Im Blitzlicht Merck Innovation Center: Der Accelerator für Health Care, Life Science, Performance Materials und IT

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300 Jahre Branchenerfahrung: Damit wirbt das Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck, das in Healthcare, Life Science und Performance Materials agiert. Rund 50.000 Mitarbeiter arbeiten an biopharmazeutischen Therapien, an Systemen für die wissenschaftliche Forschung und Produktion bis hin zu Flüssigkristallen für Smartphones oder LCD-Fernseher. Die Gründerfamilie ist seit 1668 bis heute Mehrheitseigentümerin des börsennotierten Konzerns. Seit diesem Jahr bietet das Unternehmen mit dem Merck Accelerator eine Plattform, auf der Startups ihre Ideen umsetzen können. In unserem neuen Blitzlicht Accelerator erfährst du, was Gründer bei Merck erwartet.

Das ist das Merck Innovation Center Accelerator Programm…

Wir unterstützen Startups in den Bereichen Health Care, Life Science, Performance Materials und IT mit dem klaren Ziel von Merck: Making lives richer.

Das Besondere am Merck Innovation Center Accelerator…

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Uns geht es nicht in erster Linie um eine Teilhabe am Unternehmen, sondern am gegenseitigen Austausch von Ideen. Das drückt sich darin aus, dass wir eine stille Beteiligung mit den Startups festlegen und keine Anteile am Unternehmen halten. Gründer-Teams sind hier, um ihre Ideen zu entwickeln, nicht um Anweisungen zu erhalten. Durch das internationale Merck Netzwerk denken wir auch im Accelerator global und wir unterstützen auch die Startups dabei, ein internationales Netzwerk aufzubauen. Beispielsweise existiert ab 2016 neben dem Accelerator in Darmstadt auch ein Programm in Nairobi, in dem Startups mit dem Fokus Digital Health Care unterstützt werden.

Das bieten wir Startups …

Wir unterstützen drei Startups für drei Monate mit einem Investment von 25.000 Euro. Kernstück ist jedoch die Unterbringung der Teams im Merck Innovation Center in Darmstadt. Hier treffen sie täglich auf interne und externe Innovatoren und tauschen sich mit ihnen über ihre Projekte aus.

So unterstützen wir bei uns gestartete Projekte…

Wir haben spezielle Formate eingerichtet, mit denen wir das Accelerator Programm strukturieren. Dazu gehört die sogenannte Innovator Academy, in deren Rahmen Experten von Merck und von externen Unternehmen Trainingsessions zu speziellen Themen leiten, wie zum Beispiel „Design Thinking“ oder „Intellectual Propety“. Darüber hinaus steht jedem Startup ein Mentor aus dem Senior Merck Management zur Seite. Im Alltag sind die Mitglieder des Innovation Center Teams Ansprechpartner für die Startups.

In dieser Phase suchen wir Startups…

Wir richten uns an Early Stage Startups, jedoch interessiert uns in erster Linie die Idee sowie das Team dahinter. Da ist es dann weniger entscheidend, ob es bereits eine Rechtsform gibt oder ob bereits ein erster Prototyp entwickelt wurde.

So messen wir den Erfolg: das erwarten wir von den Startups und Gründern…

Die Erfolge unserer Startups messen wir von Fall zu Fall unterschiedlich, da auch die Unternehmen in unterschiedlichen Phasen zu uns stoßen. Dies reicht von der Fähigkeit, am Ende des Programms vor Investoren präsentieren zu können, bis hin zur Entwicklung erster Prototypen.

Was müssen die Gründer unbedingt mitbringen, um uns zu überzeugen…

Das Gründer-Team überzeugt ganz generell mit einer starken Idee und einer Leidenschaft für das jeweilige Thema. Wir achten sehr auf die Teamfähigkeit der Startups und setzen auf starke Teams. Darüber hinaus sollten die Startups bereits eine Vorstellung davon haben, wie sie konkret von der Verbindung mit Merck profitieren können.

Das ist der Deal: Kosten, Höhe der Beteiligungen, Angebote …

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25.000 Euro Investment für drei Monate. Merck als stiller Teilhaber des Unternehmens. Zusätzlich gibt es Unterstützung bei der Unterkunft und Office Space im Innovation Center.

3 Tipps, wie Startups im Merck Innovation Center Accelerator überzeugt…

Die Gründer-Teams sollten ihre Ideen nicht zu sehr an mögliche externe Anforderungen anpassen, sie sollten nicht zu vorsichtig die eigenen Ziele beschreiben oder die eigene Idee zu detailverliebt darstellen. Ein Pitch ist kurz und präzise und muss auf Anhieb verständlich sein. Selbstbewusst, konsequent, klar.

Erfolgreich durchstarten: Das sollten Startups vorher wissen …

Wir sind daran interessiert, auch nach den drei Monaten im Accelerator mit den Teams in Verbindung zu bleiben. Zu diesem Zweck bauen wir ein Alumni-Netzwerk rund um den Accelerator auf.

3 gute Gründe, in Darmstadt zu gründen …

U-Kommissar Günther Oettinger hat auf dem IT Summit 2015 in Berlin den Satz geprägt, dass die Region um Darmstadt und Heidelberg zu einem „Silicon Valley Europas“ werden könnte. Die Infrastruktur in dieser Region bietet hervorragende Möglichkeiten, von der Talentakquise bis hin zu Investorenkontakten. Darüber hinaus sind starke Unternehmen vor Ort, die in unterschiedlichsten Formen Stakeholder der Startups sein können. Die drei Gründe sind also: Zukunft, Talent, Wirtschaftskraft.

Und so können sich Startups für dem Merck Innovation Center Accelerator bewerben…

Alle Informationen zur Bewerbung erhaltet ihr unter accelerator@merckgroup.com.

Keyfacts zu Merck Innovation Center Accelerator

am Markt seit: August 2015
gegründet von: Merck Innovation Center
Wieviele aktuelle Projekte? 3 Startups sind derzeit Teil der ersten Runde des Accelerator Programmes.
Investoren/Unternehmen, mit denen wir kooperieren: Merck ist Hauptinvestor des Programms. Darüber hinaus verfügen wir über ein starke, internationales Investorennetzwerk in den spezifischen Themenfeldern des Accelerators.
Das ist unser Team: Das Team des Merck Innovation Centers wird von Michael Gamber geleitet, Head of Innovation Center. Verantwortlich für das Accelerator Programm ist Munya Chivasa. Das Team kann unter innovationcenter@merckgroup.com kontaktiert werden.
Wir suchen Startups aus diesen Branchen: Health Care, Life Science, Performance Materials und IT
Standort: Darmstadt, Nairobi ab 2016
Website: accelerator.merckgroup.com

Event-Tipp

Why Berlin? Der InnovationM Roundtable, veranstaltet vom Merck Innovation Center, diskutiert am 9. Dezember in Darmstadt wie das Rhein-Main-Gebiet als Startup-Region nachhaltig gestärkt werden kann. Mehr zum Event erfährst du hier.

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