Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Stu­die macht klar: Frei­wil­li­ge Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung muss bleiben

Seit 2006 kön­nen Exis­tenz­grün­der frei­wil­lig in der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung blei­ben. Eine Stu­die des Insti­tuts für Arbeits­markt und Berufs­for­schung (IAB) rät dazu, dies beizubehalten.

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Seit 2006 kön­nen Exis­tenz­grün­der frei­wil­lig in der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung blei­ben. Eine Stu­die des Insti­tuts für Arbeits­markt und Berufs­for­schung (IAB) rät dazu, dies beizubehalten.

Schließ­lich kön­nen durch die frei­wil­li­ge Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung für Exis­tenz­grün­der sozia­le Risi­ken der Selbst­stän­dig­keit abge­fe­dert wer­den. Die Ver­si­che­rung ist beson­ders attrak­tiv für Exis­tenz­grün­der, die den Erfolg ihrer Selbst­stän­dig­keit nicht gut abschät­zen kön­nen. Der IAB-Stu­die zufol­ge tra­gen auch mehr Berufs­er­fah­rung und die Erfah­rung mit län­ge­rer Arbeits­lo­sig­keit dazu bei, dass sich Selbst­stän­di­ge absichern.

Über den gan­zen Beob­ach­tungs­zeit­raum von ins­ge­samt etwas mehr als drei Jah­ren hin­weg gaben gut sechs Pro­zent der Befrag­ten an, jemals Leis­tun­gen aus der frei­wil­li­gen Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung bezo­gen zu haben. „Da Selbst­stän­di­gen bei einem Schei­tern ihrer Unter­neh­mung ein finan­zi­el­ler und sozia­ler Absturz droht, stellt die Opti­on einer frei­wil­li­gen Wei­ter­ver­si­che­rung in der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung grund­sätz­lich eine sinn­vol­le Ergän­zung des vor­han­de­nen sozi­al­po­li­ti­schen Instru­men­ta­ri­ums dar“, schrei­ben die Auto­ren der IAB-Studie.

44 Pro­zent der in der IAB-Stu­die erfass­ten Selbst­stän­di­gen, die sich frei­wil­lig in der Arbeits­lo­sen­ver­si­che­rung wei­ter­ver­si­chert hat­ten, ver­lie­ßen die­se aller­dings wie­der. Ursa­che dafür ist nach Anga­ben der Befrag­ten häu­fig die Höhe der Beiträge.

Die Stu­die ist auf der Inter­net­sei­te des Insti­tuts für Arbeits­markt und Berufs­for­schung (IAB) als pdf zum Her­un­ter­la­den bereit­ge­stellt.

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