13 Gründerteams erhalten erste Berliner Startup Stipendien

Neue Apps, Geräte, Dienstleistungen und Werkstoffe – an Gründungszentren von Berliner Hochschulen entwickeln Talente mit unternehmerischem Mindset vielversprechende Geschäftsideen. Mit 1.500 Euro monatlich unterstützen vier Berliner Hochschulen insgesamt 34 Gründer/innen während der Entwicklung ihrer technologiebasierten Produkte oder Services bis zur Marktreife.

Die Beuth Hochschule für Technik Berlin, die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW), die Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) Berlin sowie die Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) haben aus einer Fülle von Bewerbungen jetzt 13 interdisziplinär zusammengesetzte Teams ausgewählt, die ab Dezember 2016 erstmals das Berliner Startup Stipendium erhalten.

„Diese Förderung wird einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, dass die Hochschulen mit ihren innovativen Ausgründungen noch stärker zur Entwicklung Berlins als Startup-City beitragen“, sagt Prof. Dr. Andreas Zaby, Präsident der HWR Berlin. Koordiniert wird das Berliner Startup Stipendium am Startup Incubator Berlin, dem Gründungszentrum der HWR Berlin.

Unter den von der Jury für das Gründungsstipendium ausgewählten Geschäftsideen ist zum Beispiel eine Smartphone-App, die bei Unfallerkennung über das im Fahrzeug mitgeführte Mobiltelefon automatisch einen Notruf absetzt und angeschlossene Rettungsstellen alarmiert. Ein anderes Team entwickelt eine Art Induktions-Tauchsieder, der künftig Wasserkocher ersetzen soll. Nachhaltig ist auch ein neuer, aus Pflanzen gewonnener Bioplastik-Kunststoff, der ökologisch abbaubar ist. Bei Brillengestellen soll das Material erstmals zum Einsatz kommen.

Durch das Förderprogramm erhalten Gründungsteams die Chance, bis zu zwölf Monate lang finanziell unabhängig an der Realisierung ihrer Geschäftsidee zu arbeiten und ihr Projekt fit zu machen für den Markteintritt. Technologieorientierte Gründungsvorhaben, die mit ihrer wissensbasierten oder kreativen Ausrichtung Lösungen für gesellschaftliche, ökonomische und ökologische Probleme bereithalten, werden so von den Hochschulen vorangetrieben. Finanziert wird das Ganze aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Berlin.

Das Stipendium eröffnet den Stipendiat/innen neben der finanziellen Förderung die Möglichkeit, kostenlos Hochschullabore, Werkstätten und Arbeitsplätze an den jeweiligen Hochschulen zu nutzen und sieht die intensive Begleitung durch Professor/innen-Mentoring und Coaching vor.

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2. Dezember 2016

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