Der Schwarm hebt ab – 25 Mil­lio­nen Euro für deut­sche Startups

Crowd­in­ves­ting wächst dyna­misch und hat sich in den letz­ten drei Jah­ren zu einer fes­ten Säu­le für die Finan­zie­rung von Start­ups und Wachs­tums­un­ter­neh­men in Deutsch­land ent­wi­ckelt. Com­pa­nis­to hat nun als ers­te Crowd­in­ves­ting­platt­form in der DACH-Regi­on die Schwel­le von 25 Mil­lio­nen Euro für Start­ups überschritten. 

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Crowd­in­ves­ting, oder „Schwarm­fi­nan­zie­rung“, wächst dyna­misch. Die Finan­zie­rungs­form, bei der sich Pri­vat­per­so­nen zusam­men­schlie­ßen, um online in Start­ups zu inves­tie­ren, hat sich in den letz­ten drei Jah­ren zu einer fes­ten Säu­le für die Finan­zie­rung von Start­ups und Wachs­tums­un­ter­neh­men in Deutsch­land ent­wi­ckelt. Markt­füh­rer Com­pa­nis­to hat nun als ers­te Crowd­in­ves­ting­platt­form in der DACH-Regi­on die Schwel­le von 25 Mil­lio­nen Euro für Start­ups über­schrit­ten.

 

Seit 17 Mona­ten in Fol­ge sam­melt Com­pa­nis­to im Platt­form-Ver­gleich Monat für Monat das größ­te Volu­men an Crowd­ka­pi­tal ein. Es macht uns stolz, dass wir die 25 Mil­lio­nen Euro-Mar­ke nach nur drei­ein­halb Jah­ren durch­bre­chen konn­ten. Inter­na­tio­nal gibt es nur sehr weni­ge Crowd­in­ves­ting­platt­for­men, die das geschafft haben. In Deutsch­land, Öster­reich und der Schweiz sind wir die ers­ten“, sagt Com­pa­nis­to-Geschäfts­füh­rer Tamo Zwin­ge, der die Platt­form gemein­sam mit David Rho­tert 2011 gründete.

Der Schwarm sieht nicht nur die Risi­ken, son­dern auch die Chancen

Dass der Schwarm gera­de in Deutsch­land so aktiv ist, ist posi­tiv, gel­ten wir Deut­schen doch als risi­ko­avers“, ergänzt Zwin­ge. Denn Crowd­in­ves­ting bie­tet als Wag­nis­ka­pi­tal­in­ves­ti­tio­nen zwar gro­ße Ren­dite­po­ten­tia­le, jedoch besteht immer auch das Risi­ko des Total­ver­lusts. „Es ist schön zu sehen, dass es auch in Deutsch­land vie­le wage­mu­ti­ge Men­schen gibt, die dar­an glau­ben, dass aus einer klei­nen Start­up-Pflan­ze ein­mal etwas Gro­ßes ent­ste­hen kann, bei dem es sich lohnt, von Anfang an inves­tiert zu sein“, so Zwin­ge weiter.

Crowd­in­ves­ting als neue Quel­le von pri­va­tem Wag­nis­ka­pi­tal in Deutschland

Bis­her fan­den auf Com­pa­nis­to 51 Finan­zie­rungs­run­den statt. Die Band­brei­te der finan­zier­ten Start­ups reicht dabei von der 360°-Panorama-Ballwurf-Kamera, über eine Such­ma­schi­ne für Twit­ter bis hin zum E-Bike im Renn­rad-Look. Allein in den Jah­ren 2014 und 2015 wur­den über 20 Mil­lio­nen Euro in jun­ge Start­ups inves­tiert. Die Schwar­min­ves­to­ren auf Com­pa­nis­to gehö­ren damit bereits jetzt zu den aktivs­ten Wag­nis­ka­pi­tal­ge­bern in Deutsch­land – was die Anzahl der ver­öf­fent­lich­ten Finan­zie­rungs­run­den angeht nur über­trof­fen durch den halb­staat­li­chen High-Tech Grün­der­fonds und die IBB Betei­li­gungs­ge­sell­schaft, einer Toch­ter­ge­sell­schaft der IBB Berlin.

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