Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

SMS-Mar­ke­ting (Teil 3): SMS-Bil­ling – Geld ver­die­nen mit SMS

In den ers­ten bei­den Tei­len die­ser Rei­he habe ich dir gezeigt, war­um die SMS der Hid­den Cham­pi­on im Direct Mar­ke­ting ist und wie du SMS rich­tig ver­sen­dest, damit sie ein wert­vol­les Mar­ke­ting­tool wer­den. In Teil 3 zei­ge ich dir jetzt, wie du mit SMS direkt Geld ver­die­nen kannst. 

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In den ers­ten bei­den Tei­len die­ser Rei­he habe ich dir gezeigt, war­um die SMS der Hid­den Cham­pi­on im Direct Mar­ke­ting ist und wie du SMS rich­tig ver­sen­dest, damit sie ein wert­vol­les Mar­ke­ting­tool wer­den. In Teil 3 zei­ge ich dir jetzt, wie du mit SMS direkt Geld ver­die­nen kannst.

Was den wenigs­ten bewusst ist: SMS sind nicht nur ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel, son­dern als soge­nann­te Pre­mi­um SMS auch ein Zah­lungs­mit­tel. Das sind SMS, die in der Regel an eine 5- oder 6-stel­li­ge Num­mer gesen­det wer­den und zwi­schen 0,29 EUR und 9,99 EUR ein­ma­lig oder im Abo kos­ten kön­nen. Bevor eini­ge von euch jetzt schrei­en „Betrug! Die­se Pre­mi­um-SMS sind nur Abzo­cke“ – hier vor­ab ein Rück­blick auf die Pre­mi­um SMS und wie es heu­te aussieht…

Die kur­ze Geschich­te der Pre­mi­um SMS

Mei­ne prak­ti­schen Erfah­run­gen erstre­cken sich erst über die letz­ten 3 Jah­re. Was in den Jah­ren davor abge­gan­gen ist, ken­ne ich aus ein­zel­nen Erfah­rungs­be­rich­ten und eige­ner Recherche.
Die Pre­mi­um SMS gibt es in Deutsch­land seit 2003. Vor allem in den Anfangs­jah­ren wur­de damit sehr viel Schmu getrie­ben, da erst eini­ge Jah­re spä­ter nach und nach ver­brau­cher­schüt­zen­de Geset­ze in Kraft getre­ten sind. Davor muss in dem Bereich wil­der Wes­ten, bzw. eher Gold­grä­ber­stim­mung, geherrscht haben. Mit Logos, Klin­gel­tö­nen, Spar-Abos und SMS-Chats haben eini­ge Anbie­ter monat­lich 6- und 7-stel­lig ver­dient. Vor allem SMS-Chats waren extrem lukra­tiv. Vie­len Kun­den war weder bewusst, dass jede SMS bis zu 1,99 Euro kos­te­te. Noch, dass es sich bei der Dame auf der ande­ren Sei­te um einen bezahl­ten Ope­ra­tor handelte.

Von einem Bran­chen­in­si­der habe ich erfah­ren, dass auch nach zuneh­men­der gesetz­li­cher Regu­lie­rung vie­le Anbie­ter an den mitt­ler­wei­le unzu­läs­si­gen Geschäfts­prak­ti­ken fest­hiel­ten. Grund dafür war, dass sowohl die Anbie­ter, als auch die Wer­be­part­ner, z.B. Fern­seh­sen­der, durch Sharing-Deals gemein­sam abkas­sier­ten. Da es gar nicht so ein­fach ist die Betrei­ber eines Pre­mi­um-Diens­tes zu iden­ti­fi­zie­ren und alle gemein­sam dicht hiel­ten, führ­ten Ermitt­lun­gen daher lan­ge Zeit ins Leere.

Angeb­lich brach das Kar­ten­haus erst ein, als eine pfif­fi­ge Staats­an­wäl­tin anfing, über die Ope­ra­tor zu gehen und so, prak­tisch Bot­tom-up anstatt wie zuvor Top-down, die Ver­ant­wort­li­chen zu ermit­teln. In den Jah­ren nach 2006 kam es so zu eini­gen Fest­nah­men und Ver­ur­tei­lun­gen. Das hat­te zur Fol­ge, dass vie­le die­ser Diens­te ein­ge­stellt wur­den und dass es bei­spiels­wei­se auch nicht mehr mög­lich ist, bestimm­te Diens­te wie SMS-Chats neu anzu­mel­den. Mitt­ler­wei­le ist der Markt so weit regu­liert, dass es prak­tisch nicht mehr mög­lich ist, Schmu mit Pre­mi­um SMS zu betreiben.

Bei unzu­läs­si­ger Bewer­bung oder Preis­aus­zeich­nung dro­hen emp­find­li­che Ver­trags­stra­fen durch die Netz­be­trei­ber. Durch auto­ma­tisch vom Netz­be­trei­ber ver­sen­de­te Info-SMS, wäh­rend und nach Trans­ak­tio­nen, tap­pen Ver­brau­cher nicht mehr unbe­wusst in Kos­ten­fal­len. Es gibt zwar auch heu­te noch schwar­ze Scha­fe und SMS-Spam, aber die Mone­ta­ri­sie­rung ist dabei auf ande­re Mög­lich­kei­ten aus­ge­wi­chen. Pre­mi­um SMS sind heu­te ein legi­ti­mes Zah­lungs­mit­tel, des­sen schlech­ter Ruf aus den Anfangs­zei­ten heu­te nicht mehr begrün­det ist.

Pre­mi­um SMS als Zah­lungs­mit­tel: das ist SMS-Billing

Per Pre­mi­um SMS sind neben ein­ma­li­gen Zah­lun­gen (One-Time-Payment, OTP) auch wie­der­keh­ren­de Zah­lun­gen im Abon­ne­ment mög­lich. Mit Abos habe ich sel­ber kei­ne prak­ti­schen Erfah­run­gen. Nach mei­nem letz­ten Kennt­nis­stand ist es mög­lich, die sel­ben Beträ­ge wie im OTP abzu­rech­nen, aller­dings eben wöchent­lich, 14-tägig oder monat­lich wie­der­ho­lend. Grund­sätz­lich sind in Aus­nah­me­fäl­len auch höhe­re Beträ­ge bis zu 30 Euro mög­lich, wobei ich auch damit kei­ne prak­ti­schen Erfah­run­gen gemacht habe.

Der Bezahl­vor­gang über Pre­mi­um SMS wird oft als SMS Bil­ling bezeich­net und funk­tio­niert völ­lig unab­hän­gig davon, ob es sich um ein Smart­pho­ne han­delt oder eine Inter­net­ver­bin­dung vor­han­den ist. Die Bestel­lung und Bezah­lung einer Leis­tung wird durch das Sen­den einer SMS an eine 5- oder 6-stel­li­ge Kurz­wahl­num­mer (Short­code, SC) durch­ge­führt. Abhän­gig von der Tech­nik, Netz­be­trei­ber und abge­rech­ne­tem Preis, kann es nötig sein, dass der Kun­de noch eine zwei­te Bestä­ti­gungs-SMS sen­den muss oder kurz nach der Trans­ak­ti­on eine Info-SMS erhält. Dazu gleich mehr.

Im Bestell- und Bezahl­pro­zess ist sonst kei­ne Anga­be von per­sön­li­chen Daten oder Zah­lungs­in­for­ma­tio­nen nötig. Der Betrag wird bequem über die Mobil­funk­rech­nung abrechnet.

So setzt Du SMS-Bil­ling ein

Um Trans­ak­tio­nen per SMS Bil­ling abzu­wi­ckeln, musst Du ent­we­der sel­ber einen Mehr­wert­dienst anmel­den oder einen Payment Ser­vice Pro­vi­der (PSP) beauf­tra­gen, der über sei­nen Mehr­wert­dienst die Abwick­lung von Zah­lun­gen anbietet.

SMS Bil­ling mit einem Payment Ser­vice Provider

Einen Payment Ser­vice Pro­vi­der ein­zu­set­zen, ist ver­mut­lich die bes­se­re Wahl, um auf dem Gebiet ers­te Erfah­run­gen zu sam­meln und schnell Tests durch­zu­füh­ren. Es ist meis­tens unkom­pli­zier­ter, um ein­fach los­zu­le­gen, die Vor­lauf­zeit und die Ver­trags­bin­dung sind kür­zer, aller­dings sind auch die Aus­schüt­tungs­kon­di­tio­nen schlech­ter, da der PSP natür­lich einen Teil ein­be­hält. Nach mei­ner Erfah­rung siehst du von jedem Euro, den Dein Kun­de bezahlt, maxi­mal 65 Cent, ten­den­zi­ell eher 50. Es macht sich also bezahlt unter­schied­li­che Anbie­ter zu ver­glei­chen und auch ggf. zu ver­han­deln. Je höher das Trans­ak­ti­ons­vo­lu­men ist, des­to bes­se­re Kon­di­tio­nen kannst Du aushandeln.

SMS Bil­ling mit eige­nem Mehrwertdienst

Einen Mehr­wert­dienst sel­ber zu bean­tra­gen ist deut­lich auf­wän­di­ger und kos­ten­in­ten­si­ver. Die Bean­tra­gung läuft über Anbie­ter wie dtms oder Net-M.

In dem oft meh­re­re Wochen dau­ern­den Antrags­ver­fah­ren muss detail­liert beschrie­ben wer­den, wie genau der Dienst funk­tio­niert, sprich wel­che Leis­tun­gen der Kun­de erhält und wie der Dienst bewor­ben wird. Danach muss der Dienst von allen vier Mobil­funk­an­bie­tern Tele­kom, Voda­fone, O2 und E-Plus geneh­migt werden.

Dein Mehr­wert­dienst kann sich mit ande­ren Mehr­wert­diens­ten eine Kurz­wahl tei­len. In die­sem Fall wird ein oder meh­re­re Key­wor­ds auf der ent­spre­chen­den Kurz­wahl dei­nem Dienst zuge­ord­net. Um eine Trans­ak­ti­on aus­zu­füh­ren, muss dein Kun­de eines die­ser Key­wor­ds an die ent­spre­chen­de Kurz­wahl sen­den. Schreib­feh­ler oder fal­sche Key­wor­ds füh­ren dazu, dass die Trans­ak­ti­on nicht rich­tig zuge­ord­net wird. Die­se Vari­an­te hat den Vor­teil, dass Du schnel­ler und güns­ti­ger star­ten kannst.

Der Nach­teil ist, dass die Gefahr, eines Zah­lungs­aus­falls steigt, falls ein ande­rer Anbie­ter auf der sel­ben Kurz­wahl Schmu betreibt. Neben die­sem Sha­red Short­code, kannst du für dei­nen Mehr­wert­dienst auch eine Kurz­wahl exklu­siv nut­zen, was aller­dings mit deut­lich höhe­ren Kos­ten ver­bun­den ist und auch nicht immer so ohne wei­te­res mög­lich ist. In die­sem Fall ist es egal, was dei­ne Kun­den an die­se Kurz­wahl sen­den, es wer­den alle Trans­ak­tio­nen dei­nem Dienst zugeordnet.

Grün­der­rat:

Ich sel­ber habe über­wie­gend Erfah­run­gen mit Mehr­wert­diens­ten auf Sha­red Short­codes gemacht. Mei­ner Erfah­rung nach ist der Markt sehr intrans­pa­rent, so habe ich es bei­spiels­wei­se schon erlebt, dass ein Dienst, den ich erst vor kur­zer Zeit erfolg­reich ange­mel­det habe, bei einem ande­ren Anbie­ter nicht ange­mel­det wer­den konn­te, mit der Begrün­dung, dass bestimm­te Bedin­gun­gen nicht erfüllt sei­en. Es kann daher nie scha­den sich mit meh­re­ren Anbie­tern aus­ein­an­der­zu­set­zen. Doch bevor du das machst, soll­test du dir der zwei unter­schied­li­chen tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten bewusst sein:

SMS-MO Bil­ling: Ein­fach aber auf 1,99 Euro limitiert

Über SMS-MO Bil­ling (MO = Mobi­le Ori­gi­na­ted) kön­nen mit einer SMS fest­ste­hen­de Beträ­ge von bis zu 1,99 Euro abge­rech­net wer­den. Um Leis­tun­gen für 0,99 und 1,99 Euro abzu­rech­nen, sind zwei ver­schie­de­ne Short Codes nötig, sprich: Du müss­test zwei ver­schie­de­ne Diens­te anmel­den. Es wird in dem Augen­blick abge­rech­net, in dem die SMS vom Kun­den abge­sen­det wird.

Recht­lich gese­hen besteht die Leis­tung also dar­in, dass dir der Kun­de eine SMS sen­den kann. Es ist kei­ne Ant­wort nötig. Die­se Metho­de wur­de typi­scher­wei­se in den ver­ru­fe­nen SMS-Chats ein­ge­setzt. Zu mei­ner gro­ßen Ver­wun­de­rung besitzt die­se Metho­de trotz­dem die größ­te Ver­brei­tung und unter­liegt schein­bar meis­tens nicht der Dritt­an­bie­ter­sper­re. Die alter­na­ti­ve Metho­de, SMS-MT Bil­ling, die ich gleich erklä­re, scheint von der Dritt­an­bie­ter­sper­re betrof­fen zu sein. Das bedeu­tet, dass der Kun­de nicht oder nur mit gro­ßem Auf­wand eine Leis­tung bestel­len und bezah­len kann.

Wie ver­brei­tet die Dritt­an­bie­ter­sper­re ist, kann ich nicht sagen, aber um eine Haus­num­mer zu nen­nen: Nach­dem wir einen Dienst von SMS-MT auf SMS-MO umge­stellt haben, sind die Umsät­ze um knapp 30 Pro­zent gestie­gen. Die Net­to-Aus­schüt­tun­gen von SMS-MO bewe­gen sich meis­tens um 50 Cent pro 1 Euro Brutto-VK.

SMS-MT Bil­ling: Kom­ple­xer aber Prei­se bis zu 10 Euro möglich

SMS-MT Bil­ling (MT = Mobi­le Ter­mi­na­ted) ist tech­nisch etwas kom­ple­xer, dafür kön­nen mit jeder SMS fle­xi­ble Beträ­ge bis zu 9,99 Euro abge­rech­net wer­den. Das bie­tet natür­lich deut­lich mehr Mög­lich­kei­ten gegen­über den sta­ti­schen Prei­sen von SMS-MO.

Und so funk­tio­niert es: In dem Augen­blick, in dem ein Kun­de mit dem Sen­den einer SMS eine Trans­ak­ti­on star­tet, muss bei SMS-MT vom Diens­te­an­bie­ter, also dir, der Preis über­mit­telt wer­den. Falls der Preis 1,99 Euro über­steigt, wird der Kun­de auto­ma­tisch per SMS über den Preis infor­miert und gefragt, ob er die Trans­ak­ti­on wirk­lich durch­füh­ren will, was er erneut mit “JA” bestä­ti­gen muss.

Die eigent­li­che Abrech­nung erfolgt aller­dings erst in dem Augen­blick, in dem vom Anbie­ter eine Rück-SMS an den Kun­den gesen­det wird. Das bedeu­tet, dass im Gegen­satz zu SMS-MO eine Leis­tung z.B. ein Down­load-Link, ein Zugangs­code o.Ä. per SMS an den Kun­den über­mit­telt wer­den muss.

Ich habe damit kei­ne Erfah­run­gen gemacht, aber mit SMS-MT Bil­ling las­sen sich auch Diens­te wie Ticker abbil­den, bei denen der Kun­de regel­mä­ßig eine Leis­tung per SMS erhält und pro emp­fan­ge­ner SMS auto­ma­tisch auch bezahlt.

Die Aus­schüt­tun­gen bei SMS-MT sind mit bis zu 65 Cent pro 1 Euro Brut­to-VK deut­lich höher als bei SMS-MO. Wie bereits erwähnt unter­liegt SMS-MT der immer wei­ter ver­brei­te­ten Dritt­an­bie­ter­sper­re und ist dafür für deut­lich mehr Kun­den nicht, bzw. nur mit hohem Auf­wand nutzbar.

SMS Short­codes: Was ist das?

Die 5- oder 6-stel­li­gen Short­codes wer­den nicht nur für SMS-Bil­ling ein­ge­setzt. Die­se Kurz­wah­len kön­nen SMS-fähig und/oder Voice-fähig sein. Das bedeu­tet, dass Gesprä­che über die­se Num­mer abge­wi­ckelt und im Minu­ten­takt abge­rech­net wer­den kön­nen, aller­dings aus­schließ­lich vom Mobil­te­le­fon. Anru­fe auf die­se Num­mer könn­ten bei­spiels­wei­se in ein Call­cen­ter oder in ein Sprach­dia­log­sys­tem (engl. Voice Por­tal, auch IVR-Sys­tem, Inter­ac­tive Voice Respon­se) gelei­tet wer­den. Das müss­te aber wie­der­um als allein­ste­hen­der Mehr­wert­dienst bean­tragt wer­den, womit ich sel­ber kei­ne Erfah­run­gen gemacht habe und was auch nur noch im wei­te­ren Sin­ne mit SMS-Mar­ke­ting zu tun hat. War­um ich es trotz­dem kurz ange­schnit­ten habe, erfährst du im Folgenden.

So ver­wen­dest du Pre­mi­um SMS in der Praxis

Da ich, wie gesagt, kei­ne Erfah­run­gen mit Abos gemacht habe, gehe ich daher jetzt nur auf One-Time-Payments ein. Da es für den Kun­den erst ein­mal nicht unter­scheid­bar ist, ob es sich um SMS-MO oder SMS-MT Bil­ling han­delt, erspa­re ich mir im Fol­gen­den eine Unter­schei­dung. In bei­den Fäl­len wird die Trans­ak­ti­on durch den Kun­den gestar­tet, indem er eine SMS an einen Short­code schickt.

Den Short­code und ggf. das zu ver­wen­den­de Key­word lässt sich viel­fäl­tig bewer­ben. Print, TV oder online sind denk­bar und wer dar­auf ach­tet, dem wird auf­fal­len, wie oft die­ses Zah­lungs­mit­tel in der Pra­xis ein­ge­setzt wird. Die mei­ner Mei­nung nach span­nends­te Mög­lich­keit bie­tet aber der Ein­satz von SMS Bil­ling im SMS-Mar­ke­ting. Wir erin­nern uns: im vor­he­ri­gen Teil die­ser Arti­kel­rei­he hat­te ich beschrie­ben, wie man beim Ver­sen­den einer SMS die Absen­der­ken­nung frei gestal­ten kann. Die­se bis zu 11-stel­li­ge alpha­nu­me­ri­sche Anga­be wird beim Emp­fän­ger als Absen­der ange­zeigt und wirkt sich auf die Funk­ti­on per SMS zu Ant­wor­ten oder Zurück­zu­ru­fen aus.

Im Nach­rich­ten­text der SMS bewirbst du den Dienst und setzt als Absen­der­ken­nung den Short­code ein. So kann der Emp­fän­ger bequem durch die Ant­wor­ten-Funk­ti­on eine Trans­ak­ti­on aus­lö­sen. Und jetzt soll­te dir auch klar wer­den, war­um ich den klei­nen Exkurs zu Voice-fähi­gen Short­codes ein­ge­baut habe: Prak­tisch genau­so bequem, wie per SMS zu ant­wor­ten, kann der Emp­fän­ger die Num­mer zurückrufen.

Ich möch­te an die­ser Stel­le noch­mal beto­nen, dass die Absen­der­ken­nung wirk­lich frei wähl­bar ist. Da wie ein­gangs erwähnt, Mehr­wert­diens­te und deren Bewer­bung zum Schutz des Ver­brau­chers stren­gen Regu­la­ri­en unter­lie­gen, bedarf die­ser Umstand beson­de­rer Beach­tung. Theo­re­tisch kann jeder eine SMS, mit einem von dir genutz­ten Short­code ver­sen­den. Das bedeu­tet, dass in dei­nem Namen SMS ver­sen­det wer­den könn­ten, mit denen du nichts zu tun hast, die aber auf dich zurück­fal­len könn­ten. Denn ob der Sen­der der SMS mit dem in der Absen­der­ken­nung ver­wen­de­ten Short­code etwas zu tun hat, wird an kei­ner Stel­le überprüft.

Aus eige­ner Erfah­rung weiß ich, dass die­ser Umstand der Regu­lie­rungs­be­hör­de, die bei unzu­läs­si­gen Geschäfts­prak­ti­ken emp­find­li­che Stra­fen ver­hän­gen kann, nicht bewusst ist. Daher wer­de ich dir im nächs­ten Teil mei­ne Pra­xis­er­fah­rung mit der Regu­lie­rungs­be­hör­de schil­dern und erklä­ren, was es recht­lich zu beach­ten gilt, um hier kei­ne Feh­ler zu machen.

Und hier noch­mal alles zusam­men­ge­fasst auf einen Blick:

Mit SMS Bil­ling ermög­lichst Du Dei­nem Kun­den prak­tisch über­all ganz ein­fach für nied­rig­prei­si­ge Leis­tun­gen zu bezah­len. Mit dem etwas kom­ple­xe­ren SMS-MT Bil­ling kannst Du mit jeder Trans­ak­ti­on fle­xi­bel Beträ­ge bis zu 9,99 Euro abrech­nen und erhältst ten­den­zi­ell höhe­re Aus­schüt­tun­gen. SMS-MO Bil­ling ist ein­fach imple­men­tiert, funk­tio­niert ten­den­zi­ell bei mehr Kun­den und kos­tet bei jeder Trans­ak­ti­on den glei­chen Preis, maxi­mal jedoch 1,99 EUR. Vor allem in Ver­bin­dung mit frei gestalt­ba­ren Absen­der­ken­nun­gen im SMS-Mar­ke­ting kann rich­tig ein­ge­setz­tes SMS Bil­ling sehr inter­es­sant sein.

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