Videowerbung startet durch: 500 Millionen Umsatz im Jahr 2017

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Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens PriceWaterhouseCoopers (PwC) prognostiziert für Videowerbung ein Wachstum von durchschnittlich 23 Prozent jährlich. Vorausgesetzt, die Qualität der Spots ist gut.

Die Umsätze mit Onlinevideowerbung in Deutschland können bis 2017 auf insgesamt 500 Millionen Euro steigen, so die Studie. Ein entscheidender Faktor ist die hohe Qualität der Videowerbung. Außerdem müssen effektive Targeting-Methoden zum Einsatz kommen und schließlich eine Einigung der Branche auf verbindliche Auslieferungs- und Vergütungsstandards erfolgen.

Videowerbung gehört zum Alltag des Surfers, so stellt PwC in der ersten Ausgabe der neu aufgelegten Studienreihe „Media Trend Outlook“ fest: Von den 1.200 befragten Onlinenutzer im Alter von 18 bis 65 Jahren sind mehr als 90 Prozent auf Werbespots im Netz aufmerksam geworden. Außerdem schauen sich 48 Prozent der Nutzer Onlinewerbespots eher an, wenn diese zum Inhalt der Webseite passen. Männer stehen der kontextbasierten Videowerbung noch aufgeschlossener gegenüber.

Mehr als ein Viertel der Internetnutzer gaben an, sich nach dem Anschauen von Werbevideos weiter auf der Anbieterwebseite zu informieren; in der Altersgruppe der 31- bis 45-Jährigen liegt dieser Anteil sogar bei über 30 Prozent.

Am besten bewerteten die befragten Konsumenten Werbevideobanner, die sich per Klick abspielen lassen, ein Drittel macht solche Spots neugierig. Fünf von zehn Befragten gaben an, automatisch abgespielte Werbung in der Regel sofort zu schließen. Schließlich ist auch die Länge der Reklamevideos wichtig: Die Mehrheit würde ein Video schließen, wenn die Werbung davor länger als zehn Sekunden dauert. In Kombination mit anderen Werbemitteln – und insbesondere mit der Fernsehwerbung – eingesetzt, können die Onlinewerbevideos trotz Kürze ihre Wirkung optimal entfalten. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.pwc.de/bewegtbildwerbung.

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