Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Pau­scha­le Ren­ten­ver­si­che­rungs­pflicht für Selb­stän­di­ge kommt nicht

Selb­stän­di­ge kön­nen auf­at­men: Ent­ge­gen der Plä­ne von Arbeits­mi­nis­te­rin Ursu­la von der Ley­en wer­den sie nicht zwangs­ver­pflich­tet, eine Ren­ten­ver­si­che­rung abzuschließen.

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Selb­stän­di­ge kön­nen auf­at­men: Ent­ge­gen der Plä­ne von Arbeits­mi­nis­te­rin Ursu­la von der Ley­en wer­den sie nicht zwangs­ver­pflich­tet, eine Ren­ten­ver­si­che­rung abzuschließen.

Der Peti­ti­ons­aus­schuss des Deut­schen Bun­des­tags hat sich über­ra­schend deut­lich gegen die Plä­ne der Arbeits­mi­nis­te­rin aus­ge­spro­chen, Selbst­stän­di­ge dazu zu ver­pflich­ten, sich gesetz­lich oder pri­vat für das Alter abzu­si­chern. Der Aus­schuss lehn­te vor allem ab, Selbst­stän­di­ge zur Zah­lung eines Min­dest­bei­trags von 350 bis 400 Euro monat­lich zu verpflichten.

Dabei ist das grund­sätz­li­che Anlie­gen der Arbeits­mi­nis­te­rin Ursu­la von der Ley­en löb­lich: Sie will vor allem einer dro­hen­den Alters­ar­mut bei Selbst­stän­di­gen ohne eige­ne Beschäf­tig­te vor­beu­gen. Gegen­wind bekam sie von der FDP und einer Online-Peti­ti­on mit mehr als 80.000 Unter­stüt­zern. Der Peti­ti­ons­aus­schuss des Bun­des­ta­ges aller­dings lehn­te die Vor­sor­ge­pflicht nicht grund­sätz­lich ab son­dern ledig­lich den geplan­ten Ein­heits­bei­trag. Begrün­dung: „Die Ein­füh­rung einer Ver­si­che­rungs­pflicht darf nicht dazu füh­ren, Exis­tenz­grün­dun­gen zu verhindern.”

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