Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Grün­der­sto­ry ride.bln: das Cycling-Stu­dio der beson­de­ren Art

Take a Ride: In die­sem Stu­dio geht es vor allem dar­um, dass euer Work­out euch auch Spass macht. Zwei Schul­freun­de haben aus die­ser Idee ein hand­fes­tes Busi­ness­mo­dell gebaut.

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Wie das funk­tio­niert, erfahrt ihr in unse­rem neu­en Por­trait aus unse­rer Rei­he von Grün­der­sto­ries.

Name: TK Ride GmbH Start­up aus: Ber­lin Gegrün­det: 2015 Web­sei­te: www​.ride​-ber​lin​.com

Das ist ride.bln:

ride.feel.good

Der Pitch

Wir sind mehr als über­zeugt davon, dass effek­ti­ves Trai­ning ein­fach Spaß machen muss und gleich­zei­tig in jeden Tages­ab­lauf easy rein­pas­sen soll­te. Daher wird in einem Ride getanzt und gesprin­tet, gelacht und geschwitzt. Und das ver­rück­te ist: Der Ride ver­än­dert nicht nur den eige­nen Kör­per, son­dern auch das Lebensgefühl.

50 Minu­ten auf einem unse­rer Bikes heißt: cha­ris­ma­ti­sche rid­eX­perts, Ker­zen­schein und ein Sound, der dich den All­tag ver­ges­sen lässt. Unser Full­bo­dy-Work­out macht dich fit, ath­le­tisch und gut gelaunt! Eben ride.feel.good.

Das sind unse­re Kunden…

… dyna­mi­sche und urba­ne Groß­städ­ter, die Lust haben Neu­es zu ent­de­cken, um nicht in den all­täg­li­chen Rou­ti­nen ein­zu­ros­ten. Im Kern liegt das Alter zwi­schen 25 und 45 Jah­ren, aber wie immer bestä­ti­gen gera­de die Aus­nah­men die Regel

Das sind unse­ren Konkurrenten …

Im End­ef­fekt sehen wir jeden Fit­ness­an­bie­ter und jedes Sport­stu­dio als eine gewis­se Kon­kur­renz, denn wir bemü­hen uns alle um die Zeit unse­rer Kun­den. Es gibt zwar mitt­ler­wei­le ein paar Cycling-Stu­di­os in Deutsch­land, die nach uns eröff­net haben, den­noch haben wir noch nie­man­den ent­deckt, der das Full­bo­dy-Cycling Kon­zept so kon­se­quent lebt wie wir.

Unser USPs / Das unter­schei­det uns von unse­ren Konkurrenten

Vor allem die Detail- und Kon­zept­ver­liebt­heit, die unser gesam­tes Team täg­lich lebt. Der Kun­de steht bei uns an aller­ers­ter Stel­le, ob es um die Bike-Ein­stel­lung geht, den Ride selbst oder unse­re Aus­wahl an Pfle­ge­pro­duk­ten. Und ohne ein Lächeln schi­cken wir kei­nen Kun­den wie­der in sei­nen All­tag zurück.

Ein bedeu­ten­der Fak­tor von uns ist dabei vor allem die Ver­bin­dung aus der lang­jäh­ri­gen und viel­sei­ti­gen Erfah­rung auf dem deut­schen Fit­ness-Markt und der Phy­sio­the­ra­pie (Till) mit dem tie­fen Ver­ständ­nis der ame­ri­ka­ni­schen Ser­vice-Phi­lo­so­phie mit ihrem außer­or­dent­lich hohen Ser­vice-Stan­dard (Kirill). Gar­niert mit einem span­nen­den und inter­na­tio­na­len Trai­ner­team und breit gefä­cher­ten entre­pre­neu­ri­al Skills konn­ten wir nicht nur eine Viel­zahl Ber­li­ner Sport­be­geis­ter­te, son­dern auch meh­re­re Grö­ßen der deut­schen Inves­to­ren­welt für unser Pro­dukt gewinnen.

Des­halb sind wir Gründer & Unternehmer …

Wir sind Schul­freun­de seit der 7. Klas­se und woll­ten schon seit vie­len Jah­ren etwas gemein­sam star­ten. Da sich aber unse­re Wege für eine Wei­le trenn­ten (Kirill in die USA und Till wei­ter in Ber­lin), wur­de die­se Idee immer wie­der ver­scho­ben. Kirill ging, um zu Stu­die­ren und im Anschluss danach an der Wall Street zu arbei­ten, wäh­rend Till sich ganz dem Sport wid­me­te: Erst das Stu­di­um der Sport­öko­no­mie und anschlie­ßend ein Staats­ex­amen in Phy­sio­the­ra­pie. Als dann für uns bei­de die Zeit reif war neue Wege zu gehen, war es uns wich­tig, etwas auf die Bei­ne zu stel­len, dass wir bei­de lie­ben und in Deutsch­land noch nicht zu fin­den ist.

So kam uns die Idee, das haben wir vor­her gemacht …

Als Kirill in New York leb­te, begann gera­de der gro­ße Spin­ning-Hype und Leu­te – in aller ers­ter Linie Frau­en – die vor­her nichts damit zu tun hat­ten, wur­den süch­tig nach dem inten­si­ven Trai­ning. Als er New York dann 2011 ver­ließ, um in die Schweiz zu zie­hen, blieb der Gedan­ke an das Kon­zept ste­tig bestehen. Bis dahin war es das ein­zi­ge sport­li­che Kon­zept, das Kirill wirk­lich moti­viert hat, es regel­mä­ßig selbst aus­zu­üben. Die Idee, inten­si­ven Sport durch die Ener­gie von groß­ar­ti­ger Musik und den Spaß in der Grup­pe den Leu­ten näher zu brin­gen, gefiel auch Till sofort. Und dazu noch abso­lut ehr­lich: Ohne jeg­li­che Bin­dung durch Ver­trä­ge, dafür aber mit einem Ser­vice, der es einem erlaubt, nur mit Sport­klei­dung „bewaff­net“ auch noch 5 Minu­ten vor einem Ride zu ent­schei­den, ob man teil­neh­men möch­te. Zwi­schen der Idee und der Grün­dung auf dem Papier ver­gin­gen dann nur ein paar Mona­te. Bis das ers­te Stu­dio dann wirk­lich eröff­ne­te, wur­den es aller­dings noch ein­mal ein Paar mehr.

Stich­wort Lean Start­up: So haben wir unse­re Ziel­grup­pe vor­ab getestet …

Da es den “pro­of of con­cept” in vie­len Metro­po­len welt­weit schon gibt, haben wir zu kei­nem Zeit­punkt an dem Poten­zi­al der Idee gezwei­felt. Die Fra­ge war natür­lich wie lan­ge es dau­ert bis das Kon­zept auch in Deutsch­land ange­nom­men wird und sich etabliert.

So wur­de aus der Geschäfts­idee ein ech­tes Unternehmen …

In dem wir alle Cycling-Ket­ten in den USA getes­tet und anschlie­ßend gewis­se Tei­le für ride.bln mit­ge­nom­men, aber ande­re Tei­le (Stich­wort Übungs­aus­füh­rung und Genau­ig­keit des Ride-Auf­baus) selbst in die Hand genom­men haben. Ansons­ten natür­lich klas­si­sche Pla­nung: Immo­bi­lie fin­den, Erstel­lung des Busi­ness-Plans, Trai­ner-Cas­ting und und und… Wir kom­men eben aus sehr unter­schied­li­chen Rich­tun­gen, daher konn­ten wir uns gut aufteilen.

Jede Fir­ma braucht einen Namen – unse­ren fan­den wir so …

Wir woll­ten etwas, das schnell unser Kon­zept kom­mu­ni­ziert und deutsch­land­weit brauch­bar wäre. Da wir aber bei­de in Ber­lin auf­ge­wach­sen sind, soll­te es auch den loka­len Cha­rak­ter mit ein­schlie­ßen. So ent­stand die Kom­bi­na­ti­on aus ride und unse­rer Stadt.

Das Start­ka­pi­tal haben wir ein­ge­wor­ben, indem wir …

… unse­re Erspar­nis­se zusam­men­ge­legt und an uns selbst geglaubt haben. Das hat unse­ren Pitch für die ers­te Fund­rai­sing-Run­de erheb­lich erleich­tert, denn die Inves­to­ren sahen, wie ernst wir ride.bln neh­men und wie viel uns dar­an liegt, das Kon­zept mit so vie­len Men­schen wie mög­lich zu teilen.

Das sind bis­her unse­re wich­tigs­ten Meilensteine …

Wir sind sehr stolz, dass wir nach weni­ger als einem Jahr auf dem Markt eine Inves­ti­ti­ons­run­de mit solch erfah­re­nen Inves­to­ren abschlie­ßen konn­ten, die uns auch täg­lich mit ihrem Rat zur Sei­te ste­hen. Dass das zwei­te Stu­dio in Ber­lin nach andert­halb Jah­ren eröff­net, hät­ten wir uns nicht erträu­men kön­nen, als wir im April 2015 los­ge­legt haben. Und die Mei­nun­gen unse­rer Kun­den mit ihren Bewer­tun­gen auf sämt­li­chen Por­ta­len sind dann das i-Tüpfelchen.

Das ist unse­re Visi­on… und das die nächs­ten wich­ti­gen Meilensteine …

Unser Plan ist es, das drit­te Ber­li­ner Stu­dio nächs­tes Jahr ins Visier zu neh­men. Dazu kommt, dass wir schon vie­le Ange­bo­te von Part­nern in ande­ren deut­schen Städ­ten haben, die es uns ermög­li­chen soll­ten, die­ses Kon­zept rela­tiv zeit­nah in der nächs­ten Stadt auf­zu­bau­en. Unse­re Visi­on ist es, dass die deut­schen und auch deutsch­spra­chi­gen euro­päi­schen Metro­po­len alle in den Genuss eines Rides kom­men können.

Die­se Personen/Institutionen haben uns beson­ders geholfen …

In ers­ter Linie haben wir drei uns gegen­sei­tig und unter­ein­an­der gehol­fen. Wir haben gelacht und geackert, gestrit­ten und gefei­ert, aber immer mit dem einen gemein­sa­men Ziel. Und natür­lich unse­re Fami­li­en, die uns in die­ser Zeit ertra­gen haben und uns unter­stützt haben, wo sie nur konnten.

Wie groß war das Team beim Start? Und jetzt?

Am Anfang waren es wir drei und sie­ben Trai­ner. Im Moment sind wir immer noch zu dritt, haben drei Leu­te im Tre­sen-Team und zehn Trai­ner, mit einer wei­te­ren Hand­voll in Ausbildung.

Von wich­tigs­ten Mar­ke­ting- & PR-Aktio­nen bisher …

Bis jetzt war die Mund­pro­pa­gan­da unser wich­tigs­tes und effek­tivs­tes Mar­ke­ting­tool. Da wir am Anfang alles selbst finan­ziert haben, hat­ten wir abge­se­hen von ein wenig digi­ta­ler Wer­bung kein Bud­get für PR oder Mar­ke­ting. Seit dem Ein­stieg der Inves­to­ren arbei­ten wir mit EXIT-MEDIA zusam­men, die unser Reb­ran­ding mit uns durch­ge­zo­gen haben und uns jetzt in der PR und im Mar­ke­ting unter die Arme greifen.

Kun­den­ser­vice: So bau­en wir an unse­rer Kundenzufriedenheit …

Die Wün­sche unse­rer Kun­den vor­her­zu­se­hen und auf sie ein­zu­ge­hen bevor sie uns über­haupt dar­auf anspre­chen ist für uns sehr wich­tig. Wir tun alles, damit sich jeder, aber wirk­lich jeder, bei uns wohl­fühlt. Das geht von dem freund­lichs­ten Tre­sen-Team der Welt, bis hin zur kon­ti­nu­ier­li­chen Arbeit an unse­rem Kon­zept, wel­ches stän­dig wei­ter­ent­wi­ckelt wird. Für uns ist es wich­tig, dass sich alle bei ride.bln will­kom­men füh­len – egal ob Ur-Ber­li­ner, Expat, Stu­dent oder Mana­ger. Des­halb spre­chen alle Trai­ner und Mit­ar­bei­ter min­des­tens Deutsch und Eng­lisch, wenn nicht noch wei­te­re Spra­chen und ihr obers­tes Gebot ist es, dem Kun­den ein unglaub­li­ches ride.bln Erleb­nis zu bieten.

Das wür­den wir nicht wie­der tun, bzw. die­sen Feh­ler wür­den wir beim nächs­ten Mal vermeiden …

Wir wür­den viel weni­ger auf Außen­ste­hen­de hören und noch mehr auf unse­re Instink­te und Vor­stel­lun­gen. Am Anfang kann man sehr leicht demo­ti­viert wer­den oder anfan­gen, an sich zu zwei­feln, wenn jeder einem sagt, wie man es anders machen wür­de. Im End­ef­fekt haben die wenigs­ten den Mut und den Opti­mis­mus etwas Eige­nes zu star­ten und des­sen muss man sich bewusst sein. Kri­tik und Vor­schlä­ge sind immer will­kom­men, aber man darf sei­ne Visi­on dadurch nicht aufgeben.

Kri­sen? Wir haben sie gemeis­tert durch …

Indem wir struk­tu­riert und orga­ni­siert einen Fuß vor den andern gesetzt und wei­ter­ge­ar­bei­tet haben. Wir haben das Glück sehr unter­schied­lich, aber in der Visi­on wie­der ver­eint zu sein, so dass wir uns immer wie­der gegen­sei­tig hoch­pu­shen und moti­vie­ren kön­nen. Auch wenn wir oft ver­schie­de­ne Ansich­ten der täg­li­chen Din­ge haben, ver­bin­det uns die ride.bln Visi­on. Das heißt, wir ver­su­chen immer eine Lösung zu fin­den, um nicht ste­hen zu blei­ben und wei­ter­zu­ma­chen. Und das Ver­rück­te ist, es klappt auch häu­fig. Wir hat­ten zum Teil auch eine Men­ge Glück. Zum Bei­spiel als nach 4 Mona­ten das gesam­te Stu­dio auf­grund eines Unwet­ters kom­plett unter Was­ser stand, wir es aber ohne Pro­ble­me besei­ti­gen konnten.

So sieht unser Büro heu­te aus. So wün­schen wir uns das zukünftig …

Im Moment ist der Tre­sen im Stu­dio unser Büro. Das ist nicht nur super, weil wir immer da sind, son­dern auch, weil die Office-Zei­ten immer mal vom lau­fen­den Betrieb unter­bro­chen wer­den und es dadurch Abwechs­lung gibt. Ab Okto­ber wer­den wir ein klei­nes Büro in unse­rem neu­en City-West-Stu­dio haben. Unser Ziel ist es, in der nächs­ten Zeit kein rei­nes Büro zu haben, um immer nah an unse­ren Kun­den und unse­rem Pro­dukt sein zu kön­nen. Viel­mehr sol­len uns die ein­zel­nen Stu­di­os jeweils als Office dienen.

Hel­den & Vor­bil­der – Wir wür­den gern … begeg­nen und fol­gen­des fragen …

Unse­re Messa­ge gut ver­kör­pern: Defi­ni­tiv unse­re Kun­den selbst. Sie sind unse­re wah­ren Moti­va­to­ren. Die Erfolgs­sto­ries, die wir täg­lich mit­er­le­ben dür­fen, sind der größ­te Antrieb für uns, um noch mehr Men­schen für ride.bln zu begeistern.

Work-Life-Balan­ce: So hal­ten wir uns fit und motiviert …

Wir ach­ten gegen­sei­tig auf uns und ver­su­chen regel­mä­ßig abzu­schal­ten und Zeit mit unse­ren Fami­li­en und Freun­den zu ver­brin­gen. Sich auch mal aus dem Täg­li­chen raus­zu­neh­men hilft oft, über den Tel­ler­rand hin­aus­zu­bli­cken. Und klar… Wir schau­en auch gern, was die Fit­ness­welt sonst so treibt.

3 Inter­net­sei­ten, ohne die wir nicht Leben & Arbei­ten können…

  • www​.ride​-ber​lin​.com
  • Trel­lo
  • Boot­camp

3 Mobi­le Apps, ohne die wir nicht Leben & Arbei­ten können…

  • Appoint­man (unser Buchungssystem)
  • Insta­gram
  • Whats­app

3 Leu­te, deren Kanä­len wir regel­mä­ßig folgen …

  • unse­ren rideXperts
  • ansons­ten hal­ten wir die Augen offen für alles Aktu­el­le. Ziel und Visi­on ist aber ganz klar, ride.bln nach vorn zu bringen

3 Bücher, die man als Gründer unbe­dingt gele­sen haben sollte …

  • The Hard Thing About Hard Things von Ben Horowitz
  • Start with Why von Simon Sinek
  • I am Ozzy von Ozzy Osbourne – ein groß­ar­ti­ges Buch, um ein­fach zu sehen, dass es auch ande­re Lebens­sti­le neben den Grün­dern gibt

Über­blick Unter­neh­mens­da­ten ride.bln

Name:TK Ride GmbH
Logo: 
Grün­dungs­da­tum:gegrün­det 11. Sep­tem­ber 2015, Eröff­nung am 01. April 2016
Gesell­schafts­form (heute/angestrebt):GmbH
Grün­der & Gesellschafter:Till Tril­ling, CEO und Co-Grün­der; Kirill Pro­ni­ne, CEO und Co-Gründer
Geschäfts­füh­rer & Team:Johan­na Oever­mann als Part­ner und Mas­ter Trai­ner und wir natür­lich Till und Kirill
Gesell­schaf­ter, invol­vier­te Busi­ness Angels & Finanziers:Ste­fan Heil­mann – IEG Invest­ment Banking
Esther Heil­mann – Bouwfonds
Rai­ner Burk­hardt – C3 Crea­ti­ve Code and Con­tent GmbH
Ste­fan Kiwit – EXIT-NETWORK Holding
Chris­ti­an Med­weth – MG Medweth
Koope­ra­tio­nen:REN Skin­ca­re, Nike Store Berlin
Web­site:www​.ride​-ber​lin​.com
Fir­men­sitz:Schüt­zen­str. 70 * 10117 Berlin
Soci­al Media:facebook

 

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