Olympia im Ruhrgebiet? Think-Tank für Vordenker und Startups evaluiert Visionen von Metropolregionen

Nach dem erfolgreichen Auftakt im letzten Jahr geht der Kongress Metropolitan Cities am 16. und 17. Juli in die zweite Runde. Die Veranstaltung wird dabei von der Idee der Rhein Ruhr City 2032-Initiative inspiriert, eine mögliche Bewerbung Olympischer und Paralympischer Spiele in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2032 zu verfolgen.

Bei dem zweitägigen Kongress Metropolitan Cities in Aachen geht es am 16. und 17. Juli 2019 um die Vision von Metropolregionen: Die Vernetzung und Mobilisierung geografisch verteilter Orte, die als eine vereinte europäische Modellmetropole mit einzigartigem Charakter entstehen soll. Metropolitan Cities wird dabei von der Idee der Rhein Ruhr City 2032-Initiative inspiriert, eine mögliche Bewerbung Olympischer und Paralympischer Spiele in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2032 mit derzeit 14 Kommunen und die Mobilitätswende in der Metropolregion zu verfolgen.

Eine deutsche Bewerbung muss dabei für die Städte, das Land NRW und den Bund kalkulierbar sein, auf ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit für die Menschen setzen und eine sinnvolle Nachnutzung der Sportstätten und anderer Infrastruktur einplanen. Dabei soll das Großereignis als Motor für Themen wie vernetzte Mobilität und Digitalisierung dienen und zur Modellregion für technologische und infrastrukturelle Neuerungen avancieren.

Das weltweit einzigartige Potenzial an Rhein und Ruhr mit 500.000 Studierenden, 10 DAX- Unternehmen, 11 MDAX-Unternehmen, 450.000 mittelständischen Unternehmen, einer gut ausgebildeten Bevölkerung und zahlreichen Start-ups bildet die Basis für eine einzigartige Vision von Metropolitan Cities: Die Schaffung einer Innovations- und Mobilitätsregion.

Zur Realisierung dieser Vision sollen ökonomisch und ökologisch nachhaltige Mobilitätskonzepte entworfen und umgesetzt werden. Durch die digitale Vernetzung von Menschen und Unternehmen sollen Communities und digitale Ökosysteme vorangetrieben werden.
Zahlreiche Unternehmen, Forschungseinrichtungen und die öffentliche Hand haben sich zusammengeschlossen, um gemeinsam Innovationen rund um das Thema nachhaltige Mobilität zu entwickeln und zu fördern.

Der Kongress Metropolitan Cities bildet den Rahmen und Think Tank für Vordenker und Akteure, welche die Zukunft aktiv mitgestalten wollen. Neben Entscheidungsträgern der Wirtschaft, Visionären, Wissenschaftlern und Politikern, stellen zusätzlich Investoren und Startups den enorm wichtigen Netzwerk-Charakter des Kongresses dar, welcher zur Entwicklung neuer Geschäftsideen führen soll.

Software- und Logistikindustrie, Fahrzeughersteller, produzierende Unternehmen, Stadtplaner und -verwaltungen der Kommunen, Versorgungsunternehmen, Telekommunikationsunternehmen und Netzbetreiber, Handelsunternehmen sowie Bürger erhalten mit METROPOLITAN CITIES eine Plattform, auf der sie agil und in Konsortien schnell zu ersten Prototypen, marktfähigen Angeboten und sogar neuen Unternehmensgründungen gelangen.

Ein bereits erfolgreich gelebtes Modell für die Umsetzung dieser Gemeinschaftsaufgabe sind die Partnerschaften, wie sie auf dem RWTH Aachen Campus unter der Leitung von Professor Dr. Günther Schuh als Mitinitiator von Metropolitan Cities, realisiert werden. Auf dem RWTH Aachen Campus werden wesentliche Handlungsfelder von Metropolitan Cities in Centern durch eine dafür gegründete Einheit vorangetrieben und synchronisiert.

Durch die Kooperation mit der Rhein Ruhr City 2032-Initiative um seinen Gründer Michael Mronz entsteht so ein leistungsfähiger Verbund, der zum einen die Plattform für die Entwicklung innovativer Lösungen ermöglicht und von renommierten Instituten der RWTH Aachen und weiterer Hochschulen profitiert und zum anderen mit dem jährlichen Kongress den hochkarätigen Austausch zwischen Unternehmen, Forschung und Gesellschaft ermöglicht.

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