende Plattform für innovative Startups, um sich Vertretern von Behörden, Bund, Ländern, Städten und Gemeinden zu zeigen und miteinander ins Gespräch zu kommen.”

Die Finalisten des Smart Country Startups Awards

E-Government (Pitch am 27. Oktober)

  • ShiftDigital (Bochum): ShiftDigital aus Bochum hat für die öffentliche Verwaltung einen digitalen Werkzeugkasten entwickelt, der speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmt ist. Die Lösung erlaubt es, Verwaltungsprozesse komplett digital abzubilden und dennoch bestehende Systeme zu integrieren.
  • SoSafe (Köln): Das Startups SoSafe aus Köln will Mitarbeiter in Ämtern und Behörden für das Thema IT-Sicherheit sensibilisieren und kontinuierlich schulen. So vermitteln interaktive E-Learnings und Phishing-Simulationen den Mitarbeitern das notwendige Wissen, worauf etwa bei der Nutzung von E-Mails, Passwörtern oder sozialen Medien zu achten ist. Der Arbeitgeber erhält eine datenschutzkonforme anonyme, aber differenzierte Auswertung, um so die Fortschritte messbar zu machen.
  • Urbanistic (München): Urbanistic aus München hat sich zum Ziel gesetzt, die hochkomplexen Prozesse rund um die Stadtplanung zu digitalisieren. Mit Hilfe digitaler Technologien sollen alle relevanten Informationen und mögliche Auswirkungen von Entscheidungen angezeigt werden, damit so die Verantwortlichen bessere Entscheidungen treffen können.

Smart City (Pitch am 28. Oktober)

  • bundle (Garbsen bei Hannover): Das Startup bundle regional aus Garbsen bei Hannover hat eine Smart-City-Plattform entwickelt. Städte und Kommunen erhalten so eine vollständige digitale Lösung, um Verwaltung, Bürger und alle anderen Beteiligten zu vernetzen und zusammenzubringen.
  • FlyNex (Hamburg): FlyNex aus Hamburg bietet Unternehmen die Möglichkeit, mit einem Klick Drohnen aufsteigen, fliegen und über die Drohne Daten erheben zu lassen. Als Plattform für „Urban Air Mobility“ und digitales Drohnen-Management richtet sich das Angebot vor allem an Branchen wie Bau, Energieversorger und Facility Management.
  • Metr (Berlin): Metr aus Berlin hat sich das Ziel gesetzt, die Bewirtschaftung von Wohnraum effizienter und nachhaltiger zu gestalten – und zwar mit Hilfe von datengetriebenem Facility Management. Dafür entwickelt metr die intelligente Gebäudemanagement-Plattform für die Wohnungswirtschaft, die auf Big Data und Künstliche Intelligenz basiert, und vernetzt die vielen Insellösungen im Bereich Smart Building.

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