5 Tipps für ein gutes Logo

5 Tipps für ein gutes Logo

Woran erkennt man ein gutes Logo und was sind überhaupt die entscheidenden Merkmale, die ein gut gestaltetes Logo erfüllen muss?
Warum sind Logos für Unternehmen so wichtig und warum lohnt es ich ein neues Firmenlogo professionell gestalten zu lassen?

1. Identität – Wer bin ich?

Das Logo ist der zentrale Bestandteil der Corporate Identity, dem visuellen Erscheinungsbild eines Unternehmens.
Nahezu jeder wäre in der Lage die Logos von Nike, Apple, oder Mercedes-Benz aus dem Gedächtnis zu skizzieren. Ohne ein einzigartiges Logo würde der Marke ihre Wiedererkennung fehlen.
Wie kann aber durch ein Logo ein so hoher Wiederekennungswert erreicht werden?

Am Anfang muss immer die Frage nach der Identität der Marke stehen. Welche Eigenschaften sind die wichtigsten und kann man alles in einem einzigen Slogan zusammenfassen? Je einfacher die Botschaft, um so einprägsamer wird sie. Der Slogan „Just do it“ drückt ein ganzes Lebensgefühl aus und könnte gleichzeitig einfacher nicht sein.

2. Einfachheit – reduziert aufs Maximum

Am Beispiel Nike wird es besonders deutlich. Nicht nur der Slogan ist maximal reduziert, sondern auch das Logo. Jeder kennt den „swoosh“, den dynamischen Bogen, der in einfachster Form die Marke und ein ganze Lebenseinstellung repräsentiert. Bei der Suche nach einem Symbol sollte man also nicht versuchen, zu viele Botschaften in einem Logo unterzubringen. Ein einfaches Symbol kann man sich leichter einprägen, als eine komplexe Grafik mit viele Bestandteilen.

3. Originalität – Neues erschaffen, nicht nachahmen.

Ein gutes Logo ergibt sich aus der Philosophie einer Marke, aus den Kerneigenschaften und auf das Wesentliche reduzierten Botschaften.

Welche Symbole stellen diese Eigenschaften dar und wie kann man diese auf eine ungewöhnliche Art verändern oder kombinieren?

Manchmal genügt eine kleine Veränderung eines ganz gewöhnliche Symbols, um ein einzigartiges, neues Symbol zu entwerfen. Der angebissene Apfel ist eines der Besten Beispiele dafür. Ein Apfel allein wäre austauschbar, erst der Biss, im englischen „bit“, der Bits und Bites symbolisiert, macht den Apfel zum unverwechselbaren Markenzeichen.

4.Form & Farbe – Klarheit ist Schönheit

Ein Logo muss vielen verschiedenen Anforderungen genügen. Auf einem Kugelschreiber in einer Größe von wenigen Millimetern muss es noch erkennbar sein, vielleicht soll es auch als gesticktes Symbol auf einem Kleidungsstück zum Einsatz kommen. Daher ist es ratsam aud allzu filligrane Formen zu verzichten, eine kompakte Form zu wählen und Details soweit zu vereinfachen wie möglich.
Eine bis maximal zwei Farben sollten verwendet werden, denn auch die Farbgebung ist wesentlicher Bestandteil der Markenidentität.

5.Typografie – Die Kunst der feinen Details

Auch hier gilt es, sich an das Gebot der Einfachheit zu halten und nicht mehr als zwei verschiedene Schriftarten für ein Logo verwenden. Besser noch ist eine Schriftart, welche durch behutsame Modifizerungen zu einem unverwechselbaren Schriftzug wird. Bei der Typografischen Feinarbeit ist besonders viel Liebe zum Detail erforderlich, die Abstände zwischen den einzelnen Buchstaben müssen sehr fein ausgeglichen werden, damit ein kompakter und auch in der Verkleinerung noch wirkungsvoller Schriftzug entsteht.

Zum Schluss: Testen

Bevor man mit einem neuen Logo an die Öffentlichkeit geht lohnt es sich zu testen, wie das Design spontan von Freunden beurteilt wird. Wenn die Botschaft schell ankommt und das Logo im Gedächtnis bleibt ist das Logo auf besten Weg zu einer neuen Marke zu werden.

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