Gründerökosysteme in den neuen Bundesländern: Frankfurter Viadrina startet Modellvorhaben

Das Gründungszentrum der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) will mehr Unternehmensgründungen und Startups in den neuen Bundesländern verankern und wird im Rahmen eines Modellvorhabens vom Bund gefördert.

Das Viadrina-Gründungszentrum hat sich erfolgreich um die Teilnahme am Modellvorhaben “Best Practice Gründerökosysteme in den neuen Bundesländern” des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie beworben. Als eine von zwölf geförderten Initiativen wird das Gründungszentrum der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) in den kommenden drei Jahren ein “Gründerökosystem an der Innovationsachse Spree-Oder” fördern. Ziel des Bundesvorhabens ist es, mehr Unternehmensgründungen und Start-Ups in den neuen Bundesländern zu verankern.

Dr. Ramona Alt, Leiterin des Gründungszentrums an der Viadrina, betont: “Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit in der Region in den kommenden drei Jahren. Als Mutmacher wollen wir gemeinsam mit Partnerinnen und Partnern auf vorhandenen Angeboten aufbauen und ein noch gründerfreundlicheres Umfeld gestalten. Ziel ist es, Unternehmergeist zu stärken und Start-ups in der Region zu verankern.”

Marco Wanderwitz, Parlamentarischer Staatssekretär und Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer, beglückwünschte die ausgewählten Initiativen im Rahmen der Auftaktveranstaltung: “Stabile und erfolgreiche Gründungen sind für die wirtschaftliche Entwicklung der neuen Länder wichtige Impulsgeber. Dies gilt umso mehr in der aktuellen wirtschaftlich schwierigen Situation. Ich freue mich, dass wir Initiativen aus vielen Regionen und ausdrücklich außerhalb der größeren Zentren unterstützen können.”

Im Rahmen der Initiative des Viadrina-Gründungszentrums werden im kommenden Jahr zunächst Rahmenbedingungen für Gründungen sowie Ansprüche und Wünsche von Gründerinnen und Gründern in der Region erhoben. Gründende sollen dann miteinander vernetzt und gefördert werden. Für das Jahr 2022 ist eine Fachtagung mit wichtigen regionalen Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Bildung und Verwaltung geplant. Alle geplanten Maßnahmen sind darauf ausgerichtet, das Netzwerk von Gründenden, Studierenden, den Kammern, der Wirtschaftsförderung und des Mittelstandes zu stärken, Angebote zu verknüpfen und so die Standortattraktivität zu erhöhen.

Bitte bewerte diesen Artikel:

X
X