Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

her­CA­RE­ER Pitch: Mehr Frau­en in die Start­up-Sze­ne bringen

Neu­es For­mat auf der her­CA­RE­ER 2017: Männ­li­che Grün­der und Grün­der­teams, die eine Mit­grün­de­rin suchen, bekom­men auf Münch­ner Kar­rie­re­mes­se die Chan­ce, ihr Start­up vor­zu­stel­len und gezielt Mit­grün­de­rin zu suchen. 

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Die deut­sche Grün­der­sze­ne ist eine Män­ner­sze­ne : Grün­de­rin­nen sind eher die Aus­nah­me statt die Regel. Das bestä­ti­gen auch die Sta­tis­ti­ken: Laut Deut­schem Start­up Moni­tor wer­den in Deutsch­land nur 13,9 Pro­zent aller Start-ups von Frau­en gegrün­det, im Tech-Bereich sol­len es im Jahr 2015 sogar nur neun Pro­zent gewe­sen sein. Aller­dings hät­ten vie­le Grün­der ger­ne Frau­en ins Grün­der­team mit auf­ge­nom­men. Aller­dings sind die schwer zu fin­den. Außer Mann sucht auf der Münch­ner Grün­der­in­nen­mes­se her­Ca­re­er am 12. und 13. Okto­ber – beim Gründer-Pitch.

her­Ca­re­er: Grün­de­rin­nen gesucht

Grün­der­teams suchen des­we­gen bewusst Mit­grün­de­rin­nen in allen Berei­chen – von IT über Finan­zen bis hin zu Mar­ke­ting und Sales – und das lei­der oft­mals erfolg­los. Und dabei haben gemisch­te Grün­der­teams beson­ders gute Erfolgs­chan­cen – auch im Hin­blick auf eine Finan­zie­rung. Laut des aktu­el­len Start­up-Reports der Rese­arch-Fir­ma Tinypul­se über­tref­fen die meis­ten Start-ups mit weib­li­chen Grün­dern ihre Pen­dants mit aus­schließ­lich männ­li­chen Grün­dern in der Performance.

Dar­auf­hin stell­te ich mir die Fra­ge, wo suchen Grün­der eigent­lich nach Co-Foun­dern?‟, sagt Nata­scha Hoff­ner, Grün­de­rin der her­CA­RE­ER. Die Ant­wort, die sie in vie­len Gesprä­chen bekam: Zunächst im eige­nen Umfeld, also unter Freun­den, Bekann­ten, Stu­di­en­kol­le­gen. „Aber wenn kei­ne Frau im Umfeld ist, die gern als Grün­de­rin durch­star­ten möch­te, dann war es das auch schon. Denn nur weni­ge Grün­der­teams wei­ten die Suche aus, nur um eine Grün­de­rin an Bord zu bekom­men.‟ Scha­de eigent­lich, fin­det Hoffner.

Nata­scha Hoff­ner. © Sung-Hee Seewald

Das Fazit aus die­sen Gesprä­chen sei ein­deu­tig gewe­sen: Wer eine Frau als Mit­grün­de­rin sucht, der soll­te dort­hin gehen, wo Frau­en sind, die sich gezielt für das Unter­neh­mer­tum inter­es­sie­ren. „Nach­dem ich mir das meh­re­re Tage durch den Kopf habe gehen las­sen, war mir klar, dass die her­CA­RE­ER genau die rich­ti­ge Platt­form dafür sein könn­te‟, erin­nert sich Hoffner.

Auf der her­CA­RE­ER 2017 gibt es daher ein neu­es For­mat: „Wir laden männ­li­che Grün­der und Grün­der­teams ein, auf der her­CA­RE­ER ihr Start­up vor­zu­stel­len sowie den Bereich und die Auf­ga­ben, für die sie eine Mit­grün­de­rin suchen – und zwar vor einem mehr­heit­lich weib­li­chen Publikum.‟

Grün­der-Pitch: Bis 15. Sep­tem­ber bewerben

Für den Pitch kön­nen sich männ­lich Grün­der und männ­lich gepräg­te Grün­der­teams noch bis zum 15. Sep­tem­ber bewer­ben. Die Vor­stel­lung im Rah­men eines MeetUps mit bis zu 60 Minu­ten ist für männ­li­che Gründer/Gründerteams kos­ten­frei. Die Zeit­ein­hei­ten sind aller­dings begrenzt. Infos zur Bewer­bung für den her­Ca­re­er Pitch gibt es hier.

Die her­CA­RE­ER rich­tet sich als Kar­rie­re­mes­se mit Audi­to­ri­um an Absol­ven­tin­nen, Frau­en in Fach- und Füh­rungs­po­si­tio­nen und vor allem an Exis­tenz­grün­de­rin­nen. Auf der Mes­se ste­hen der Aus­tausch von Wis­sen und Erfah­run­gen mit Exper­ten sowie das Erschlie­ßen neu­er Netz­wer­ke mit span­nen­den Per­sön­lich­kei­ten aus Poli­tik, Wirt­schaft und Wis­sen­schaft an obers­ter Stel­le. Ein Kern­ziel der Mes­se ist es, Grün­de­rin­nen und Grün­der sicht­bar zu machen und ange­hen­de Unter­neh­me­rin­nen vom Wis­sen und den Erfah­run­gen erfolg­rei­cher Unter­neh­me­rin­nen pro­fi­tie­ren zu las­sen, um mit dem neu­en Wis­sen schnel­ler zu wach­sen und von deren Lern­kur­ven zu profitieren.

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