Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Grün­der­sto­ry town­ship­BA­GY: Coo­le Taschen und sozia­les Gewis­sen als Unternehmensidee

Kun­ter­bun­te Taschen aus Plas­tik­pla­nen – das allein ist noch nichts Neu­es. Neu bei der town­ship­Ba­gy aller­dings ist der kon­se­quen­te Ansatz zum Recy­cling und zur fai­ren Pro­duk­ti­on: die Taschen wer­den in Süd­afri­ka aus Recy­cle-Wer­be­ban­nern geschnei­dert. Hier lest Ihr das neue Por­trait unse­rer Rei­he von Gründerstories.

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Kun­ter­bun­te Taschen aus Plas­tik­pla­nen – das allein ist noch nichts Neu­es. Neu bei der town­ship­Ba­gy aller­dings ist der kon­se­quen­te Ansatz zum Recy­cling und zur fai­ren Pro­duk­ti­on: die Taschen wer­den in Süd­afri­ka aus Recy­cle-Wer­be­ban­nern geschnei­dert. Hier lest Ihr das neue Por­trait unse­rer Rei­he von Grün­der­sto­ries.

town­ship­Ba­gy: Das ist unser Produkt

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town­ship­BA­GY – das ist die Geschich­te einer Her­zens­an­ge­le­gen­heit, die zum Unter­neh­men wur­de. Denn town­ship­BA­GY pro­du­ziert und ver­kauft Recy­cling-Taschen, die in einem süd­afri­ka­ni­schen Town­ship genäht wer­den. Jede Umhän­ge­ta­sche von town­ship­BA­GY ist des­halb ein Uni­kat: Unse­re Nähe­rin­nen süd­lich von Kap­stadt pro­du­zie­ren jede Tasche in lie­be­vol­ler Hand­ar­beit. Dabei ach­tet Inha­be­rin Ulri­ke Spit­ze, selbst in Süd­afri­ka auf­ge­wach­sen, auf fai­re Löh­ne und unter­stützt zusätz­lich mit ihrem Pro­jekt den Kin­der­gar­ten Edu­Ca­re im Township.

Das sind unser USPs

Das beson­de­re unse­rer Taschen­pro­dukt ist der sozia­le Aspekt, den wir ver­fol­gen: Ein gro­ßer Teil des Erlö­ses kommt den Nähe­rin­nen im Town­ship Over­co­me zugu­te. Neben einem fai­ren Ein­kom­men haben sie durch ihre Tätig­keit für town­ship­BA­GY die Mög­lich­keit, ihre Kin­der in die ört­li­che Kin­der­ta­ges­stät­te Over­co­me Edu­ca­re zu schicken.

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Das Kon­zept der Beschäf­ti­gung der Frau­en und Betreu­ung der Kin­der greift und bie­tet den Frau­en von Over­co­me die Grund­la­ge, um aus der Armuts­spi­ra­le aus­bre­chen zu können.

Das sind unse­re Kunden …

Schü­ler, Stu­den­ten und sogar jung geblie­be­ne Erwach­se aller Altersklassen.

So kam uns die Idee / So fing alles an / So wur­de aus der Idee ein Unternehmen…

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Der in Köp­pern ansäs­si­gen Ulri­ke Spit­ze ging es wie den meis­ten von uns, sie wid­me­te sich mit viel Enga­ge­ment und Hin­ga­be ihrem Beruf. Ihr Berufs­all­tag war durch­aus erfüllt, hat­te aber wenig mit ihren eigent­li­chen Inter­es­sen zu tun. Die Lie­be zu Süd­afri­ka – dem Land, in dem sie gebo­ren wur­de und in dem noch heu­te Tei­le ihrer Fami­lie und Freun­de leben – fand aus­schließ­lich in ihrer Frei­zeit statt. Das änder­te sich 2013.

Der ame­ri­ka­ni­sche Kon­zern, für den Ulri­ke Spit­ze als Lei­ten­de Ange­stell­te arbei­te­te, struk­tu­rier­te um und das Umfeld, in dem Frau Spit­ze bis dahin beruf­li­che Erfül­lung fand, war nicht mehr gege­ben. „Das war kei­ne schö­ne Situa­ti­on und zunächst ein sehr schwie­ri­ger Lebens­ab­schnitt“, weiß die 47-jäh­ri­ge zu berich­ten. „Aber anschei­nend war das genau der Push, den ich benö­tig­te, um mei­nen Traum zu verwirklichen.“

Ulri­ke Spit­ze ent­schied sich für eine Abfin­dung und nahm erst­mal eine Aus­zeit in Süd­afri­ka. Dort kam sie zur Ruhe, wid­me­te sich ihrer Fami­lie und Freun­den und beschäf­tig­te sich inten­siv mit der Geschich­te und Gegen­wart ihres Geburts­lands. Und fand eine neue Idee:

In mei­ner Zeit in Süd­afri­ka wur­de mir klar, dass mei­ne beruf­li­che Zukunft mit Süd­afri­ka, der Unter­stüt­zung die­ses wun­der­schö­nen Lan­des und der Men­schen, die dort leben, ver­knüpft sein wird. Nach über 20 Jah­ren in Deutsch­land ist mei­ne Hei­mat zwar hier im Tau­nus, an der Lie­be zu Süd­afri­ka hat das aber nichts geändert.“

Inspi­riert durch die Res­te­ver­wer­tung in den Town­ships (Armen­vier­teln) von Süd­afri­ka grün­de­te Ulri­ke Spit­ze im August 2014 das Unter­neh­men town­ship­BA­GY: die tren­dy Tasche, die Gutes tut!

So wur­de aus der Idee ein Geschäftskonzept …

Mit Unter­stüt­zung von Faust Coa­ching habe ich dann einen Busi­ness­plan erstellt. Vor­her galt es, meh­re­re Mona­te im Inter­net alles rund ums Taschen ver­kau­fen und Unter­neh­men grün­den in Deutsch­land zu recherchiert.

Jede Fir­ma braucht einen Namen – town­ship­Ba­gy fan­den wir so …

War ganz ein­fach, Name des Ortes der Her­stel­lung und des Produktes.

Das Start­ka­pi­tal habe ich erwirtschaftet/eingeworben, indem ich …

einen Teil mei­ner Abfin­dung aus mei­ner frü­he­ren Beschäf­ti­gung ein­ge­setzt habe.

Das sind unse­re bis­her wich­tigs­ten erreich­ten Erfolge …

townshipbagy-website

  • Eine schö­ne und moder­ne Web­sei­te, unter­stützt von Soci­al Medi­en Face­book und Pinterest.
  • Einen tol­len Pres­se­ar­ti­kel in der Tau­nus­zei­tung kurz vor Weih­nach­ten. Kon­ti­nu­ier­li­che Pres­se­ar­beit ist das A&O um bekann­ter zu werden.
  • Teil­nah­me an diver­sen Weih­nachts­märk­ten; hier ist der Ver­kauf der Taschen im Moment noch am größten.

Das ist unse­re Visi­on… und die nächs­ten wich­ti­gen Meilensteine …

  • Wei­te­re SEO Maß­nah­men durch­füh­ren um mehr Men­schen auf die Web­sei­te zu ziehen.
  • DAWANDA Shop auch SEO mäßig opti­mie­ren, damit hier Ver­kauf stattfindet.
  • Tracking Tools immer wie­der über­prü­fen und wei­ter an allen Fron­ten hart arbeiten.

Von allen Mar­ke­ting- und PR-Aktio­nen, die wir durch­ge­führt haben, waren die bes­ten, wichtigsten …

Pres­se­ar­beit

Die­se Per­so­nen / Insti­tu­tio­nen haben uns beson­ders geholfen …

  • Jin­ny­Jo Media GmbH
  • Kajo Soft­ware­ent­wick­lung GbR
  • Aus­tauch von Ide­en mit gute Freun­den, Unter­stüt­zung mit Tex­ter­ar­bei­tun­gen usw.

Des­halb sind wir Grün­der / Unternehmer …

Peter Kirsten in Südafrika
Peter Kirs­ten in Südafrika

Ich woll­te etwas Neu­es auf die Bei­ne stel­len. Wenn nicht jetzt, wann dann? Ich ken­ne das Land Süd­afri­ka, kann ihm etwas zurück­ge­ben, etwas Gutes tun und das alles auch nach Deutsch­land ver­mit­teln. Umwelt­be­wusst sein, mich sozi­al anga­gie­ren und dabei auch mein Unter­halt ver­die­nen – das ver­bin­de ich mit townshipBagy.

Das wür­den wir nicht wie­der tun, bzw. die­sen Feh­ler wür­den wir beim nächs­ten Mal vermeiden …

Ver­kaufs­zah­len im Busi­ness­plan waren zu Beginn viel zu hoch gesteckt. In der Rea­li­tät sieht es anders aus. Lie­ber die­se Zah­len gleich etwas rea­lis­ti­scher dar­stel­len. Jedoch lernt man auch erst durch die Erfah­run­gen, die man im Lau­fe der Zeit sammelt.

Kri­sen? Wir haben sie gemeis­tert durch …

Ein­mal tief durch­at­men, viel Geduld mit­brin­gen und immer wei­ter dar­an hart arbei­ten. Fleiß zahlt sich aus. Selbst an sich glauben.

So sieht unser Büro heu­te aus. So wün­schen wir uns das zukünftig …

Ich kann von Zuhau­se aus gut arbei­ten, habe dort ein Büro­zim­mer. Aber ich wün­sche mir mehr Lager­raum, um wei­te­re Pro­duk­te aus dem Town­ship hier als Vor­rat zu haben.

Bücher, Musik, Fil­me, Video­spie­le, Aus­stel­lun­gen, Vor­trä­ge – das inspi­riert uns …

  • Good­morning Mr. Mandela
  • Bio­gra­fi­en von diver­sen bekann­ten Leu­ten lese ich sehr gern. (Bill Clin­ton, Hel­mut Schmidt usw.)
  • Dann bin ich mal weg von Har­pe Kerkeling

Hel­den & Vor­bil­der – Wen wür­det ihr ger­ne begegnen?

  • Nel­son Man­de­la – er hat die Wei­ßen und die Schwar­zen wie­der vereint.
  • Jeder Mensch der einem ande­ren Mensch ein Organ spen­det ist ein Held für mich.
  • Mut­ter The­re­sa: wie sie den Armen gehol­fen hat, fand ich unglaublich.

Und wer soll­te Eure Wer­be­fi­gur sein?

Har­pe Ker­ke­ling – ich fin­de ihn ein­fach groß­ar­tig. Er ist ein „buter Vogel“ genau wie es die Pro­duk­te aus dem Town­ships in Süd­afri­ka sind.

3 Leu­te, denen wir regel­mä­ßig auf Twitter/ Lin­kedIn / Face­book folgen …

Über­blick Unter­neh­mens­da­ten townshipBagy:

Name:town­ship­BA­GY
Logo:townshipbagy-logo
Grün­dungs­da­tum:01.09.2014
Gesell­schafts­form (heute/angestrebt):Ein­zel­han­del Unternehmen
Geschäfts­füh­rer:Ulri­ke Spitze
Web­site:www​.town​ship​ba​gy​.de
Fir­men­sitz:Win­gert Str. 21A * 61381 Friedrichsdorf
Soci­al Media:facebook

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