ifo-Index: Deutschlands wichtigster Wirtschaftsindex nimmt Selbstständige und Kleinstunternehmen auf

80 Prozent aller Unternehmen in Deutschland sind Kleinstunternehmen mit insgesamt 5,7 Millionen Beschäftigten: Auf Initiative von ifo Institut und Jimdo können ab sofort auch Selbstständige und
Kleinstunternehmen am ifo Index teilnehmen. Damit erhalten 2,1 Millionen Betriebe nun mehr Sichtbarkeit.

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Das ifo Institut reformiert den ifo Index und startet die Aufnahme von Selbstständigen und Kleinstunternehmen im monatlich erscheinenden, wichtigsten Geschäftsklimaindex Deutschlands. Dank der gemeinsame Initiative “wir im ifo” mit dem Unternehmen Jimdo erhalten kleine Unternehmen mehr Sichtbarkeit in der politischen und gesellschaftlichen Diskussion.

Bisher konzentrierte sich der ifo Index auf mittelständische sowie große Unternehmen, deren
wirtschaftliches Gewicht als maßgeblich für die gesamtwirtschaftliche konjunkturelle Entwicklung gesehen wurde. Kleinstunternehmen tragen jedoch als Gruppe mit rund 500 Milliarden Euro jährlichem Umsatz, ebenfalls einen bedeutenden Anteil zur Wertschöpfung der deutschen Wirtschaft bei. Zudem kommt ihnen mit 5,7
Millionen Beschäftigten eine tragende Rolle als Arbeitgeber in Deutschland zu. Der Ruf nach Abbildung
dieser Bedeutung im ifo Index wurde groß: Das ifo Institut startet deshalb in Kooperation mit Jimdo die Initiative „Wir im ifo“.

„Ab sofort haben alle Selbstständigen und Kleinstunternehmen die Möglichkeit sich zu registrieren. Damit kann sichergestellt werden, dass die Interessen und Bedürfnisse dieser Berufsgruppe erstmals überhaupt sichtbar werden”, betont Matthias Henze, CEO bei Jimdo. „Selbstständige und kleine Unternehmen sind immens wichtig für eine bessere Wirtschaft von morgen. Sie nicht zu sehen und zu verstehen, wie teilweise während der Corona-Pandemie, dürfen wir uns nicht noch einmal leisten“, argumentiert Matthias Henze. Jimdo ist ein Anbieter von Online-Tools speziell für kleine Unternehmen und lädt derzeit alle Kleinstunternehmer*innen in Deutschland ein, am Index teilzunehmen.

„Wir sehen es als unsere Aufgabe, wissenschaftliche Erkenntnisse so aufzubereiten, dass Medien und die Öffentlichkeit das aktuelle ökonomische und politische Geschehen verstehen und einordnen können. Hierbei darf die Gruppe an Selbstständigen und Kleinstunternehmer*innen und deren außergewöhnlich wichtige Rolle, für die deutsche Wirtschaft, als Arbeitgeber und mit deren finanzieller Wertschöpfung, nicht länger außen vor stehen“, so Dr. Klaus Wohlrabe, Leiter der ifo-Umfragen, ifo Institut.

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