Startschuss für SpinLab - dem Leipziger Accelerator der privaten Handelshochschule HHL

Gerd Harry Lybke / Prof Dr Andreas Pinkwart © HHL

Kreativ gründen: Schon einige Monate munkelte man davon, seit gestern ist es Gewissheit. Mit dem eigenen Startup-Accelerator „SpinLab“ wollen die Handelshochschule HHL und die Baumwollspinnerei in Leipzig junge Gründer unterstützen. Gründerküche hat sich die Pläne etwas genauer angeschaut.

Ab Januar 2015 können auf etwa 800 Quadratmetern bis zu zehn Gründerteams gleichzeitig in der Halle 14 der historischen Leipziger Baumwollspinnerei arbeiten. Zwischen den Backsteingebäuden des einstigen Industriestandorts tummelt sich seit mehr als zehn Jahren Leipzigs Künstlerszene: Hier hat unter anderem Neo Rauch, bekanntester Vertreter der Neuen Leipziger Schule, sein Atelier. Mit der Location haben sich die Initiatoren also für einen pulsierenden Mittelpunkt Leipzigs entschieden und das nicht von ungefähr. „Das SpinLab fördert Innovationen durch neue Wege des Austauschs von Kreativität und Unternehmertum. Wie bei einer zeitlich befristeten Galerie-Ausstellung ist auch die Verweildauer der Gründer- wie aber auch der Innovationsteams im Accelerator auf maximal sechs Monate beschränkt, danach muss man in die Welt hinaus – das kann dann auch bedeuten, dass man auf dem Gelände der Spinnerei bleibt und die Welt zu einem kommt“, erklärt Gerd Harry Lybke, Galerist und Inhaber der legendären Galerie EIGEN + ART.

Das SpinLab stellt den Startups Räumlichkeiten, Infrastruktur und ein Sekretariat unentgeltlich zur Verfügung. Anders als bei anderen Accelerators verlangt das SpinLab keine Beteiligung an den Startups, wie HHL-Rektor Andreas Pinkwart versichert. Finanziert wird das Projekt von Investoren und Sponsoren.

Welche Startups für maximal sechs Monate im SpinLab gefördert werden und von Coaching, Mentoren und einem Investorennetzwerk profitieren können, entscheidet ein Beirat aus Mitgliedern der HHL und der Spinnerei. Die beiden Partner des SpinLab wünschen sich eine optimale Balance zwischen wirtschaftlichem Denken und Kreativität. Qualifiziert für die Aufnahme sind die Gewinner von nationalen und internationalen Businessplan-Wettbewerben. Ein Bezug zur HHL sei nicht unerwünscht, aber keine Pflicht.

Die Betreuung von Gründungsprojekten übernimmt das an der HHL beheimatete und im Aufbau befindliche Center for Center for Entrepreneurial and Innovative Management (CEIM). Mit seinem Co-Creation- und dem InnovationLab sowie der festen Anbindung zum SpinLab – The HHL Accelerator ist CEIM die professionelle Plattform für schnelle, erfolgreiche und innovative Geschäftskonzeptentwicklungen und Unternehmensgründungen.

Hier im Video könnt Ihr einen ersten Blick zusammen mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart auf das SpinLab – The HHL Accelerator werfen:

Mehr zur Konzeption des SpinLab erfahrt Ihr in unserem Interview mit Prof. Dr. Andreas Pinkwart.

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