Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

High-Level-Matching: Start­ups und Inves­to­ren für ein bes­se­res Morgen

Papier aus Gras, mobi­le Kleinst­was­ser­kraft­wer­ke, Stra­ßen aus Solar­zel­len, Soft­ware für nach­hal­ti­ges Bau­en: das sind nur eini­ge Bei­spie­le von jun­gen, inno­va­ti­ven Unter­neh­men, die ihre Geschäfts­idee in Düs­sel­dorf vor inter­es­sier­ten Busi­ness Angels und Früh­pha­sen­in­ves­to­ren präsentierten. 

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Papier aus Gras, mobi­le Kleinst­was­ser­kraft­wer­ke, Stra­ßen aus Solar­zel­len, Soft­ware für nach­hal­ti­ges Bau­en: das sind nur eini­ge Bei­spie­le von jun­gen, inno­va­ti­ven Unter­neh­men, die ihre Geschäfts­idee in Düs­sel­dorf vor inter­es­sier­ten Busi­ness Angels und Früh­pha­sen­in­ves­to­ren prä­sen­tier­ten. Beim High-Level-Matching im Rah­men des Pro­jekts Green­U­pIn­vest waren Inves­to­ren ange­spro­chen, die sich beson­ders für nach­hal­ti­ge und kli­ma­freund­li­che Geschäfts­mo­del­le interessieren.

 

Mehr als 100 Teil­neh­mer, dar­un­ter fast 50 auf Green­tech spe­zia­li­sier­te Busi­ness Angels und VC Inves­to­ren, nutz­ten die Gele­gen­heit zum fach­li­chen Aus­tausch mit Start­ups in Mas­ter­clas­ses, zehn aus­ge­wähl­te Unter­neh­men im Pitch und Speed­da­ting mit Inves­to­ren spre­chen konn­ten. Über­zeu­gen konn­te hier vor allem Micha­el Kro­heck, der sein Unter­neh­men Crea­pa­per vorstellte.

Das Start­up aus Hennef pro­du­ziert aus Gras einen Roh­stoff für die Her­stel­lung von Papier und Kar­to­na­gen. Dadurch kön­nen die CO2-Emmis­sio­nen bei der Papier­pro­duk­ti­on laut Crea­pa­per im Ver­gleich zu Holz deut­lich gemin­dert wer­den. Davon waren auch die Inves­to­ren über­zeugt: Mehr als 40 „Green­U­pIn­vest“- Dol­lar­schei­ne (von den Inves­to­ren ver­teilt) konn­te Kro­heck für sein Unter­neh­men ver­bu­chen. Crea­pa­per gewann vor der Blue Free­dom GmbH aus Wörth­see (mobi­le Kleinst­was­ser­kraft­wer­ke) und Seed For­ward aus Olden­burg (Agrar­pro­duk­te).

Wir haben heu­te die Basis für ein infor­mel­les Netz­werk von Inves­to­ren gelegt, die in oft­mals kom­ple­xe Green­tech Unter­neh­men inves­tie­ren,“ befand Dr. Ute Gün­ter, Vor­stand von Ver­an­stal­ter Busi­ness Angels Netz­werk Deutsch­land e.V. und füg­te hin­zu: „Unser Ziel ist es, den Erfah­rungs­aus­tausch die­ser Inves­to­ren zu inten­si­vie­ren, um die oft zöger­li­che Bereit­schaft zu Invest­ments in die­se Start­ups zu erhöhen.“

Das Event war die ers­te Run­de eines neu­ar­ti­gen High-Level-Matching For­mats für Green­tech Start­ups. Im von der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve geför­der­ten Pro­jekt Green­U­pIn­vest wur­den dafür die Kom­pe­ten­zen der Ver­bund­part­ner Bor­der­step Insti­tut, Bun­des­ver­band Deut­sche Start­ups e.V. (BVDS), Busi­ness Angels Netz­werk Deutsch­land e.V. (BAND) und Forum Nach­hal­ti­ge Geld­an­la­gen e.V. (FNG) gebün­delt, um ein trag­fä­hi­ges und nach­hal­ti­ges Matching­kon­zept zu etablieren.

War­um sich das Ange­bot gera­de an Green­tech Start­ups rich­tet, erklärt Dr. Lin­da Berg­s­et vom Pro­jekt­ko­or­di­na­tor Bor­der­step: „Die­se Unter­neh­men haben oft recht kom­ple­xe, wis­sens­ba­sier­te Geschäfts­mo­del­le. Sie brau­chen Inves­to­ren, die sich mit die­sen Pro­ble­men aus­ken­nen. Solch ein ange­pass­tes Matching-Ange­bot kann den Zugang zu pass­ge­nau­en Finan­zie­run­gen erleichtern.“

Die zwei­te Run­de vom Green­U­pIn­vest High-Level-Matching wird vor­aus­sicht­lich im Dezem­ber in Ber­lin stattfinden.

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