Neue Studie über die Generation Y

Die Generation Y verfügt über die Schlüsselqualifikationen, die Unternehmen brauchen, um innovativ und flexibel zu sein. Die Vorteile gegenüber früheren Generationen liegen in der höheren Anpassungsfähigkeit, frischen Ideen und der Vertrautheit im Umgang mit den neuesten digitalen Technologien.

Schon im Jahr 2015 wird der Anteil der Generation Y an der erwerbstätigen Bevölkerung bei 30% liegen. In 2020 wird die Generation Y 50% der weltweiten Arbeitskräfte stellen.

33% der Generation Y geben an, dass sie sich bereits jetzt in einer Führungsposition befinden. Die Hälfte aller Befragten sieht sich in zehn Jahren in einer Führungsrolle.
44% der Personalverantwortlichen finden es schwierig, Zugehörige der Generation Y zu rekrutieren und zu binden. 56% der Generation Y gibt an, weniger als drei Jahre bei ihrem aktuellen Arbeitgeber bleiben zu wollen. Seit dem Berufsabschluss hatten erst 13% der Befragten eine Vollzeitstelle inne. Generell gestaltet sich der Arbeitsmarkt für Teile der Generation Y als problematisch. 35% hatten Schwierigkeiten bei der Jobsuche.

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Generation Y und der Arbeitsmarkt

Beim Besetzen von offenen Stellen legen Personalverantwortliche mehr Wert auf Hard Skills als auf Soft Skills. 57% geben an, dass ihnen Hard Skills wichtiger sind. Lediglich für 21% der Entscheider zählen Soft Skills mehr als Hard Skills. 52% der Personalverantwortlichen erwarten, dass der Fokus auf Hard Skills in zehn Jahren noch höher sein wird, wohingegen nur 12% erwarten, dass die Soft Skills eine größere Rolle spielen werden. Die Generation Y verfügt über spezifische Fähigkeiten, die sie klar von vorherigen Generationen unterscheidet, wie etwa der Umgang mit neuen Technologien. Außerdem verfügt sie über Eigenschaften, die innovationsfördernd sein können, wie die schnellere Anpassung an sich ändernden Umstände, einen ausgeprägten Erfolgswillen und das schnelle Lernen neuer Anforderungen.

Das richtige Angebot

Aus Sicht der Personalverantwortlichen unterscheidet sich die Generation Y deutlich von der vorherigen. Im Vergleich mit der Generation X wird die Generation Y als narzisstisch angesehen (79%), aber auch als offen für Neues (75%). Vor allem eine gleichbleibende Leistung und hartes Arbeiten schreiben zwei Drittel der Befragten eher der Generation X zu. Personalverantwortliche bemängeln auch die hohe Anspruchshaltung der Generation Y und die geringe Mitarbeiterbindung, schätzen aber wiederum die schnelle Auffassungsgabe (45%) und den ausgeprägten Erfolgswillen (55%).

Generation Y – Generation Freelancer?

Eine Tätigkeit als Freelancer wird von der Generation Y hoch geschätzt. Flexibilität und Abwechslung sind dabei die attraktivsten Merkmale. 60% würden als Freelancer arbeiten, wenn es genug Projekte mit angemessener Bezahlung gibt. 40% überlegen sogar ihren derzeitigen Job zu kündigen um als Freelancer zu arbeiten, wobei 8% dies auf jeden Fall tun würden. Mehr als die Hälfte der Generation Y (61%) glaubt, dass Technologie es einfacher macht als Freelancer zu arbeiten.

Die Personalverantwortlichen sehen die Vorteile beim Einsetzen von Freelancern gegenüber den klassischen Angestellten im Zugang zu gefragten Fähigkeiten und darin, dass Freelancer kurzfristig verfügbar sind. Deshalb planen 37% der Personalverantwortlichen den vermehrten Einsatz von Freelancern in den nächsten fünf Jahren. Damit bestätigen sich die Ergebnisse einer BITKOM Umfrage aus dem vergangenen Jahr, laut der jeder dritte Personalverantwortliche (30 Prozent) von Unternehmen ab 3 Mitarbeitern angegeben hat, dass das eigene Unternehmen künftig häufiger Freelancer einsetzen wird.

„Die Generation Y unterscheidet sich von vorherigen Generationen, und das muss sie auch. Denn sie definiert den Erfolg in einer technologiegetriebenen Welt neu, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen, und in der zeitliche Flexibilität sowie Unabhängigkeit eine wichtige Rolle spielen“, sagt Nicolas Dittberner, Country Manager DACH von Elance-oDesk. „Personalverantwortliche stehen der Generation Y skeptisch gegenüber, schätzen aber gleichzeitig deren Offenheit für Neues. Und genau das ist eine der Schlüsseleigenschaften, um Innovation und Flexibilität in den Unternehmen maßgeblich zu fördern.“

 

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16. Januar 2015

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