Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Young Talent Award 2014 – Innovation bei Startups

Zum vierten Mal hat die German Graduate School of Management and Law (GGS) gestern Abend den Young Talent Award verliehen. Der Wissenschaftspreis, mit dem die Jury die besten Abschlussarbeiten rund um die Themen Entrepreneurship und Unternehmensgründung prämiert, wurde im Rahmen der Heilbronner Management Dialoge an Nils Echtermeyer, Aileen Moeck und Oliver-Philipp Radtke übergeben.

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Zum vierten Mal hat die German Graduate School of Management and Law (GGS) den Young Talent Award verliehen. Der Wissenschaftspreis, mit dem die Jury die besten Abschlussarbeiten rund um die Themen Entrepreneurship und Unternehmensgründung prämiert, wurde im Rahmen der Heilbronner Management Dialoge an Nils Echtermeyer, Aileen Moeck und Oliver-Philipp Radtke übergeben.

Quantitative Studie überzeugt Jury

Den ersten Preis des GGS Young Talent Awards 2014 erhielt Nils Echtermeyer für seine Masterarbeit, die er am Karlsruher Institut für Technologie verfasst hat. Er widmet sich dabei zentral der Fragestellung, wie die Öffnung des Innovationsprozesses bei Start-up-Unternehmen von statten geht. Den Fokus seiner Arbeit legt er auf die Kundenintegration im Innovationsprozess. Die Jury überzeugte vor allem die methodische Herangehensweise und hier insbesondere die Ausarbeitung einer quantitativen Studie. Damit untersuchte Echtermeyer, in welchem Maße die Aspekte der verteilten Innovation im Innovationsprozess genutzt werden.

Die Masterthesis gibt viele relevante Einblicke in das Innovationsverhalten von Start-up-Unternehmen und weist eine Korrelation zwischen der Wachstumsrate des Unternehmens, der Mitarbeiterzahl und der Innovationstiefe nach. So nimmt bei Start-up-Unternehmen mit beschränkten finanziellen und personellen Ressourcen die Innovationstiefe zu. Weiterhin zeigt die Studie auf, dass Unternehmen in der digitalen Wirtschaft häufiger zu verteilter Innovation tendieren als Start-ups in eher traditionellen Branchen.

Platz 2 ging an Aileen Moeck für ihre Bachelorarbeit, die sie an der TH Wildau ablegte. Sie untersuchte die Beschäftigungspotenziale des Start-up-Booms in der Digitalen Wirtschaft für Berlin. Dabei zeigte sich, dass eine Förderung von Start-ups hin zu bedeutungsvollen Klein- und Mittelunternehmen eine Herausforderung für den Stadtstaat Berlin darstellt. Den dritten Preis sicherte sich Oliver-Philipp Radtke für seine Masterarbeit zum Thema „Gewinnung von Venture Capital für deutsche Start-Ups – eine Handlungsempfehlung“, mit der er den akademischen Grad des MBA an der Deutschen Universität für Weiterbildung in Berlin erlangte.

Der Young Talent Award ist mit einem Master-Vollstipendium der GGS im Wert von 24.000 Euro dotiert. Für die Plätze 2 und 3 gibt es ein Preisgeld von 750 und 300 Euro.

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