Erfolgsrezepte für Startups und Gründer

Sieg­rei­che Grün­der kom­men von der Uni Jena

Beim dies­jäh­ri­gen „Thü­rin­ger Stra­te­gie­wett­be­werb für Inno­va­ti­ve Grün­dun­gen“ sind zwei von drei Prei­sen an Aus­grün­dun­gen der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena ver­ge­ben worden.

5/5 (1)

Beim dies­jäh­ri­gen „Thü­rin­ger Stra­te­gie­wett­be­werb für Inno­va­ti­ve Grün­dun­gen“ sind zwei von drei Prei­sen an Aus­grün­dun­gen der Fried­rich-Schil­ler-Uni­ver­si­tät Jena ver­ge­ben wor­den: Die Bia­no­Sci­ence GmbH und das Grün­der­team Uni­red konn­ten sich gegen sehr star­ke Kon­kur­ren­ten aus ganz Thü­rin­gen durch­set­zen und sind mit je einem Stra­te­gie­preis des „Thü­rin­ger Netz­werks für inno­va­ti­ve Grün­dun­gen“ (Thü­rInG) aus­ge­zeich­net worden.

Den Gewin­nern ste­hen nun inten­si­ve Bera­tungs- und Coa­ching­an­ge­bo­te des Thü­rInG offen. Außer­dem erhal­ten sie Unter­stüt­zung bei der Aus­ar­bei­tung ihrer Finanz­pla­nung und Finan­zie­rung sowie der Fer­tig­stel­lung ihres Busi­ness­plans und kön­nen Kon­tak­te zu den Exper­ten des Netz­werks knüp­fen. Der ein­mal im Jahr statt­fin­den­de thü­rin­gen­wei­te Stra­te­gie­wett­be­werb rich­tet sich spe­zi­ell an inno­va­ti­ve Grün­der mit beson­ders hohem Poten­zi­al. In die­sem Jahr haben sich 15 Unter­neh­mens­grün­der aus dem Frei­staat mit ihren Kon­zep­ten betei­ligt, allein drei aus der Uni Jena.

Die For­scher der Bia­no­Sci­ence GmbH Dr. Tobi­as Pöhl­mann und Dr. Colet­te Fried­rich, die auch unter dem Dach des „Jena Cen­ter for Soft Mat­ter“ der Uni­ver­si­tät Jena arbei­ten, ent­wi­ckeln ein neu­ar­ti­ges Behand­lungs­ver­fah­ren gegen Krebs auf Basis von klei­nen Wirk­stoff­mo­le­kü­len, die eine zell­spe­zi­fi­sche Abtö­tung von Krebs­zel­len erlau­ben. Dafür sor­gen beson­de­re Pro­te­ine, die wie Hand­schel­len funk­tio­nie­ren: Sie sind an den Wirk­stoff gekop­pelt und geben ihn aus­schließ­lich in der anvi­sier­ten Zel­le frei.

Das Grün­der­team Uni­red um Frank Gey­er, Sebas­ti­an Scharf, Nick Leit­hold und ihren Ide­en­ge­ber Dr. Volk­mar Schau vom Lehr­stuhl für Soft­ware­tech­nik der Uni Jena ent­wi­ckelt Soft­ware­lö­sun­gen zur Steue­rung kom­ple­xer Ret­tungs­ein­sät­ze: Wo heu­te Poli­zei und Feu­er­wehr noch mit Blei­stift und Papier agie­ren, um über Lage und Opfer­zahl bei Unfäl­len zu kom­mu­ni­zie­ren, wer­den künf­tig mobi­le End­ge­rä­te wie Lap­tops, Tablet-PCs und Smart­pho­nes zum Ein­satz kommen.

Bei­de aus­ge­zeich­ne­te Grün­dungs­vor­ha­ben wer­den seit lan­gem inten­siv durch uns betreut“, freut sich Tho­mas Wag­ner über die Aner­ken­nung für die bei­den Jena­er Teams. Der Mit­ar­bei­ter des Bereichs Grün­der­ser­vice vom Ser­vice­zen­trum For­schung und Trans­fer der Uni Jena hat die Grün­der­pro­jek­te betreut und betont, dass prin­zi­pi­ell jeder Ange­hö­ri­ge und Absol­vent der Uni­ver­si­tät hier Unter­stüt­zung bei der Umset­zung von Pro­dukt- und Dienst­leis­tungs­ide­en fin­den kann. „Wir bie­ten Bera­tung von der ers­ten Idee bis zur Unter­neh­mens­grün­dung“, so Wag­ner wei­ter. Und das – wie man sieht – mit Erfolg.

Bit­te bewer­te die­sen Artikel:

Kommentare
X