Startup Monitor 2016: Deutschland, ein Gründerinnenland

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Der 4. Deutsche Startup Monitor (DSM) repräsentiert 1.224 Startups, 3.043 Gründer und 14.513 Mitarbeiter. Ziel der Studie ist es Transparenz in das deutsche Startup-Ökosystem zu bringen. Neben den drei prägnanten Entwicklungen steigender Frauenanteil, wachsende Internationalität und Stärke der Regionen bietet der Deutsche Startup Monitor einen Einblick in die Struktur des Startup-Ökosystems bezüglich der Branchen, Gründer- und Mitarbeiterprofile, Entwicklungen des Arbeitsmarktes, Finanzierungsstrukturen der Startups sowie Zufriedenheit der Gründer mit den politischen Rahmenbedingungen.

 

Der DSM ist eine vom Bundesverband Deutsche Startups initiierte und in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship der Universität Duisburg-Essen erstellte Studie. Florian Nöll, Vorsitzender des Startup-Verbandes: „Der Deutsche Startup Monitor ist ein Kompass, der der Politik eine Orientierung gibt, was sie tun kann, damit Gründen in Deutschland einfacher und erfolgreicher ist.“

Die drei wichtigsten Entwicklungen des 4. DSM sind

  • Trend fortgesetzt: Frauenanteil unter den Gründern mit 13,9 % so hoch wie nie zuvor (2013: 12,8 %, 2014: 10,7 %, 2015: 13 %)
  • Belegschaft und Marktstrategie deutscher Startups wird immer internationaler: 30% der Mitarbeiter besitzen keine deutsche Staatsbürgerschaft (2015: 22 %), über 80 % der Startups planen weitere Internationalisierungen (2015: 75 %)
  • Berlin ist weiterhin die Startup-Hauptstadt, aber andere Startup-Hubs holen auf: die Region Oldenburg/Hannover konnte als weiteres Startup-Hub identifiziert werden

 

„Sehr erfreulich finde ich, dass die zahlreichen Initiativen zur Aktivierung von Startup-Gründerinnen offenbar Wirkung gezeigt haben, so dass hier ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen ist“, wertete Prof. Dr. Tobias Kollmann, Professor für BWL und Wirtschaftsinformatik, insbesondere E-Business und E-Entrepreneurship an der Universität Duisburg-Essen in Essen die Ergebnisse des 4. DSM. “

Auch scheine der Bedarf an IT-Fachkräften zusammen mit der Attraktivität von Deutschland als Gründerstandort weiter anzuziehen, wenn man sich den hohen Anteil von internationalen Mitarbeitern in den Startups vor Augen führe, so Kollmann weiter. „Das alles korrespondiert mit der Tatsache, dass inzwischen überall in unserem Land gute Startups entstehen können und auch abseits der bekannten Gründermetropolen neue Gründerregionen hinzukommen. Das Ergebnis zeigt somit in eine klare Richtung: Deutschland ist auf dem Weg wieder ein Gründerland zu werden!“

Der 4. Deutsche Startup Monitor steht hier als PDF-Download bereit.

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