Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Inves­ti­ti­ons­zu­schuss Wag­nis­ka­pi­tal“: Neu­en Start­up-Zuschuss vom Staat sichern

Start­ups sind sexy, denn sie ver­hei­ßen fri­sche Ide­en, inno­va­ti­ve Unter­neh­mer und zukunfts­wei­sen­de Fir­men. Das hat nun end­lich auch die Bun­des­po­li­tik ent­deckt und ver­sucht Start­ups mit einem neu­en Wirt­schafts­pro­gramm zu för­dern: seit dem 15. Mai 2013 gibt es den „Inves­ti­ti­ons­zu­schuss Wagniskapital“.

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Start­ups sind sexy, denn sie ver­hei­ßen fri­sche Ide­en, inno­va­ti­ve Unter­neh­mer und zukunfts­wei­sen­de Fir­men. Das hat nun end­lich auch die Bun­des­po­li­tik ent­deckt und ver­sucht Start­ups mit einem neu­en Wirt­schafts­pro­gramm zu för­dern: Seit dem 15. Mai 2013 gibt es den „Inves­ti­ti­ons­zu­schuss Wagniskapital“.

Wer bekommt die Zuschüsse?

Der „Inves­ti­ti­ons­zu­schuss Wag­nis­ka­pi­tal“ will die Finan­zie­rung jun­ger, inno­va­ti­ver Unter­neh­men ver­bes­sern. Pri­va­te Inves­to­ren, vor allem Busi­ness Angel, will man moti­vie­ren, sol­chen Unter­neh­men pri­va­tes Wag­nis­ka­pi­tal zur Ver­fü­gung zu stel­len. Die Idee ist ganz ein­fach: Natür­li­che Per­so­nen, also Pri­vat­in­ves­to­ren, die Geschäfts­an­tei­le an Start­ups erwer­ben, bekom­men Zuschüsse.

Wie­viel kann ich beantragen?

Der Inves­tor muss dem Unter­neh­men min­des­tens 10.000 Euro zur Ver­fü­gung stel­len. Jeder Inves­tor kann pro Jahr Zuschüs­se für Anteils­käu­fe in Höhe von bis zu 250.000 Euro bean­tra­gen. Er erhält 20 Pro­zent des Kauf­prei­ses für den Anteils­er­werb über den Zuschuss zurück­er­stat­tet. Sei­ne Gesell­schafts­an­tei­le ver­blei­ben kom­plett bei ihm. Ver­kauft der Inves­tor nach einer Min­dest­hal­te­dau­er von drei Jah­ren sei­ne Antei­le, muss er den Zuschuss nicht zurückzahlen.
Außer­dem kön­nen sich auch meh­re­re Inves­to­ren an einem Unter­neh­men betei­li­gen und den Zuschuss ein­strei­chen. Hier liegt die jähr­li­che Gren­ze bei 1 Mil­li­on Euro pro Jahr und Unternehmen.

Regeln für den Investor

  • natür­li­che Per­son mit Haupt­wohn­sitz in der EU
  • auch über eine GmbH (soge­nann­te Busi­ness Angels GmbH) mög­lich, wenn Inves­tor der allei­ni­ge Anteils­eig­ner ist
  • erst der Antrag auf Zuschuss, dann der Anteilserwerb
  • kei­ne risi­ko­min­dern­den Ver­ein­ba­run­gen zwi­schen Inves­tor und Startup
  • Hal­tungs­frist der Antei­le für min­des­tens drei Jahre
  • erst­ma­li­ge Betei­li­gung am Unter­neh­men (kei­ne Auf­sto­ckung von Anteilen)

Regeln für das Unternehmen

  • klei­nes, inno­va­ti­ves und unab­hän­gi­ges Unter­neh­men (weni­ger als 50 Mitarbeiter)
  • Jah­res­um­satz oder eine Jah­res­bi­lanz­sum­me von höchs­tens 10 Mil­lio­nen Euro
  • Kapi­tal­ge­sell­schaft mit Haupt­sitz in der EU
  • wenigs­tens einer Zweig­nie­der­las­sung oder Betriebs­stät­te in Deutschland
  • jün­ger als zehn Jahre

Und so geht das Antrags­ver­fah­ren für den „Inves­ti­ti­ons­zu­schuss Wagniskapital“

Schnell und unbü­ro­kra­tisch sol­len Inves­to­ren unter­stützt wer­den – Anträ­ge für den „Inves­ti­ti­ons­zu­schuss Wag­nis­ka­pi­tal“ kön­nen ab dem 15. Mai 2013 auf der elek­tro­ni­schen Antrags­platt­form des Bun­des­am­tes für Wirt­schaft und Aus­fuhr­kon­trol­le (BAFA) gestellt werden.

  • Schritt 1 im nor­ma­len Antrags­ver­fah­ren: Unter­neh­men reicht Online-Antrag ein und bekommt För­der­fä­hig­keit bescheinigt
  • Schritt 2: Inves­tor stellt online einen Antrag – das BAFA prüft und erteilt dem Inves­tor den Förderbescheid
  • Schritt 3: Inves­tor kauft die Antei­le und for­dert die Erstat­tung von 20 Pro­zent der Inves­ti­ti­ons­sum­me beim BAFA
  • Schritt 1 wenn Inves­tor sich an einem Grün­dungs­vor­ha­ben betei­ligt: Inves­tor reicht zuerst sei­nen Antrag ein
  • Schritt 2: Unter­neh­men grün­det sich und wird ins Han­dels­re­gis­ter eingetragen
  • Schritt 3: das Unter­neh­men stellt dann sei­nen Antrag auf Förderfähigkeit

Direkt­links zu den Anträgen

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