Gründerstory anythinx - Das Facebook für Dinge

anythinx-teaser

anythinx entstand aus der Idee, ein Facebook für Dinge zu erschaffen. Produktsuche im Netz findet seit Jahren statt, mit anythinx hat man nun den Blick auf das Wesentliche eingegrenzt. Den Service gibt es für den heimischen Rechner und für mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets.  Ein weiteres, großartiges Startup, dass sich in unsere Gründerstories einreiht.

anythinx: Das ist unser Produkt

anythinx ist der erste Online News Service für Dinge. Das Prinzip ist super einfach: Du nennst uns Dinge, die du besitzt oder die dich interessieren – und wir versorgen dich zu diesen „Thinx“ mit den wichtigsten Neuigkeiten. Dazu durchforsten wir das Netz nach frisch veröffentlichten Texten, Bildern und Videos und schicken sie direkt auf dein Smartphone, dein Tablet oder deinen PC.

anythinx-produkt

In der Hektik des Alltags und bei der Fülle an Informationen im Web fällt es schwer, den Überblick zu behalten und genau das zu finden, wofür man sich interessiert. Vor allem dann, wenn es darum geht, immer auf dem Laufenden über seine Lieblingsprodukte zu bleiben: ein Softwareupdate für die Kamera, ein cooles neues Gadget für den Laptop, Ideen fürs nächste Handy oder ein abgefahrenes Video zu dem Auto, das man im Auge hat. Das ist mit überschaubarem Aufwand kaum machbar. Genau dieses Problem wollten wir lösen. Mit einem Team, dass neben einem tollen Job zusätzlich etwas eigenes auf die Beine stellen möchte und in der Selbstständigkeit weniger die Risiken als vielmehr die Chancen sieht.

Das sind unser USPs

Als Service für personalisierte Informationen zu Produkten steht anythinx in Konkurrenz zu den Diensten wie Flipboard, feedly oder Google Play Kiosk. Einzigartig bei anythinx ist jedoch der Fokus auf Produkte – hier gilt es für uns, schnell zu sein und den Markt zu erschließen, bevor die Großen die Lücke entdecken und unsere Idee kopiert wird.

Machmal werden wir auch mit Google Alerts verglichen – anythinx ist aber nicht nur ein Hilfsmittel, das auf neue Inhalte im Netz zu einem bestimmten Suchbegriff hinweist. Bei anythinx verbinden sich die User mit Ihren Lieblings-Produkten – auf einen Blick sehen sie alle wichtigen und interessanten News zu ihren Dingen.

Und besonders wichtig: Im  persönlichen News-Stream zeigt anythinx nur relevante Informationen an und sortiert unwichtige Beiträge automatisch aus. Zudem schlagen wir den Usern weitere für sie spannende Produkte vor – auf Basis ihrer jeweiligen Interessen. Zusätzlich werden sich die User zu den einzelnen Dingen austauschen und darüber fachsimpeln können. anythinx ist die zentrale Anlaufstelle für Produkt-Informationen und verbindet den Ansatz der Google Alerts mit einem ansprechenden Design sowie Usability à la Flipboard und den Kommunikationsmöglichkeiten von Facebook.

Das sind unsere Kunden …

Jeder Vierte deutsche Online-User folgt Marken oder Produkten in sozialen Netzwerken – über zwei Drittel der Online-User informieren sich im Netz vor dem Kauf anhand von Testberichten und Rezensionen über das Produkt. Die Nachfrage nach produktspezifischen Informationen wird immer größer – anythinx zieht Produktinformationen und News aus vielen unterschiedlichen Quellen zusammen und verpackt sie in ein einheitliches Erscheinungsbild. Was Verbraucher bislang in aufwendigen Web-Recherchen selbst aus vielen Portalen zusammensuchen und qualifizieren mussten, erhalten sie bei anythinx automatisch – aus einer Hand.

So kam uns die Idee / So fing alles an …

Die allererste Idee ist bereits 2011 in einem gemeinsamen Urlaub von Erik und mir entstanden.“Ein Facebook für Dinge“ müsste es geben – so der Gedanke damals. Die Idee ging uns einfach nicht mehr aus dem Kopf – wir mussten unbedingt herausfinden, ob wir mit diesem Ansatz eine Lücke erfolgreich schließen können. Es sollte ein weiterer Partner an den Start – denn zu zweit lassen sich Entscheidungen manchmal nur schwer treffen. Bernd passte nicht nur mit seinem Knowhow sondern auch vom Typ optimal ins Team – er war von der Idee genauso begeistert wie wir und damit direkt an Bord.

So wurde aus der Idee ein Unternehmen …

2012 haben wir angefangen, hobbymäßig einen ersten Prototyp zu entwickeln. Im Fokus stand der Austausch der User untereinander zu Produkten, für die sie sich interessieren. Nach ca. eineinhalb Jahren, in denen wir vieles ausprobiert hatten, sind wir mit einer ersten Version online gegangen. Wir haben schnell gemerkt, dass noch Hausaufgaben zu machen sind und wir uns stärker fokussieren müssen.

Anfang 2014 haben wir uns im Bereich Design, Usability und Kommunikation professionelle Unterstützung geholt und anythinx zu dem gemacht, was es jetzt ist – mit einem Fokus auf das Wesentliche und einem klaren Mehrwert für unsere User.

Seit dem 1. November 2014 sind wir online!

Jede Firma braucht einen Namen – unseren fanden wir so …

Kurz gefasst: „anythinx“ war eine der ersten Ideen. Aber die nimmt man ja bekanntlich nicht gleich. Nach gefühlt 1000 weiteren Alternativen und einer kurzen Phase mit dem Namen „stuffl“ – leider haben wir das damals nicht alsMarke eintragen lassen –  sind wir doch wieder da gelandet, wo wir bereits waren – bei „Allen Sachen“ beziehungsweise anythinx.

Das Startkapital haben wir erwirtschaftet/eingeworben …

Da wir alle sehr gute Jobs bei einem Technologie-Unternehmen im Automotiv Bereich haben, war die Finanzierung der ersten Phase aus eigener Hand möglich. Zugute kommt uns zusätzlich der technische Background sowie großes Interesse und Knowhow im Web-Programmieren. Deshalb konnten wir den Großteil von anythinx selbst umsetzen. Beim Design sind wir schnell an unsere Grenzen gestoßen und haben deshalb Profis engagiert – eine sehr gute Idee, wie sich ziemlich schnell herausgestellt hat.

Wenn Venture Finanzierung: Zu welchem Zeitpunkt und über welchen Weg?

In der jetzigen Phase geht es darum Zahlen, Daten und Fakten zu schaffen. Nur wenn wir belegen, dass unser Geschäftsmodell funktioniert und skalierbar ist, können wir Investoren von anythinx überzeugen. Wie viel müssen wir für einen User in Marketing investieren? „Wie oft besuchen User anythinx und wie viele Seite rufen sie auf? „Und vor allem: Was verdienen wir pro User pro Monat im Schnitt? – Wenn wir auf diese Fragen Antworten haben und diese Antworten unser Geschäftsmodell bestätigen, sind wir bereit für die „Höhle des Löwen“.  Im Februar wird es soweit sein.

Das sind unsere wichtigsten erreichten Meilensteine / Erfolge …

Ein wichtiger Meilenstein war das Treffen mit St. Thomas im Februar diesen Jahres. Mit dieser Agentur haben wir den Kern von anythinx ausgearbeitet und den Service auf den Kundennutzen hin optimiert. Im April haben wir beim Online-Wettbewerb der Aufschwung-Messe den 2. Platz erreicht und uns die Teilnahme bei dieser Messe als Aussteller gesichert. Durch viele gute Investoren-Gespräche konnten wir unser Geschäftsmodell auf Herz und Nieren prüfen und im Nachgang optimieren. Am 01.11. sind wir mit anythinx online gegangen und freuen uns seitdem täglich über neue User, die unseren News-Service nutzen.

Das ist unsere Vision und die nächsten wichtigen Meilensteine …

Langfristig wird anythinx in vielen Ländern DIE Anlaufstelle für Produktinformationen sein. Produkthersteller stellen ihr Marketing dahingehend um, dass News bei anythinx platziert werden. Produktblogs werden durch anythinx weiter Fahrt aufnehmen und die Produkt-Vermarktung revolutionieren.

Von allen Marketing- und PR-Aktionen, die wir durchgeführt haben, waren die besten, wichtigsten …

Hier ist eher die schlechteste Marketing-Kampagne vor etwa einem Jahr zu erwähnen: eine Gutschein-Aktion gekoppelt mit Facebook Interaktionen. Die Idee war eigentlich gar nicht schlecht – wir haben wöchentlich 100 € für Gutscheine ausgegeben und richtig guten Traffic, viele Likes bei Facebook und täglich neue User bekommen. Das Ergebnis nach der Gutschein Aktion war jedoch ein Userstamm, der den eigentlichen Service von anythinx nicht verstanden hat und ihn somit auch nicht brauchte.

Diese Personen / Institutionen haben uns besonders geholfen …

Ohne unsere Werbe-Agentur St. Thomas hätten wir niemals den aktuellen Fokus von anythinx gefunden. Die Jungs haben uns dazu gebracht, uns aufs Wesentlich zu konzentrieren und uns nicht mit der Entwicklung von immer mehr Features zu verkünsteln.

Wie groß war das Team beim Start?

Wir sind zu dritt gestartet und bilden auch weiterhin das Kernteam.

Stichwort Lean Startup: So haben wir unsere Zielgruppe/unser Produkt erstmal getestet …

Eine Maßnahme, die ganz schön Mut gekostet hat: Wir sind mit unserem Tablet durch Cafes gezogen und haben „Freiwillige“ anythinx nutzen lassen. Das Ergebnis: Wir haben uns Profis im Bereich Design und Usablity mit ins Boot geholt.

Deshalb sind wir Gründer / Unternehmer …

anythinx-team

In einem großen Unternehmen kann man durch unterschiedliche Herausforderungen persönlich wachsen und an seiner Karriere arbeiten – in einem Startup kann man durch seine Persönlichkeit an den eigenen Ideen arbeiten und diese zum Wachsen bringen.

Das würden wir nicht wieder tun, bzw. diesen Fehler wurden wir beim nächsten Mal vermeiden …

Unsere Empfehlung: Direkt nach dem Studium mit einem Startup anfangen! Denn wenn man sich einmal an das Gehalt eines Ingenieurs in einem großen Unternehmen und an die damit verbundene Sicherheit gewöhnt hat, ist der Schritt in die Selbstständigeit deutlich schwerer.

Krisen? Wir haben sie gemeistert durch …

Probleme müssen offen angesprochen und diskutiert werden. Dabei aber bitte niemals persönlich werden – immer das Ziel im Auge behalten und auch mal einstecken – im Sinne des Teams.

So sieht unser Büro heute aus. So wünschen wir uns das zukünftig …

anythinx-office-today

unser Büro zur Zeit

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unser Büro im nächsten Jahr

Helden & Vorbilder – Wen würdet ihr gerne als Werbefigur haben, wer würde eure Message gut verkörpern?

Aktuell sehr inspirierend – und mega erfolgreich – ist Tesla-Chef Elon Musk. Die Frage an ihn wäre: „Was ist der Schlüssel dafür, dass all Ihre gegründeten Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen diesen einmaligen Erfolg haben?“

3 Internetseiten, ohne die wir nicht Leben & Arbeiten können …

  1. Stackoverflow – die Antwort auf die meisten Entwickler-Fragen
  2. Google Analytics – Controlling und Optimierung ist das A und O einer erfolgreichen Start-Phase
  3. Amazon Webservices – da liegt anythinx

3 Apps, ohne die wir nicht Leben & Arbeiten können …

  • HipChat (hiermit kommunizieren wir, wenn wir nicht zusammen im Büro sitzen)
  • Google Drive (perfekte Datenablage für eine effiziente Zusammenarbeit)
  • Flipboard (Wettbewerb im Auge behalten und keine wichtige Startup-News verpassen)

3 Personen, denen wir regelmäßig im Social Web folgen …

Wir folgen sehr vielen Leuten – spannend sind hier vor allem Erfahrungen und BestPractices aus der Gründerszene.

Bücher, die man als Gründer unbedingt gelesen haben sollte …

Für Bücher-Lesen fehlte leider zu oft die Zeit…

Überblick Unternehmensdaten anythinx:

Name: anythinx GmbH i.G.
Logo: anythinx-icon
Gründungsdatum: 01.11.2014
Gründungsphase:
  • Juli 2011 Idee zu anythinx
  • August 2012 Gründung der UG
  • August 2014 Gründung der GmbH
Gesellschaftsform (heute/angestrebt): GmbH
Geschäftsführer: CEO: Adrian Thomys
CPO: Erik Lesser
CTO: Bernd Graef
Mit-Gesellschafter: Manu Bhargava
Kooperationen: Werbe-Agentur: St. Thomas
PR-Agentur: Dr. Haffa & Partner
Affiliate-Experte: YiedKit
Firmensitz: anythinx GmbH i.G. * Osterholzallee 73 * 71636 Ludwigsburg
Website: www.anythinx.de
Social Media: facebooktwittertwitter

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