Der Code der Freiheit: Chemnitzer Linux-Tage

chemnitzer-linux-tage

Im Leben steht man oft vor kleinen oder großen Herausforderungen, hinter denen sich unterschiedliche Aufgabenstellungen verbergen. Viele Innovationen aus der Open-Source-Community rund um das freie Betriebssystem Linux wurden so begonnen. Diese Projekte stehen im Mittelpunkt der 18. Chemnitzer Linux-Tage, die am 19. und 20. März 2016 unter dem Motto „Es ist Dein Projekt“ an der Technische Universität Chemnitz stattfinden.

 

Das Vortrags- und Workshopprogramm umfasst mehr als 90 Vorträge, die in sechs parallelen Strängen von Samstagvormittag bis Sonntagnachmittag stattfinden. Einer der Stränge greift das diesjährige Motto wörtlich auf. In dieser Kategorie werden zum Beispiel eine Eigenentwicklung zur Überwachung der heimischen Terrarien, Ideen aus dem Projekt „Jugend hackt“ oder eine Komplettlösung für schulische Netzwerke vorgestellt. Auch zentrale Themen wie Sicherheit, Monitoring, Infrastruktur oder Recht sind Gegenstand der Chemnitzer Linux-Tage.

Auf ein passendes Sinnbild greift der Vortrag „Das hässliche Entlein“ zurück. Er befasst sich mit der Schwierigkeit, oftmals hervorragende Open-Source-Lösungen auch entsprechend vermarkten zu können und verspricht Tipps zum Meistern der ersten Hürden. Praktisch wird es wieder in den Workshops. Dort laden zum Beispiel PostgreSQL, Python, Android oder Git zum Mitmachen ein. Am Samstagabend geht es in der Bar Lokomov in lockerer Atmosphäre vortragsfrei weiter – sicher mit viel Gesprächsstoff.

Chemnitzer Linux-Tage: Thomas-Krenn Award und Projekt-Pitching

Die Besucher können sich ihren eigenen Plan aus den vielfältigen Angeboten direkt auf der Veranstaltungswebseite zusammenstellen und herunterladen. Zusätzlich locken im Ausstellerbereich zahlreiche Firmen und Projekte mit detaillierten Informationen und kompetenten Ansprechpartnern zu verschiedenen Themen. Spannend wird es außerdem, wenn am Sonntagvormittag die Gewinner des Thomas-Krenn-Awards bekannt gegeben werden, der besondere Projekte würdigt. Bewerbungen sind noch bis zum 29. Februar 2016 möglich.

Mit der Veröffentlichung des Programms starten die Organisatoren zudem einen Aufruf an Projektteams. In fünfminütigen Kurzvorträgen erhalten sie die Gelegenheit, sich dem Publikum näher vorzustellen. Einen tieferen Einblick in ihre Arbeit können Entwickler im sogenannten Barcamp gewähren. Hierfür steht ein Raum zur Verfügung, in dem live am Projekt programmiert werden kann. Bis zum 7. März 2016 ist eine Anmeldung für die beiden Angebote möglich.
Alle Informationen zu den Vorträgen und Workshops, zum Rahmenprogramm und zu Anmeldefristen sind hier zu finden.

Related Post

Gefährlicher Trend: Arbeit wird zeitlich entgrenzt... "Wir haben knapp 570 Fach- und Führungskräfte um ihre Einschätzung zu den Themen Erreichbarkeit und Nutzung mobiler Endgeräte gebeten", sagt Prof. Dr....
Neuer IT-Ratgeber für Existenzgründer veröffentlic... Alumni und Professoren der Wirtschaftsinformatik an der DHBW Ravensburg haben gemeinsam ein Buch geschrieben, das Existenzgründern und jungen Unterneh...
Deutsche gehen auch im Urlaub ans Diensthandy Am Strand mal schnell den Anruf vom Chef entgegennehmen oder im Hotelzimmer abends die dienstlichen Mails checken – die große Mehrheit der Berufstätig...
In Berlin wohnt die Innovation Der Anteil der Unternehmen, die neue Produkte oder neue Verfahren eingeführt haben, lag in Berlin im Jahr 2011 mit 57 Prozent um sieben Prozentpunkte ...

17. Februar 2016

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Keine Stimmen bisher)
Loading...

Fair Kommentieren!

Wir freuen uns auf heiße Diskussionen und scharfe Kommentare - und auf einen respektvollen Umgangston! Persönliche Angriffe und Beleidigungen haben auf Gründerküche.de nichts verloren!