Grün­der­sto­ry Roast Mar­ket: der ers­te und umfang­rei­che Kaf­fee­markt 2.0

Wer hät­te das gedacht: Bis­her gab es kei­nen Mark­platz für alles rund um Kaf­fee. Alle Maschi­nen, alle Her­stel­ler, alle Sys­te­me – Roast Mar­ket schließt die­se Lücke im E-Com­mer­ce und ist auf dem bes­ten Wege, das digi­ta­le Zen­trum der brau­nen Köst­lich­keit zu wer­den. Mehr dazu in unse­rem neu­en Por­trait unse­rer Rei­he von Gründerstories.

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Wer hät­te das gedacht: Bis­her gab es kei­nen Mark­platz für alles rund um Kaf­fee. Alle Maschi­nen, alle Her­stel­ler, alle Sys­te­me – Roast Mar­ket schließt die­se Lücke im E-Com­mer­ce und ist auf dem bes­ten Wege, das digi­ta­le Zen­trum der brau­nen Köst­lich­keit zu wer­den. Mehr dazu in unse­rem neu­en Por­trait unse­rer Rei­he von Grün­der­sto­ries.

Name: Roast Mar­ket GmbH Start­up aus: Frankfurt/Main Gegrün­det: 2015 Web­sei­te: www​.roast​mar​ket​.de

Das sind wir:

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Kaf­fee. Online. Roast Market.

Der Pitch: Das ist unser Produkt…

Roast Mar­ket möch­te das umfas­sends­te Ange­bot für Kaf­fee­kun­den anbie­ten. Das heißt: sowohl prä­mier­te loka­le Rös­te­rei­en, Super­markt-Pro­duk­te (Illy, Lavaz­za, Segaf­re­do), als auch ita­lie­ni­sche Kult­mar­ken für alle Zube­rei­tungs­ar­ten (Espres­so­ma­schi­nen, Voll­au­to­ma­ten, Fil­ter­kaf­fee, Pads und Kap­seln). Hin­zu kommt ein umfang­rei­ches Zube­hör­port­fo­lio, so dass alles zum The­ma Kaf­fee bei uns gekauft wer­den kann.

Das sind unse­re Kunden…

Pri­vat­kun­den (B2C), aber auch Büros. Jeder, der eine Alter­na­ti­ve in Sachen Kaf­fee sucht und sei­nen Kaf­fee nicht mehr im Super­markt kau­fen will, weil er auf der Suche nach ech­ter Viel­falt und Geschmack ist.

Das sind unse­re Konkurrenten…

Bis­her gibt es kei­nen 2.0 Ansatz in die­sem Bereich.

Des­halb sind wir Gründer / Unternehmer …

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Uns macht es Spaß, Din­ge zum Lau­fen zu brin­gen und einen ech­ten Mehr­wert zu schaf­fen. Zudem fin­den wir es span­nend, krea­tiv tätig sein zu kön­nen und zu wis­sen, dass unse­re Arbeit dazu bei­trägt, nach­hal­tig etwas lang­fris­ti­ges auf­zu­bau­en. Wir freu­en uns täg­lich dar­über, zu sehen, wie die­se Fir­ma sich weiterentwickelt.

So kam uns die Idee zu Roast Market …

Ursprüng­lich hat­ten wir den Plan, Kaf­fee­kap­seln für loka­le Rös­te­rei­en zu pro­du­zie­ren. Als wir schon in der Umset­zung waren, haben wir dann beschlos­sen, eher den Gesamt­be­reich Kaf­fee-Online anzu­ge­hen, da die­ser noch nicht pro­fes­sio­nell besetzt war und uns letzt­end­lich bes­se­re Mög­lich­kei­ten im E-Com­mer­ce ver­spro­chen hat.

Stich­wort Lean Start­up: So haben wir unse­re Zielgruppe/unser Pro­dukt erst ein­mal vor­ab getestet …

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Wir haben sehr klein ange­fan­gen und umfang­rei­che Tests gemacht. Nach­dem wir eine Wei­le ver­kauft hat­ten, haben wir das Kon­zept ent­spre­chend nach­jus­tiert und unser Mar­ke­ting ver­än­dert. Jeder Mar­ke­ting­test erfolg­te mit einem kla­ren Budget.

So wur­de aus der Geschäfts­idee ein ech­tes Unternehmen …

Gegrün­det haben wir rela­tiv spon­tan und schnell. Die rich­ti­ge und erfolgs­ver­spre­chen­de Idee kam dann erst später.

Jede Fir­ma braucht einen Namen – unse­ren fan­den wir so …

Wir woll­ten uns vom Wett­be­werb abset­zen und einen leicht zu mer­ken­den Namen. Nach­dem sich aber kei­ner unse­ren ursprüng­li­chen Namen mer­ken konn­te und wir die­sen noch nicht ein­mal rich­tig aus­spre­chen konn­ten, ist uns dann eines Nachts im Büro der Name Roast Mar­ket ein­ge­fal­len. Damit sind wir nun sehr zufrie­den, da er unse­ren Anspruch ver­kör­pert, der Markt­platz für Kaf­fee zu werden.

Mit die­sem Exe­cu­ti­ve Sum­me­ry haben wir uns erfolg­reich beworben …

Wir wol­len den­sel­ben Ser­vice wie Nes­pres­so anbie­ten, nur für alle Kaf­fee­trin­ker und für alle Maschi­nen­ar­ten und mit allen Mar­ken, die man sich vor­stel­len kann.

Das Start­ka­pi­tal haben wir erwirtschaftet/eingeworben, indem wir …

… erst­mal die Fir­ma in einem klas­si­schen Boot­strap­ping-Ansatz mit eige­nem Geld soweit gebracht haben, dass wir ers­te Leu­te davon über­zeu­gen konn­ten zu inves­tie­ren. Das hat etwas län­ger gedau­ert, war aber nicht ver­kehrt, da wir so auch die nöti­ge Zeit für die Rei­fung des Kon­zepts hat­ten. Im Nach­hin­ein sind wir froh, dass es so gelau­fen ist und wir nicht das anfäng­li­che Kon­zept mit viel Geld schnel­ler auf­ge­baut haben.

Die­se Ven­ture Finan­zie­rung stre­ben wir an …

Wir haben immer gesagt, dass wir in ers­ter Linie Kapi­tal brau­chen. Die­ses soll­te mög­lichst von Leu­ten kom­men, die sich enga­gie­ren und einen wei­te­ren Bei­trag zum Erfolg des Unter­neh­mens leis­ten kön­nen. Wir spre­chen daher auch mit Ven­ture Fir­men, aller­dings auch mit gänz­lich ande­ren Inves­to­ren, die einen sol­chen Extra­bei­trag eben­falls gut leis­ten könnten.

Das sind unse­re wich­tigs­ten erreich­ten Meilensteine/Erfolge …

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Wir sind mitt­ler­wei­le offi­zi­el­ler Ver­triebs­part­ner aller wich­ti­gen Kaf­fee­mar­ken. Hier­auf sind wir beson­ders stolz. Vor Kur­zem haben wir noch die Zusa­ge von Illy und Lavaz­za erhal­ten. Die­se hat­ten uns noch gefehlt.

Das ist unse­re Visi­on… und das die nächsten wich­ti­gen Meilensteine …

Wir wol­len die zen­tra­le Anlauf­stel­le und der Exper­te in Deutsch­land sein, wenn es dar­um geht, Kaf­fee im Inter­net zu bestel­len. Die nächs­ten Mei­len­stei­ne sind die Krea­ti­on und Umset­zung einer ein­gän­gi­gen Mar­ke, der Umzug in ein neu­es Büro und vie­le wei­te­re neue Mit­ar­bei­ter, um alle Facet­ten des Geschäfts­mo­dells zu professionalisieren.

Die­se Per­so­nen / Insti­tu­tio­nen haben uns beson­ders geholfen …

Unse­re Busi­ness-Angels und Inves­to­ren waren sehr unter­stüt­zend und haben von Beginn an an uns geglaubt. Die Art, wie wir das Unter­neh­men auf­ge­baut haben, fan­den sie eben­falls ehr­lich und soli­de. Wir haben ver­sucht, durch Zah­len und har­te Fak­ten zu über­zeu­gen. Sie haben uns Mut gemacht, das Ziel wei­ter zu verfolgen.

Wie groß war das Team beim Start? Und jetzt?

Anfangs waren wir zu zweit. Jetzt sind wir knapp 10 Mitarbeiter.

Von allen Mar­ke­ting- & PR-Aktio­nen, die wir durchgeführt haben, waren die besten/wichtigsten …

Die klas­si­schen Online-Mar­ke­ting­ka­nä­le wie SEA, SEO und E-Mail. Wir glau­ben nicht so sehr an ein­zel­ne Akti­on, da wir lei­der (noch) kein Pro­dukt mit vira­lem Poten­ti­al haben. Viel wich­ti­ger ist daher für uns die kon­ti­nu­ier­li­che Kanal­op­ti­mie­rung im Online-Marketing.

Kun­den­ser­vice: So bau­en wir an unse­rer Kundenzufriedenheit …

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Wir haben sehr enga­gier­te und erfah­re­ne Mit­ar­bei­ter im Bereich Kun­den­ser­vice. Wir lie­ben es, per­sön­lich mit Kun­den zu tele­fo­nie­ren und stel­len unse­re Kun­den in den Fokus. Nichts ist uns wich­ti­ger als das.

Das wür­den wir nicht wie­der tun, bzw. die­sen Feh­ler wür­den wir beim nächs­ten Mal vermeiden …

Teil­wei­se sind wir zu kom­plex gestar­tet. Man soll­te sich genau über­le­gen, ob es so sinn­voll ist, in jeder Hin­sicht gleich ein Fun­da­ment für ein Empi­re Sta­te Buil­ding zu bau­en, was anfangs nicht leicht zu beherr­schen ist. Manch­mal sind schnel­le und ein­fa­che Lösun­gen bes­ser. Wenn Din­ge dann lau­fen, kann man den Grad der Kom­ple­xi­tät immer noch erhöhen.

Kri­sen? Wir haben sie gemeis­tert durch …

… har­te Arbeit und einen kla­ren Fokus. Immer wie­der haben wir uns auf das Wesent­li­che zurück­be­son­nen. Nur so behält man letzt­end­lich den Über­blick und den Glau­ben, dass das Unter­neh­men funk­tio­nie­ren kann. Oft­mals darf man sich von sei­nen Gefüh­len nicht täu­schen las­sen. Ein ana­ly­ti­scher Ansatz hilft daher sehr in schwe­ren Zeiten.

So sieht unser Büro heu­te aus. So wün­schen wir uns das zukünftig …

Unser Büro ist denk­bar lean: Wir sit­zen im Indus­trie­ge­biet von Frank­furt im alten Neckar­mann-Gebäu­de. Schön ist aber, dass wir unser Lager hier auch haben und nah am Gesche­hen sind.

Hel­den & Vor­bil­der und die bes­te Wer­be­fi­gur für unser Produkt …

Wir wür­den ger­ne mal Cor­ne­li­us Patt von Zoop­lus tref­fen und ihn fra­gen, ob er sich jemals die­sen Erfolg mit Zoop­lus zu Beginn sei­ner Kar­rie­re im E-Com­mer­ce hät­te vor­stel­len können.

Work-Life-Balan­ce: So hal­ten wir uns fit und motiviert …

Immer wie­der White­board, Team Mee­tings und täg­lich ins Büro Fahr­rad fah­ren. Dabei kann man unglaub­lich gut abschal­ten und auch Stress abbau­en. Zudem ist es sehr gesund. Außer­dem haben wir eine Tisch­ten­nis­plat­te und spie­len täglich.

3 Inter­net­sei­ten, ohne die wir nicht Leben & Arbei­ten können …

Kei­ne, wir schau­en uns natür­lich aber trotz­dem ger­ne gute Inter­net­sei­ten an, um best prac­tices aus­fin­dig zu machen.

3 Mobi­le Apps, ohne die wir nicht mehr Leben & Arbei­ten können …

  • Wun­der­list
  • One Note
  • Goog­le Analytics

3 Leu­te, denen wir regel­mä­ßig auf Twitter/ Lin­kedIn / Face­book folgen …

Kei­ne, wir sind per­sön­lich nicht so stark bei den sozia­len Medi­en unter­wegs, da uns das oft­mals nur ablenkt.

3 Bücher, die man als Grün­der unbe­dingt gele­sen haben sollte …

Bis­her haben wir sol­che Bücher nicht gele­sen, meis­tens aus Zeit­man­gel. Es gibt lei­der auch kei­ne Bücher, die einem sagen, wie man sein eige­nes Unter­neh­men grün­det. Die­ses Buch kann man spä­ter nur sel­ber schrei­ben. Wenn es soweit ist, geben wir Bescheid.

Über­blick Unter­neh­mens­da­ten Roast Market:

Name:Roast Mar­ket GmbH
Logo:roast-market-logo
Grün­dungs­da­tum:März 2015
Gesell­schafts­form (heute/angestrebt):GmbH
Gründer/Geschäftsführer:Dr. Boris Häfe­le, Phi­lip Müller
Busi­ness Angels:u.a. Dr. Peter Thor­mann (ehe­mals Mana­ging Part­ner Deloit­te), Oli­ver Zeng­lein (ehe­mals Head of Mar­ke­ting win​deln​.de), Dr. Juli­an zu Put­litz, Finanz­vor­stand Sixt SE
Web­site:www​.roast​mar​ket​.de
Fir­men­sitz:Hugo-Jun­kers-Stra­ße 7 * 60386 Frankfurt/Main

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