KITcrowd: Neue Crowdfunding-Plattform online

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Gute Ideen brauchen das richtige Umfeld, um zu wachsen. Am KIT werden mit öffentlichen Fördermitteln vielversprechende Ideen, Technologien und nicht zuletzt Talente gefördert. Viele Ideen brauchen auf dem Weg ihrer Umsetzung jedoch auch privatwirtschaftliche Unterstützung. An diesem Punkt unterstützt das KIT nun Projektideen mit der neuen Crowdfundingplattform KITcrowd. Ab März 2015 werben Projekte um zusätzliche Finanzmittel und Aufmerksamkeit.

„Das KIT mit seinen 25.000 Studierenden und rund 9.000 Beschäftigten, ist eine reiche Quelle zukunftsweisender Projektideen“, freut sich Dr. Eric Braun, Projektmanager der Plattform KITcrowd. „Um möglichst vielen Ideen eine Realisierungschance zu bieten, wurde nun die KIT-eigene Crowdfundingplattform initiiert.“

Unter http://www.kitcrowd.de werden ab März 2015 Projekte aus den Bereichen „Technologie & Gründen“ und „Campus & Community“ vorgestellt. Privatpersonen und Unternehmen können diese finanziell und ideell unterstützen. Finden sich viele Unterstützer zusammen, können so auch kleinere Beiträge zu einer erfolgreichen Projektfinanzierung führen.

„Nicht alle Projektideen von KIT-Angehörigen können aus dem KIT-Haushalt, also aus öffentlichen Mitteln, unterstützt werden, um ihre Marktreife zu beweisen“, erklärt Dr. Jens Fahrenberg, der das Innovationsmanagement am KIT leitet. „Mit der neuen Plattform wollen wir daher eine wichtige Lücke in der Finanzierungskette schließen und möglichst vielen innovativen Projekten aus dem KIT und seinem Umfeld eine Starthilfe geben.“

Zu den ersten auf http://www.kitcrowd.de vorgestellten Technologieprojekten in der Rubrik „Technologie & Gründen“ gehört die Gründung easierLife GmbH. Das easierLife-System hilft Freunden und Familien, die besorgt um ihre älteren Angehörigen und Bekannten sind, festzustellen, dass es ihren Liebsten gut geht. Sensoren in der Wohnung erkennen Bewegung und Lebensgewohnheiten. Auf dem Smartphone können sich Familienmitglieder jederzeit über das Wohlbefinden informieren und bei auftretenden Unregelmäßigkeiten benachrichtigen lassen. Das Team VARIOBOT hingegen entwickelt bionisch inspirierte, mobile Roboter mit einfacher analoger Steuerung, und bietet damit Jugendlichen einen spannenden und spielerischen Zugang zur Elektronik.

„Viele Absolventen des KIT sind technikbegeistert, sozial engagiert und wollen gerne mit ihrer Alma Mater in Verbindung bleiben“, unterstreicht Dr. Dennis Nitsche, Leiter des Relationship Management am KIT. „Die neue Plattform gibt ihnen die Möglichkeit, nicht nur Innovationen zu fördern, sondern auch das Campusleben am KIT weiter zu unterstützen.“ Deshalb werden auf http://www.kitcrowd.de nicht nur Technologieprojekte vorgestellt. Unter dem Titel „Campus & Community“ können auch Initiativen von Hochschulgruppen, Stipendien und weitere Campusprojekte unterstützt werden.

Beispielsweise sammelt die KIT-Hochschulgruppe Engineers Without Borders Geld für ein aktuelles Projekt in Sri Lanka. Bürgerkriegswitwen betreiben nahe der Stadt Kilinochchi eine Bäckerei, die nun an ihre technischen und räumlichen Grenzen stößt. Um den Frauen weiterhin die Chance zu geben, ihren Lebensunterhalt für sich und ihre Familien zu verdienen, engagieren sich KIT-Studenten in Planung, Finanzierung und Umsetzung des Bäckerei-Neubaus. Ebenso werden über hilfsbereite Spender gesucht, die Studenten mit einem Deutschlandstipendium fördern oder den Ausbau von Lernorten auf dem KIT-Campus unterstützen wollen.

Um alle Möglichkeiten des Crowdfunding zu erschließen, kooperiert das KIT mit kommerziellen Crowdfundinganbietern, wie zum Beispiel der Startnext Crowdfunding GmbH. Deren deutschlandweites Portal hat seit 2010 bereits 2300 Projekte erfolgreich finanziert und rund 17 Millionen Euro eingesammelt.

Alle Projekte unter http://www.kitcrowd.de

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