Jedes Unter­neh­men braucht eine Website

Klei­ne Unter­neh­men ent­de­cken das Web. Sagt die Bit­kom Sta­tis­tik. Doch haben sie damit auch geschäft­li­chen Erfolg?

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Vor allem sehr klei­ne Unter­neh­men haben im ver­gan­ge­nen Jahr die Chan­cen des Web ent­deckt und sich für einen eige­nen Online-Auf­tritt ent­schie­den. 55 Pro­zent der Unter­neh­men mit weni­ger als 10 Beschäf­tig­ten ver­fü­gen hier­zu­lan­de inzwi­schen über eine Web­site, 2012 waren es mit ledig­lich 45 Pro­zent noch deut­lich weni­ger. Das teil­te der High­tech-Ver­band BITKOM mit.

Der Online-Kon­takt mit Kun­den und Part­nern wird für alle Bran­chen immer wich­ti­ger. Gera­de klei­ne Unter­neh­men, aber auch Mit­tel­ständ­ler kön­nen mit der Prä­senz im Netz ihren Akti­ons­ra­di­os ein­fach und kos­ten­güns­tig erwei­tern“, sag­te BIT­KOM-Prä­si­dent Prof. Die­ter Kempf. Bei den Unter­neh­men mit 10 und mehr Beschäf­tig­ten besit­zen 84 Pro­zent einen Web­auf­tritt. Aber: Fast jedes sechs­te deut­sche Unter­neh­men (16 Pro­zent) hat kei­ne eige­ne Homepage.

Im euro­päi­schen Ver­gleich hat sich Deutsch­land damit leicht um einen Platz ver­bes­sert und liegt nun auf dem 5. Rang. Spit­zen­rei­ter blei­ben die skan­di­na­vi­schen Län­der Finn­land (94 Pro­zent), Däne­mark (92 Pro­zent) und Schwe­den (89 Pro­zent). Auf dem vier­ten Platz liegt Öster­reich (86 Pro­zent). Schluss­licht ist Rumä­ni­en, dort haben nur 42 Pro­zent der Unter­neh­men eine Homepage.

Je grö­ßer die Unter­neh­men, des­to häu­fi­ger nut­zen sie einen eige­nen Web­auf­tritt. So haben 96 Pro­zent der deut­schen Unter­neh­men mit 250 Beschäf­tig­ten oder mehr eine eige­ne Home­page, bei den mit­tel­gro­ßen Unter­neh­men (50 bis 249 Beschäf­tig­te) sind es 92 Pro­zent. Auch zwi­schen den Bran­chen gibt es deut­li­che Unter­schie­de. Wäh­rend fast alle Hotels und Pen­sio­nen über eine eige­ne Home­page ver­fü­gen (97 Pro­zent), ver­zich­tet im Han­del wei­ter jedes zehn­te Unter­neh­men (10 Pro­zent) auf eine Web­site. Vor einem Jahr betrug der Anteil der Händ­ler ohne Web­auf­tritt sogar noch 16 Pro­zent. „Die eige­ne Home­page ist gera­de für den Han­del von ent­schei­den­der Bedeu­tung. Sie ist die Visi­ten­kar­te, damit neue Kun­den auf das Ange­bot auf­merk­sam wer­den und sich zum Bei­spiel über Öff­nungs­zei­ten infor­mie­ren kön­nen“, so Kempf.

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