Travel Startups: Erfolgreiche Investmentrunden, Awards und starke Vertriebspartner

“Ohne Moos nix los!” lautet eine altbekannte Redewendung. Dies gilt auch für junge Gründer, die ihre Ideen in der Regel nur mit tatkräftiger Unterstützung von Investoren vorantreiben können. Gleich zwei Mitglieder aus dem Newcomer-Sektor des Verband Internet Reisebetrieb e.V. (VIR) dürfen sich über erfolgreiche Finanzierungsrunden freuen.

Millionen-Finanzierung für Acomodeo

Acomodeo, ein Marktplatz für Serviced Apartments hat ein mittleres siebenstelliges Investitionsvolumen für die globale Expansion erhalten. Im ersten Schritt wird Acomodeo drei internationale Büros zum Ausbau des Geschäfts in Indien, Südostasien und den USA eröffnen. Die neuen Dependancen in Mumbai, Singapur und an der amerikanischen Westküste starten zunächst mit dem Einkauf, im zweiten Schritt sollen dann die Internationalisierung des Vertriebs und der Ausbau der globalen Marktführerschaft forciert werden.

Derzeit können bereits mehr als 170.000 professionell geführte Apartments in 106 Ländern über das eigene Portal sowie über die von Acomodeo betriebenen Firmenportale gebucht werden. Über den individuellen Agenturservice ist sogar ein Zugriff auf ein Netzwerk von weltweit mehr als 500.000 Apartments möglich.

Positives Signal der Investoren für Airgreets

Der Airbnb Concierge Service Airgreets hat in seiner Seed-Finanzierung eine Million Euro von Bestandsinvestoren und neuen Risikokapitalgebern eingesammelt. Das frische Kapital soll in weiteres Wachstum sowie in die verstärkte Automatisierung des Produkts fließen. Derzeit verwaltet das 2016 gegründete Unternehmen bereits über 10.000 Nächte in sechs deutschen Metropolen.

“Wir erreichen mit unserem Produkt eine Zielgruppe, die ohne uns kein Home-Sharing betreiben könnte”, betont Mit-Gründer und Geschäftsführer Sebastian Drescher. Leerstehende Wohnungen können mit Airgreets effizient genutzt werden, während der Mieter oder Wohnungsbesitzer selbst auf Reisen ist. Zum Kundenstamm von Airgreets zählen vorwiegend Geschäftsreisende, aber auch Flugbegleiter und Urlauber.

Zentrales Fundbüro: Große Pläne in der Lost-and-Found-Branche

Als eines von nur vier deutschen Startups überhaupt hat Zentrales Fundbüro unter seiner weltweiten Firmierung „Have it Back“ das renommierte StartX-Programm für junge Gründer absolviert. Der Accelerator der Stanford University zählt laut dem Wirtschaftsmagazin “Forbes” zu den besten der Welt.

Auch in Deutschland gibt es für die Lost and Found Software für Unternehmen sowie die Metasuchmaschine, die Funde und Verluste aufspürt, Erfolge zu feiern: So konnte sich das Team unter anderem den “KfW Award Gründen” (ehemals GründerChampions) als Landessieger für Hessen sowie einen Platz im Techboost-Programm der Telekom sichern.

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