Die Gründerstory Podio - Startup denkt kollaboratives Arbeiten neu

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Podio steht für kollaboratives Arbeiten. Das Rad wurde zwar nicht neu erfunden, aber das Profil greift Sommer wie Winter. Die täglichen Aufgaben werden mit Podio deutlich einfacher und vor allem übersichtlicher organisiert. Mehr Struktur, weniger Verwirrung resultieren in mehr Klahrheit für alle. Seit fünf Jahren nun schon wird Podio von vielen Kunden erfolgreich eingesetzt, was genau dahinter steckt, erfahrt ihr in dieser Gründerstory. Weitere, spannende Projekte findet ihr wie immer in unseren Gründerstories.

Podio: Das ist unser Produkt

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Getreu dem Motto „Work the way YOU want“ will Podio seinen Nutzern die Arbeit erleichtern, die Produktivität erhöhen – und dabei allen Podio-Nutzern die Kontrolle über ihre Arbeitsabläufe wieder zurückgeben.

Die User entscheiden selbst, wie sie ihre Projekte, Teams und Workflows strukturieren, indem sie ihre eigenen Workspaces erstellen und sie für relevante Personen freigeben. Sie entscheiden, wie sie die Inhalte und Informationen strukturieren, erstellen und präsentieren, die mit ihren Arbeitsprozessen und Interaktionen verknüpft werden können.

Hunderte von zugeschnittenen Apps oder auch die Erstellung eigener Apps erleichtern die Art und Weise, wie Jobs erledigt werden – egal, um welche Aufgaben es sich dabei handelt.

Das Ergebnis ist eine neue Art des Arbeitens: Podio passt sich der Arbeitsweise seiner Nutzer an, nicht der Nutzer an Podio.

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Das sind unsere Kunden …

Podio wurde für Personen entwickelt, die sich ganz einfach auf ihre Arbeit konzentrieren wollen. Deswegen ist die Plattform ideal für Kreativagenturen und Beratungsunternehmen, die Kundenprojekte managen, aber keine traditionellen Projektmanager sind.

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Auch größere Konzerne gehören zu überzeugten Podios: Sie verwenden die Plattform für die komplette Organisation ihrer Arbeitsabläufe oder innerhalb verschiedener Abteilungen, deren Standorte auf der ganzen Welt verteilt sein können.

Interne Abstimmungsschleifen werden mit Podio verkürzt; die für reibungsloses Teamwork notwendigen Entscheidungsprozesse transparent und nachvollziehbar, weil Teams untereinander Projektstände kontrollieren können. Beispielsweise verwendet die weltweit bekannte Social-Relationship-Plattform HootSuite Podio vor allem zum strukturierten und transparenten Organisieren von Kundenprojekten.

So kam uns die Idee / So fing alles an …

Die Idee kam uns, als wie das Nutzungsverhalten unserer potentiellen Kunden beobachteten. Privat wurde schon damals Facebook und Twitter sehr gern genutzt, neue Systeme fanden also schnell Anklang. Anders ist das jedoch im Berufsleben, hier wird auch heute noch oft mit Excel und regem Emailverkehr gearbeitet. Manchmal sind auch die Programme so kompliziert, dass man einen IT-Spezialisten benötigt, um alles zu verstehen. Ein leicht verständliches Tool musste her!

Die Idee reifte über einen längeren Zeitraum und dabei griffen auf die Erfahrungen zurück, die wir bereits mit anderen Projekten gemacht hatten. Wir wollten ein Social Tool bauen, das Menschen während der Arbeit verwenden können und das vielleicht auch die Unternehmenskultur positiv beeinflussen würde. Dabei entstand nach und nach das Podio, wie wir es heute kennen.

Jede Firma braucht einen Namen – „PODIO“ fanden wir so …

Wir werden oft gefragt, wofür Podio eigentlich steht. Unser Name kommt aus dem Lateinischen und meint Plattform oder Podium. Er fasst unsere Idee in einem kurzen, griffigen Wort zusammen, das zeitlos und überall auf der Welt leicht auszusprechen ist. Außerdem sollte unser Name zu einer Marke werden und unsere Werte vertreten können.

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Ob ein Name gut gewählt ist, zeigt sich in der Möglichkeit, es zu verbalisieren: natürlich bewundern auch wir Firmen wie Google oder Skype, denen es gelungen ist, ihre Markennamen in Verben wie „googlen“ oder „skypen“ umzuwandeln. Ein Verb wird aus unserem Namen vielleicht nie, aber immerhin ist es möglich, ein „Podio“ zu werden und außerdem ist es ein ziemlich guter Name für unsere Rockband, The Podios. :)

Das sind unsere nächsten Meilensteine:

Unsere Mission bei Podio ist die Art zu verändern, wie Menschen arbeiten. Wir lernen seit fünf Jahren, wie Menschen miteinander umgehen und arbeiten. Für unsere Produkt Podio nutzen wir diese Erkenntnisse, um uns ständig zu verbessern und anzupassen.

Das würden wir nicht wieder tun, bzw. diesen Fehler wurden wir beim nächsten Mal vermeiden …

Jedes Start-up durchlebt Rückschläge – meist früh, schnell und nicht nur einmal. Die Herausforderung beim Scheitern ist, danach trotzdem am Ball zu bleiben und aus den eigenen Fehlern zu lernen. Auch nach fünf Jahren folgen wir diesem Credo noch immer.

Sicherlich gibt es viele Fehler, die wir nicht wiederholen würden, aber dennoch sind wir froh sie gemacht zu haben. Nur so konnten wir unsere Vision vom zukünftigen Arbeiten weiterentwickeln. Letztendlich auch nur so können wir Podio für unsere Nutzer kontinuierlich verbessern.

So sieht unser Büro heute aus. So wünschen wir uns das zukünftig …

Wir sind vor kurzem in unser neues Büro in Kopenhagen umgezogen. Jeder Bereich in den neuen Räumen wurde so entworfen, dass er unsere Kultur und die Art, wie wir unsere Arbeit organisieren, widerspiegelt. Eines der wichtigsten Merkmale sind die vielen kleinen Nischen, in denen Teams auch ohne die formelle Struktur von Meetings zusammen kommen können. Schon in unserer ersten Woche wurden sie sehr intensiv genutzt – und wir haben sofort bemerkt, dass es das war, was in unserem alten Büro gefehlt hatte.

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Wir glauben, das Büro muss nicht mehr per se der Ort sein, an dem wir unsere Arbeit erledigen. Es muss sich viel mehr dadurch auszeichnen, dass es eine Atmosphäre schafft, in der alle Mitarbeiter das Gefühl haben, dass genau dort der bestmögliche Ort für eine gemeinsame Zusammenarbeit und den kreativen Gedankenaustausch ist.

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Helden &Vorbilder – Wen würdet ihr gerne als Werbefigur haben, wer würde eure Message gut verkörpern?

Wir sind ein bisschen traurig, dass wire s nie geschafft haben, Nelson Mandela persönlich kennen zu lernen. Es wäre spannend gewesen, sich mit ihm über Leadership und Glaube zu unterhalten.

3 Apps, ohne die wir nicht Leben & Arbeiten können …

Wenn wir auf unsere Telefone schauen, ist da natürlich Podio, das wir für wirklich fast alles nutzen. Davon abgesehen nutzen wir Google Maps relative häufig. Um im Büro unterhalten zu werden, nutzen wir außerdem regelmäßig Spotify.

Überblick Unternehmensdaten Podio

Name: Podio Europe
Logo: podio-logo
Gründungsdatum: Podio wurde Anfang 2009 von Jon Froda und Anders Pollas zusammen mit dem Gründungsentwickler Andreas Haugstrup Pedersen  gegründet. Das geheime Projekt hieß damals noch Hoist. Später im Jahr erweiterte Kasper Hulthin das Gründungsteam.
Gründungsphase: Finanzielle Unterstützung bekamen die Gründer in Form einer Seed-Investition von Thomas Madsen-Mygdal und Ulrik Jensen.Im August 2009 registrierte Podio die ersten Sign-Ups, trotzdem es noch immer im Stealth-Mode operierte. Seitdem wächst die Kundenbasis von Podio rasant.2010 folgte eine Investition von Tommy Ahlers, der Podios Management Team als CEO beitrat.
Gesellschaftsform (heute/angestrebt): Ltd.
Geschäftsführer: Jon Froda, Anders Pollas und Kasper Hulthin
Kooperationen: Seit April 2012 ist die Plattform Teil von Citrix Systems, dem Marktführer für Mobility-, Visualisierungs-, Networking- und Cloud Service Technologien.
Firmensitz: Skelbaekgade 2, 5th floor * Copenhagen, 1717 * Denmark
Website: www.podio.com
Social Media: facebooktwitter

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