Soziales Engagement: Auch Startups können einen Beitrag leisten

Das Personalservice-Startup Zenjob unterstützt in Berline eine Notunterkunft für Odbachlose: Nach dem Motto “Helfen und dabei Geld verdienen” übernimmt das Startup die Gehälter studentischer Aushilfen.

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In Zusammenarbeit mit dem Regionalverband Berlin der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. unterstützt das technologieorientierte Personalservice-Startup Zenjob im Rahmen der Social Weeks eine Berliner Notübernachtung für Obdachlose mit studentischen Aushilfen. Nach dem Motto “Helfen und dabei Geld verdienen” übernimmt das Startup die Gehälter der überlassenen Helfer. Die Aktion läuft noch bis Ende Februar.

Zenjob-Gründer und Geschäftsführer Fritz Trott über das soziale Projekt: “Während der Social Weeks lernen die Studierenden, wie wichtig persönliches Engagement ist. Unsere Generation möchte Teil von etwas Sinnstiftendem sein, das nachhaltig etwas verbessert und anderen Menschen hilft. Und auch wenn wir noch ein junges Unternehmen sind, und unser Fokus auf unserer Software liegt, wollen wir einen Beitrag leisten. Man kann schließlich auch als Tech-Startup die Zukunft menschlicher gestalten. Wir freuen uns, wenn wir durch unsere Aktion junge Erwachsene dazu bewegen können, sich langfristig für benachteiligte Menschen einzusetzen.”

Die Resonanz der Studenten auf die sozialen Jobangebote ist ausschließlich positiv: “Man merkt sofort, dass alle Mitarbeiter mit ganzem Herzen dabei sind. Der Job ist wirklich sehr bereichernd. In einer einzigen Nacht lernt man viel – auch über sich selbst”, so Lucy Ann Tittel, eine FU-Studentin, die über die Zenjob-App regelmäßig Geld verdient.

Die Aufgaben der Studierenden reichen vom Empfang der Gäste in der Unterkunft bis hin zur Zubereitung von Mahlzeiten. Außerdem stehen die jungen Erwachsenen den Gästen während deren Aufenthalt als Ansprechpartner zur Verfügung. Neben den Studierenden sind auch die Mitarbeiter des Startups selbst dazu aufgerufen, im Obdachlosenheim auszuhelfen.

Im Dezember 2018 eröffneten die Johanniter eine Notübernachtung für Obdachlose in der Kreuzberger Gerhart-Hauptmann-Schule. Für 66 Männer und 34 Frauen bietet das Gebäude in der Ohlauer Straße in Berlin-Kreuzberg eine Übernachtungsmöglichkeit. Das Personalservice-Startup Zenjob bietet Studierenden nun erstmalig die Möglichkeit, die Notunterkunft montags bis freitags in den Abend- und Nachtschichten zu unterstützen. Hierbei übernimmt Zenjob auch deren Bezahlung mit einem Stundenlohn in Höhe von 10,50 Euro.

Björn Teuteberg, Regionalvorstand der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. in Berlin, freut sich über die Hilfe: “Wir freuen uns sehr über das große Engagement der Studenten. Zenjob geht mit gutem Beispiel voran und übernimmt soziale Verantwortung. Je mehr helfende Hände vor Ort sind, desto besser können wir uns um unsere Gäste kümmern. Studenten kommen in der Notunterkunft mit Menschen in Berührung, die sie sonst nicht treffen. Das verändert oft ihre persönliche Perspektive auf das Leben.”

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