Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Neue Stu­die über die Gene­ra­ti­on Y

Die Gene­ra­ti­on Y unter­schei­det sich von vor­he­ri­gen Gene­ra­tio­nen, und das muss sie auch. Denn sie defi­niert den Erfolg in einer tech­no­lo­gie­ge­trie­be­nen Welt neu, in der die Gren­zen zwi­schen Arbeit und Frei­zeit ver­schwim­men, und in der zeit­li­che Fle­xi­bi­li­tät sowie Unab­hän­gig­keit eine wich­ti­ge Rol­le spie­len“, sagt Nico­las Ditt­ber­ner, Coun­try Mana­ger DACH von Elan­ce-oDesk. Echt?

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Die Gene­ra­ti­on Y ver­fügt über die Schlüs­sel­qua­li­fi­ka­tio­nen, die Unter­neh­men brau­chen, um inno­va­tiv und fle­xi­bel zu sein. Die Vor­tei­le gegen­über frü­he­ren Gene­ra­tio­nen lie­gen in der höhe­ren Anpas­sungs­fä­hig­keit, fri­schen Ide­en und der Ver­traut­heit im Umgang mit den neu­es­ten digi­ta­len Technologien.

Schon im Jahr 2015 wird der Anteil der Gene­ra­ti­on Y an der erwerbs­tä­ti­gen Bevöl­ke­rung bei 30% lie­gen. In 2020 wird die Gene­ra­ti­on Y 50% der welt­wei­ten Arbeits­kräf­te stellen.

33% der Gene­ra­ti­on Y geben an, dass sie sich bereits jetzt in einer Füh­rungs­po­si­ti­on befin­den. Die Hälf­te aller Befrag­ten sieht sich in zehn Jah­ren in einer Führungsrolle.
44% der Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen fin­den es schwie­rig, Zuge­hö­ri­ge der Gene­ra­ti­on Y zu rekru­tie­ren und zu bin­den. 56% der Gene­ra­ti­on Y gibt an, weni­ger als drei Jah­re bei ihrem aktu­el­len Arbeit­ge­ber blei­ben zu wol­len. Seit dem Berufs­ab­schluss hat­ten erst 13% der Befrag­ten eine Voll­zeit­stel­le inne. Gene­rell gestal­tet sich der Arbeits­markt für Tei­le der Gene­ra­ti­on Y als pro­ble­ma­tisch. 35% hat­ten Schwie­rig­kei­ten bei der Jobsuche.

Elance-oDesk_GenerationY_Studienergebnisse_Infografik

Gene­ra­ti­on Y und der Arbeitsmarkt

Beim Beset­zen von offe­nen Stel­len legen Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che mehr Wert auf Hard Skills als auf Soft Skills. 57% geben an, dass ihnen Hard Skills wich­ti­ger sind. Ledig­lich für 21% der Ent­schei­der zäh­len Soft Skills mehr als Hard Skills. 52% der Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen erwar­ten, dass der Fokus auf Hard Skills in zehn Jah­ren noch höher sein wird, wohin­ge­gen nur 12% erwar­ten, dass die Soft Skills eine grö­ße­re Rol­le spie­len wer­den. Die Gene­ra­ti­on Y ver­fügt über spe­zi­fi­sche Fähig­kei­ten, die sie klar von vor­he­ri­gen Gene­ra­tio­nen unter­schei­det, wie etwa der Umgang mit neu­en Tech­no­lo­gi­en. Außer­dem ver­fügt sie über Eigen­schaf­ten, die inno­va­ti­ons­för­dernd sein kön­nen, wie die schnel­le­re Anpas­sung an sich ändern­den Umstän­de, einen aus­ge­präg­ten Erfolgs­wil­len und das schnel­le Ler­nen neu­er Anforderungen.

Das rich­ti­ge Angebot

Aus Sicht der Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen unter­schei­det sich die Gene­ra­ti­on Y deut­lich von der vor­he­ri­gen. Im Ver­gleich mit der Gene­ra­ti­on X wird die Gene­ra­ti­on Y als nar­ziss­tisch ange­se­hen (79%), aber auch als offen für Neu­es (75%). Vor allem eine gleich­blei­ben­de Leis­tung und har­tes Arbei­ten schrei­ben zwei Drit­tel der Befrag­ten eher der Gene­ra­ti­on X zu. Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che bemän­geln auch die hohe Anspruchs­hal­tung der Gene­ra­ti­on Y und die gerin­ge Mit­ar­bei­ter­bin­dung, schät­zen aber wie­der­um die schnel­le Auf­fas­sungs­ga­be (45%) und den aus­ge­präg­ten Erfolgs­wil­len (55%).

Gene­ra­ti­on Y – Gene­ra­ti­on Freelancer?

Eine Tätig­keit als Fre­e­lan­cer wird von der Gene­ra­ti­on Y hoch geschätzt. Fle­xi­bi­li­tät und Abwechs­lung sind dabei die attrak­tivs­ten Merk­ma­le. 60% wür­den als Fre­e­lan­cer arbei­ten, wenn es genug Pro­jek­te mit ange­mes­se­ner Bezah­lung gibt. 40% über­le­gen sogar ihren der­zei­ti­gen Job zu kün­di­gen um als Fre­e­lan­cer zu arbei­ten, wobei 8% dies auf jeden Fall tun wür­den. Mehr als die Hälf­te der Gene­ra­ti­on Y (61%) glaubt, dass Tech­no­lo­gie es ein­fa­cher macht als Fre­e­lan­cer zu arbeiten.

Die Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen sehen die Vor­tei­le beim Ein­set­zen von Fre­e­lan­cern gegen­über den klas­si­schen Ange­stell­ten im Zugang zu gefrag­ten Fähig­kei­ten und dar­in, dass Fre­e­lan­cer kurz­fris­tig ver­füg­bar sind. Des­halb pla­nen 37% der Per­so­nal­ver­ant­wort­li­chen den ver­mehr­ten Ein­satz von Fre­e­lan­cern in den nächs­ten fünf Jah­ren. Damit bestä­ti­gen sich die Ergeb­nis­se einer BITKOM Umfra­ge aus dem ver­gan­ge­nen Jahr, laut der jeder drit­te Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che (30 Pro­zent) von Unter­neh­men ab 3 Mit­ar­bei­tern ange­ge­ben hat, dass das eige­ne Unter­neh­men künf­tig häu­fi­ger Fre­e­lan­cer ein­set­zen wird.

Die Gene­ra­ti­on Y unter­schei­det sich von vor­he­ri­gen Gene­ra­tio­nen, und das muss sie auch. Denn sie defi­niert den Erfolg in einer tech­no­lo­gie­ge­trie­be­nen Welt neu, in der die Gren­zen zwi­schen Arbeit und Frei­zeit ver­schwim­men, und in der zeit­li­che Fle­xi­bi­li­tät sowie Unab­hän­gig­keit eine wich­ti­ge Rol­le spie­len“, sagt Nico­las Ditt­ber­ner, Coun­try Mana­ger DACH von Elan­ce-oDesk. „Per­so­nal­ver­ant­wort­li­che ste­hen der Gene­ra­ti­on Y skep­tisch gegen­über, schät­zen aber gleich­zei­tig deren Offen­heit für Neu­es. Und genau das ist eine der Schlüs­sel­ei­gen­schaf­ten, um Inno­va­ti­on und Fle­xi­bi­li­tät in den Unter­neh­men maß­geb­lich zu fördern.“

 

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