So einfach lässt sich ein Instagram Unternehmensprofil erstellen

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Über eine Million Werbetreibende nutzen Instagram bereits, denn die Plattform überzeigt mit einer großen Reichweite und den vielen Interaktionen der User. Auch die Stories und die Live-Funktion werden mittlerweile von Unternehmen und Marken vermehrt genutzt, etwa ein Drittel der am häufigsten angezeigten Stories sind von Unternehmen. Und 60 % der User geben an, dass sie auf Instagram von neuen Dienstleistungen und Produkten erfahren. Das zeigt nur, wie wichtig Instagram geworden ist und dass sich ein Profil auf der Plattform auf jeden Fall lohnt, auch für euch als Gründer und Startup.

Das stärkste Argument für ein Instagram-Konto ist allerdings die Interaktions-Rate, denn diese ist wesentlich höher im Vergleich zu andere Sozialen Medien. User liken und kommentieren auf Instagram weit mehr als etwa auf Facebook, Twitter und Co. Ganze 75 % der Instagram-Nutzer führen auch direkt durch einen inspirierenden Beitrag Handlungen aus und das zeigt das große Potential, das sich euch damit bietet, um euer junges Unternehmen bekannter zu machen, eure neuen Produkte zu zeigen und auf Instagram auch zu werben. Wie ihr ein Konto auf Instagram einrichtet und dieses vor allem in ein Unternehmensprofil umwandelt, das geht ganz leicht:

Schritt 1: App herunterladen und auf dem Smartphone installieren

Instagram ist nur mobil verfügbar, das hat sich bisher auch nicht geändert. Ihr könnt euch zwar über den Desktop den Feed ansehen, auch Bilder liken und kommentieren und den eigenen Feed anzeigen lassen, aber die Posting-Funktion steht euch nur in der App zur Verfügung. Auch die Statistiken zu den Beiträgen und den Ads findet ihr nur in der App. Sobald ihr Instagram installiert habt, könnt ihr euer Profil richtig anlegen.

Schritt 2: Angaben zum Profil eintragen

Im zweiten Schritt geht es an das Ausfüllen eures Profils. Natürlich müsst ihr ein Profilbild festlegen, dass logischerweise Wiedererkennungseffekt haben sollte. Daher eignet sich für Unternehmen, Startups und Marken besonders gut das Logo, Freelancer können auch ein Portrait als Profilbild verwenden. So sehen die User gleich, wer dahinter steckt. Dann geht es an die Profilinformationen. Dort könnt ihr auf zeichenbegrenztem Raum eine Kurzbeschreibung eures Unternehmens oder eurer Produkte angeben. Außerdem könnt ihr im Profil den Link zu eurer Webseite einfügen, denn zu den Bildbeiträgen ist es nicht möglich, Links zu posten. Daher habt ihr nur im Profil die Möglichkeit, auf eure Webseite oder euren Online-Shop hinzuweisen, außer ihr  schaltet auch Werbeanzeigen. In den Werbeanzeigen für Instagram steht euch auch die Einbindung des Links zur Verfügung. Wie solche Kurzbeschreibungen aussehen können, zeigen diese Beispiele:

Schritt 3: Auf ein Unternehmensprofil wechseln

Sobald ihr euer Instagram-Profil ausgefüllt habt, könnt ihr ganz leicht zum Unternehmenskonto wechseln. Wieso ihr das tun solltet, fragt ihr euch? Genau aus diesen Gründen:

  • Ihr erhaltet Echtzeit-Kennzahlen, wie eure Stories und die hervorgehobenen Beiträge im Tagesverlauf abschneiden.
  • Ihr erhaltet Einblicke zu euren Abonnenten und zu den Interaktionen mit euren Beiträgen und Stories.
  • Ihr könnt eure Unternehmensinformationen ausführlicher angeben und direkte Kontaktmöglichkeiten für User per Mail und Telefon schaffen.
  • Ihr könnt eure Ads direkt in Instagram über die Hervorheben-Funktion zu euren Beiträgen schalten und dann die Performance der Ads auch gleich überwachen.

Diese Vorteile bringt das Unternehmensprofil mit sich und damit habt ihr direkt die Möglichkeit, die Ergebnisse auszuwerten und zu sehen, welche Beiträge etwa besonders erfolgreich waren oder wie die demographischen Merkmale eurer Follower sind.

Der Wechsel für mehr Unternehmensinformation

Wenn ihr den Wechsel vollziehen wollt, dann müsst ihr in den Einstellungen den Menüpunkt „Zum Unternehmensprofil wechseln“ finden und diesen anklicken. Direkt danach startet die Umwandlung. Sobald diese abgeschlossen ist, was normalerweise nur wenig Zeit in Anspruch nimmt, müsst ihr euer Instagram Profil mit eurer Facebook-Seite verknüpfen. Das ist zwingend notwendig. Im weiteren Schritt könnt ihr nun mehr Informationen zu eurer Instagram Bio hinzufügen. So lassen sich jetzt euer Geschäftsstandort sowie eure Telefonnummer und eine Mail-Adresse eintragen. Damit können Follower noch leichter mit euch in Kontakt treten.

Instagram Statistiken für Insights in eure Beiträge

Diese neuen Kontaktoptionen sind der Indikator dafür, dass ihr nun ein Business Profil habt. Zudem bekommt ihr in eurem Profil die Statistiken mit eingebunden, über das Balkendiagramm im Menü kommt ihr zu den Detailansichten. Dort lassen sich die beliebtesten Beiträge ansehen, ihr könnt euch beispielsweise Reichweite und Impressionen anzeigen lassen und auch Insights zu euren Followern. Das Geschlecht, die Altersgruppen und Standorte sowie die Nutzung zu gewissen Tagen und Zeiten lassen sich für eure weiteren Postings hier genauer betrachten und dann eben auch für Postingzeiten und mehr nutzen. Damit stehen euch jetzt auch endlich die Möglichkeiten zur Verfügung, die ihr auf Facebook schon lange habt. So bekommt ihr nun Informationen zu euren Followern und könnt diese natürlich auch für eure Anzeigen nutzen.

Wer vom Business Profil nicht überzeugt ist, braucht sich keine Sorgen zu machen – ihr könnt ganz einfach wieder auf das „normale“ Profil zurückwechseln über den entsprechenden Menüpunkt in den Einstellungen. Gerüchte, dass der Wechsel zum Unternehmensprofil die Reichweite eurer Beiträge nachteilig beeinflusst, sind Gerüchte und stimmen nicht. Die Art eures Instagram Profils hat keinerlei Auswirkungen auf die Performance eurer Beiträge.

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