Schluss mit unsinniger Beschäftigung - Ihre Karriere startet jetzt

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Eine aktuelle Studie der Bertelsmann Stiftung macht es deutlich: Neue Beschäftigung entsteht vor allem bei Teilzeit, Leiharbeit und Mini-Jobs. Doch langsam ziehen unbefristete Vollzeitstellen in der Statistik nach. Es ist also Zeit, Ihre berufliche Karriere mit festen Händen zu packen – wir haben für Sie ein paar wichtige Termine zusammengestellt.

Karrierestart 2014 in Dresden: Der Name ist Programm

Wer sich als Messe schon so nennt, der will wohl auf die Tube drücken. Starten Sie also hier und jetzt: Die Bildungs-, Job- und Gründermesse in Sachsen beschäftigt sich mit allem rund um Gründung und Selbständigkeit.

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Online-Handel trifft sich zum Kongress 2014

Digital Commerce im Wandel. Kongress + Messe Interactive World + Verleihung des Deutschen Online-Handels-Awards 2014 – das stellt alles auf dem Programm der 10. Online-Handel. Erwartet werden außerdem erste Prognosen und Entwicklungen für 2014, Infos zum Customer Experience Management, die wichtigsten Logistik-Trends, Big Data, echte Cross-Channel-Konzepte und vieles mehr.

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Jobmesse München – hier holen Sie sich einen Kick

Abschluss in der Tasche? Jobwechsel im Visier? Elternzeit beendet? Oder Lust auf einen neuen Karrierekick? Dann nichts wie los: Die Jobmesse München 2014 bringt am 25. und 26. Januar wieder motivierte Bewerber mit regional, national und international agierende Arbeitgebern und Bildungseinrichtungen zusammen. Ganz gleich ob Handwerk, Handel, Dienstleistung oder Industrie: Die branchenübergreifende Veranstaltung präsentiert Karrierechancen für alle Altersstufen und Fachrichtungen – vom Schüler bis zum Ingenieur.

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Bertelsmann Studie zur Beschäftigung

Erwähnte Studie der Bertelsmann Stiftung hat natürlich noch ein paar konkrete Daten und Fakten:

  • Zuwachs an Beschäftigung während der vergangenen zehn Jahre wesentlich durch flexible Arbeitsverhältnisse (2003 arbeitete nicht einmal jeder fünfte Erwerbsfähige (19 Prozent) in einem so genannten atypischen Beschäftigungsverhältnis – also in Teilzeit, befristet, als Leiharbeiter oder in einem Mini-Job. Inzwischen haben 24 Prozent aller Erwerbsfähigen einen solchen Job.
  • Im selben Zeitraum stieg der Anteil der Erwerbsfähigen, die in eine klassische unbefristete Vollzeitstelle bekleiden, von 39 auf 41 Prozent.

Für die Stabilität der Vollzeitarbeitsverhältnisse sorgen vor allem der starke industrielle Kernbereich des deutschen Arbeitsmarkts und der Mangel an qualifizierten Fachkräften. Die hohe Nachfrage nach gut ausgebildeten Fachkräften bei zugleich sinkendem Angebot ist nach Ansicht der Wissenschaftler auch der Grund, warum sie in absehbarer Zeit nicht damit rechnen, dass atypische Beschäftigung die Normalarbeitsverhältnisse zurückdrängen könnte. „Arbeitgeber sind vor allem in industriellen Bereichen bemüht, qualifizierte Arbeitnehmer längerfristig zu binden und betriebsspezifisches Wissen aufzubauen“, sagte Birgit Riess, CSR-Expertin bei der Bertelsmann Stiftung.

Das habe in einigen Branchen und bei Berufsgruppen wie Ingenieuren oder Naturwissenschaftlern sogar zu einem Rückgang atypischer Beschäftigungsverhältnisse gesorgt. Die vergleichsweise starke Marktposition wirke sich für diese Arbeitnehmer auch in den Verhandlungen über Gehalt, Arbeitszeiten oder Arbeitsbedingungen aus. Umgekehrt gilt, dass gerade auf schrumpfenden Arbeitsmärkten und bei einfachen Tätigkeiten atypische Beschäftigung weiter wachsen kann.

Generell prognostizieren die Autoren der Studie eine weitere Flexibilisierung der Arbeitswelt. Treiber hierfür seien der sektorale Wandel, technologische Innovationen und der immer globalere Wettbewerb in vielen Bereichen der Wirtschaft. So werde voraussichtlich die innerbetriebliche Flexibilität zunehmen, die auch von Vollzeitbeschäftigten erwartet wird. Dies gilt für Entlohnung ebenso wie für Arbeitszeiten und Arbeitsorganisation. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass sich Risiken dadurch zunehmend auf den individuellen Arbeitnehmer verlagern. Trotz dieser Entwicklung hat sich die Zufriedenheit der Arbeitnehmer mit ihrem Job nicht verschlechtert: Nach wie vor äußern sich 90 Prozent der Erwerbstätigen positiv über ihre Arbeit.

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20. Januar 2014

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