Mehr Geld: Deutscher Computerspielpreis wird aufgewertet

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Der Deutsche Computerspielpreis 2016 (DCP) ist im nächsten Jahr mit insgesamt 470.000 Euro dotiert. Auf die Aufstockung der Preisgelder um 85.000 Euro verständigte sich das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur mit den Branchenverbänden BIU (Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware) und GAME (Bundesverband der deutschen Games-Branche). Die Einreichungsphase für den wichtigsten Förderpreis der deutschen Spielebranche beginnt am 7. Dezember 2015.

Auf der Grundlage unabhängiger Entscheidungen von Fach- und Hauptjurys wird mit dem DCP die Entwicklung qualitativ hochwertiger, innovativer sowie kulturell und pädagogisch wertvoller Computer- und Videospiele „Made in Germany“ gefördert. Ein weiteres wichtiges Kriterium, das über die Prämierung entscheidet, ist der Spielspaß. Dr. Maximilian Schenk, Geschäftsführer des BIU: „In Deutschland entstehen großartige Computer- und Videospiele, ihre Entwicklung wollen wir weiter und besser fördern. Die Preisgelderhöhung ist hierfür ein wichtiger Schritt, weitere müssen folgen. Wir freuen uns auf viele hochwertige Einreichungen, die einmal mehr unterstreichen, dass Computer- und Videospiele das Leitmedium der digitalen Gesellschaft sind.“

Der DCP wird in bis zu 14 Kategorien vergeben, um der Vielfalt von Computerspielen gerecht zu werden. Seit 2015 gibt es einen Publikumspreis und drei internationale Kategorien. Thorsten Unger, Geschäftsführer des GAME: „In Deutschland entwickelte Computerspiele haben einen eher geringen Weltmarktanteil. Hiesige Unternehmen können gegen internationale Konzerne aufgrund von signifikanten Standortnachteilen international kaum bestehen. Der Deutsche Computerspielpreis ist daher eine großartige Bühne, der Branche Aufmerksamkeit und Anerkennung zu verleihen.“ Die Preisträger werden am 7. April 2016 in München ausgezeichnet.

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4. Dezember 2015

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