"START-UP": 240.000 Euro für Uni-Ausgründungen, Spinoffs und Startups

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das neue Programm „START-UP-Hochschul-Ausgründungen“ vorgestellt. Gründerinnen und Gründer werden damit pro Vorhaben in der Anfangsphase mit bis zu 240.000 Euro gefördert. Bewerben können sich Studierende, Absolventinnen und Absolventen oder Universitätsangehörige: Ihre Projekte müssen auf Wissen basieren, das aus Lehre und Forschung stammt.

Insgesamt vergibt das Wissenschaftsministerium 20 Millionen Euro bis 2020. Der Förderzeitraum beträgt bis zu 18 Monate. In der ersten Wettbewerbsrunde entscheidet eine Jury im August 2015 über die Förderung der konkreten Projekte. „Hochschulausgründungen sind für das Land von großer Bedeutung und unverzichtbar: Innovationen werden so schnell und effizient in die Praxis umgesetzt. Zudem schaffen sie Arbeits- und Ausbildungsplätze und erhöhen die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region“, sagte Ministerin Schulze.

Aus der Praxis berichteten die beiden erfolgreichen Gründer Dr. Gabriele Mücher, Geschäftsführerin der GEN-IAL GmbH (Troisdorf), und Dr. Michael Raß (Ibbenbüren), Inhaber Teutoburger Ölmühle, sowie Prof. Rüdiger Kabst, der sich an der Universität Paderborn intensiv mit dem Thema Ausgründungen beschäftigt und das Gründerzentrum leitet.

Das Land Nordrhein-Westfalen fördert darüber hinaus die Einrichtung von Gründungsprofessuren und unterstützt so Existenzgründungen innerhalb der Hochschulen auch langfristig. Neben den Tätigkeiten in Forschung und Lehre übernehmen die aktuell 17 Gründungs-Professorinnen und -Professoren in NRW wichtige Aufgaben im Bereich der Akquise von Mitteln, der strategischen Verankerung in den Hochschulstrukturen und des Coachings von Gründerinnen und Gründern.

Das Programm START-UP-Hochschulausgründungen ist Teil der gemeinsamen Initiative „HochschulStart-up.NRW“ vom Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium. Bis 2020 stehen bis zu 70 Millionen Euro von Land, EU und Bund für einen verbesserten Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zur Verfügung.

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10. Juli 2015

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