Buchtipp: "Der Anlasser" - Wie man gründet und trotzdem nicht verzweifelt

Gruenderkueche Buchtipp: Der Anlasser / Debitoor, Helge von Giese

Das richtige Werkzeug für Gründer: Helge von Giese kämpft sich in ihrem E-Book „Der Anlasser“ mit frischen Blick durch den bürokratischen Dschungel Deutschlands. Ihre Machete sind die ganz einfachen Fragen, die sich jeder Gründer stellen sollte – und am Ende ist da tatsächlich eine Lichtung. „Der Anlasser“ ist ein Gründerguide, der es in sich hat und tatsächlich eines der Bücher, die man selbst hätte gelesen haben wollen bevor es in die Selbständigkeit ging. Nicht nur, aber auch, weil Helge von Giese sehr unterhaltsam und lebensnah schreibt.

Die Hamburgerin hat sich schon zwei Mal selbst selbständig gemacht. Und ist trotzdem noch guter Dinge. Das sollte nicht unerwähnt bleiben. „Der Anlasser“ ist nämlich ein Ratgeber für ein Land, in dem bürokratische und organisatorische Hürden das Gründen zu einer Odyssee der Verzweiflung machen können. Aber Bange machen gilt nicht, findet von Giese, denn „Angst essen Gründerseele auf“.

„Der Anlasser“ mag im Ton etwas schnoddrig wirken, aber genau das macht den Reiz aus. Wer sich schon einmal selbständig gemacht hat, kennt die verrückten Geschichten aus dem Gründeralltag, die von Giese erzählt. Jeder, der sich noch selbständig machen will, wird sie kennenlernen. Die kurzweiligen Anekdoten dienen einem Zweck: Sie schärfen den Blick fürs Wesentliche. Und das wird sehr fundiert und umfassend behandelt – mit dem ganzen Drum und Dran, das zum Gründen dazugehört.

Versicherungen, wichtige Termine, Rechnungswesen, Steuernummer, Genehmigungen – all das wird mit praktischen Tipps, Ansprechpartnern und Checklisten serviert. Auch Feinheiten wie nebenberufliche Selbständigkeit und Gesellschaftsformen werden verständlich erläutert. Dazu gibt es Interviews mit Kleinunternehmern oder erfolgreichen Gründern, wie dem Debitoor-Chef Christopher Plantener, die von ihren eigenen Erfahrungen berichten und wertvolle Hinweise geben.

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