Schüler an die Macht: So erfolgreich gründet der Nachwuchs

Aus der „Wüste“, einem Stadtteil Osnabrücks, kommt der Gewinner des Bundes-Schülerfirmen-Contest 2015: die von den Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums In der Wüste aus Osnabrück betriebene Imkerei „Bienen in der Wüste“ holte den ersten Preis des diesjährigen Wettbewerbs. Nicht nur innovative Idee und die kreative Umsetzung überzeugten die Jury, sondern auch die Professionalität und die Kooperation mit ortsansässigen Unternehmen.

 

Positiv fiel auch die Patenschaft von „Bienen in der Wüste“ mit der Father Agnel School in Bhopal (Indien) auf, wo die Schülerfirma die Ausbildung von Nachwuchsimkern fördert. Das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro wollen die Schüler an die Indienhilfe für das „Projekt gegen Armut“ spenden.

Michael Oschmann, Initiator des Contests, und Iris Gleicke, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, überreichten gemeinsam die Preise. Staatssekretärin Gleicke: „Ich bin beeindruckt von der Tatkraft und Professionalität, die beim Bundes-Schülerfirmen-Contest zum Ausdruck kommen. Die Jugendlichen haben mit ihren Ideen überzeugt und im Team innovative, kreative und nachhaltige Projekte umgesetzt. Ganz klar: Da wächst eine neue Gründergeneration heran. Ich bin davon überzeugt, dass die heutigen Auszeichnungen ein weiterer Ansporn dafür sind, die im Wettbewerb unter Beweis gestellten unternehmerischen Talente weiterzuentwickeln.“

Den mit 1.500 Euro dotierten zweiten Platz erhielt die Schülerfirma „Ecological Revolutionary Company“ des Landschulheims Schloss Heessen in Hamm, die eine professionelle Energieberatung inklusive Gebäudethermografie, Leuchtmittelberatung und Beratung für elektronische Geräte anbietet. Die Jury lobte besonders die hohe Fachkompetenz der beteiligten Schülerinnen und Schüler, die professionelle Firmenstruktur und die überzeugende Außendarstellung durch einen gelungenen Internetauftritt und Firmenvideo.

Den 3. Platz, dotiert mit 1.000 Euro, belegte die Schülerfirma MercaLira des Ulrich-von-Hutten-Gymnasiums in Berlin, die unter anderem mit ihrem Geschäftskonzept punktet und zeigt, dass soziale Tätigkeiten durchaus profitabel sein können. MercaLira erledigt für die Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils Berlin-Lichtenrade Einkäufe und bringt sie direkt zu den Kunden. Neben der sehr innovativen Idee hob die Jury auch den ausgefeilten Business-Plan und den Kundenstamm außerhalb des schulischen Umfelds als besonders positiv hervor.

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25. November 2015

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